Drabenderhöhe
Archiv 2005/4
Berichte und Termine bitte an info@drabenderhoehe.de schicken.


31.12.2005 - Aktuelles
Ein frohes neues Jahr!

Das Drabenderhoehe.de-Team wünscht allen Besuchern der Homepage einen guten Rutsch und ein glückliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

29.12.2005 - Aktuelles
Einbrecher gingen in Brächen und Immen leer aus

In der Zeit zwischen dem 27. Dezember, 18:00 Uhr, und dem 28. Dezember, 10:50 Uhr, wurden in Brächen in einem Mehrfamilienhaus die Haupteingangstür und die Tür zu einer Wohnung aufgehebelt. Entwendet wurde allerdings nichts, da die Wohnung zwar bereits teilmöbliert aber noch nicht bezogen war.

Am 28. Dezember, zwischen 14:30 Uhr und 19:00 Uhr, versuchten unbekannte Täter in Immen in ein freistehendes Einfamilienhaus einzudringen. Dazu versuchten sie ein Fenster aufzuhebeln, welches jedoch nicht geöffnet werden konnte.

Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat Gummersbach, Tel.: 02261/81990

27.12.2005 - Aktuelles
Im Auto Rausch ausgeschlafen - Führerschein weg

Am Sonntag, dem 25. Dezember, gegen 05:40 Uhr, wurde ein in Brächen stehender Pkw durch die Polizei überprüft. Durch einen Anwohner war den Beamten zuvor mitgeteilt worden, dass der Pkw hier schon seit längerer Zeit mit laufendem Motor steht. Am Steuer saß zum Zeitpunkt der Überprüfung ein 22-jähriger Mann, der augenscheinlich schlief. Durch die einschreitenden Beamten konnte Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes festgestellt werden. Ein vor Ort durchgeführter Alkoholtest verlief positiv. Der Mann wurde zur Polizeihauptwache nach Gummersbach verbracht. Hier wurde ihm durch den diensthabenden Arzt eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein des 22-Jährigen wurde sichergestellt.

24.12.2005 - Aktuelles
Nachruf: Das Akkordeon-Orchester Drabenderhöhe trauert um Johann Dengel

Johann Dengel, Musiklehrer, Ehrendirigent, ist im Alter von 80 Jahren so plötzlich und unerwartet von uns gegangen.

Vor über 3 Jahrzehnten begann Johann Dengel damit, Kinder und Jugendliche durch seine vorbildliche und engagierte Arbeit an die Musik heranzuführen und auszubilden.

Mit unermüdlichem und selbstlosem Einsatz konnte er sein großes musikalisches Fachwissen an unzählige Menschen weiterreichen, die sich mit und durch die Musik bis heute daran erfreuen.

Wir sind Johann Dengel, dem Gründer des im Jahre 1970 entstandenen Akkordeon-Orchesters, zu tiefstem Dank für den Aufbau und den Erhalt seines Lebenswerkes verpflichtet, welches er 30 Jahre lang als Dirigent geleitet hat.

Seine unerschöpfliche Taten- und Schaffenskraft und die dadurch errungenen Verdienste für das Orchester werden wir immer in ehrenvollem Andenken behalten.

Sein Wirken wird uns stets Vorbild bleiben, verbunden mit der Erinnerung an einen frohen und glücklichen Menschen und Musiker.

Akkordeon-Orchester Drabenderhöhe
Der Vorstand und alle Mitglieder

24.12.2005 - Aktuelles
Frohe Weihnachten

Das Drabenderhoehe.de-Team wünscht allen Homepage-Besuchern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.

"Weihnachtszeit"

O schöne, herrliche Weihnachtszeit!
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.

Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein,
und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen.

Der heilige Christ an alle denkt,
ein jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freuen und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein!

Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

23.12.2005 - Veranstaltungen/Termine
Weihnachtsgottesdienste in Drabenderhöhe

24. Dezember - Heiligabend
16:00 Uhr Christvesper mit dem Frauenchor in der Kirche
16:00 Uhr Familiengottesdienst im Gemeindehaus
18:00 Uhr Christvesper mit dem MGV in der Kirche
18:00 Uhr Christvesper mit dem Posaunenchor im Gemeindehaus
23:00 Uhr Christmette in der Kirche, gestaltet von Jugendlichen der Gemeinde.

25. Dezember - 1. Weihnachtstag
10:00 Uhr Gottesdienst in der Kirche - anschließend Abendmahl

26. Dezember - 2. Weihnachtstag
10:00 Uhr Gottesdienst in der Kirche

23.12.2005 - Bild des Tages
Plus-Markt Drabenderhöhe: Bauarbeiten haben begonnen



Die Bauarbeiten für den neuen Supermarkt haben begonnen. Die Eröffnung des Drabenderhöher Plus-Marktes ist für das kommende Jahr geplant.

22.12.2005 - Aktuelles
Drabenderhöher Urgestein wird 90


Liesel Höhler mit ihrer jüngsten Urgroßnichte Johanna
Liesel Höhler, eine alteingesessene Drabenderhöherin, wurde gestern, am 21. Dezember 2005, 90 Jahre alt. Sie feierte dieses Jubiläum an diesem Tag mit ihren Freunden, Nachbarn und dem MGV Drabenderhöhe.

Am darauffolgenden Tag waren sämtliche Verwandte bis in die 4. Generation im Gasthof Eulenspiegel zu Gast, der Frauenchor Drabenderhöhe brachte ihr ebenfalls ein Geburtstagsständchen. Der heutige Gasthof Eulenspiegel ist ihr besonders ans Herz gewachsen, da es ihr Geburtshaus ist, der bis heute noch im Familienbesitzt ist.

Liesel Höhler hat sich immer sehr für das Drabenderhöher Geschehen interessiert und ist bis zum heutigen Tage auch dem Vereinsleben verbunden geblieben, insbesondere dem Frauenchor, dem sie seit der Gründung im Jahre 1951 angehört. An dieser Stelle wünschen wir ihr ebenfalls alles Gute, weiterhin viel Glück und Gesundheit und dass sie es problemlos bis zur 100 schafft.

22.12.2005 - Termine/Veranstaltungen
Weihnachtsball

Auch dieses Jahr wird es in Drabenderhöhe wieder einen Weihnachtsball geben. Am Sonntag, 25. Dezember, wird die Musikkapelle "melody4u" aus Würzburg in Drabenderhöhe zu Gast sein. Der Weihnachtsball findet im Hermann-Oberth-Haus statt. Es gibt auch wieder Mici vom Grill. Beginn: 20:00 Uhr.

22.12.2005 - Veranstaltungsbericht
Honterus-Chor: Jahresabschluss mit vorweihnachtlichem Jubel

Viel Applaus für Auftritt des Honterus-Chores in Drabenderhöhe / Sängergemeinschaft rüstet für Feier zum 40-jährigen Bestehen

Mit einem Adventskonzert in der evangelischen Kirche in Drabenderhöhe am 18. Dezember und einem Auftritt am Tag darauf im Altenheim Siebenbürgen hat der Honterus-Chor die Reihe der Konzerte 2005 abgeschlossen. Das Konzert in der Kirche, mit vorweihnachtlicher Musik, war der Höhepunkt im Wirken der Chorgemeinschaft aus dem Oberbergischen Land. Die Sängergemeinschaft und die rund 200 Zuhörer haben auf Einladung von Pfarrer Frank Müllenmeister einen vorweihnachtlichen Jubel angestimmt mit dem Lied "Tochter Zion, freue dich". Das Konzert hat sich schließlich zu dem gestaltet, was sich der Pfarrer vom Auftritt der Mitwirkenden erhofft hat: Es hat die versammelte Gemeinde auf Weihnachten eingestimmt und hat die Freude geweckt, dass Gott zu den Menschen in Gestalt des Jesuskindes kommen kann.

Zu Beginn des konzertanten Teils stimmte der Chor vorweihnachtliche Lobgesänge an. Erster Höhepunkt des Abends war dann Michael Haydns Adventskantate "Lauft, ihr Hirten, allzugleich" für Chor, Sopransolo, zwei Violinen und Orgel. Doch es dauerte eine Weile, bis die Zuhörer die Scheu abgelegt hatten, Applaus in der Kirche zu spenden. Es war der Augenblick, als Ulrike Steiners Interpretation von "Oh Lord, Whose Mercies Numberless" aus Georg Friedrich Händels Oratorium "Saul" verklang. Mit diesem Vortrag der Bonner Sängerin war der Bann gebrochen. Von nun an gab es für jeden Auftritt Beifall: für den des erst 14-jährigen Klarinettisten Tobias Gubesch und des Organisten Christian Orben, zuerst für ihren Vortrag von Händels "Air", danach für die Interpretation eines Menuettes von Johann Sebastian Bach. Seine Virtuosität an der Orgel zeigte der angehende Kirchenmusiker Orben mit dem Präludium D-dur von Johann Sebastian Bach sowie der Toccata c-moll von Leon Boellmann.

Die Sopranistin Ulrike Steiner, gekonnt begleitet von Fabian Leinen am Klavier, hat mit den Vorträgen von Wolfgang Amadé Mozarts "Laudamus te" aus der Messe in c-moll und Claudio Monteverdis Motette "Exsulta, filia Sion" weitere Glanzpunkte des Abends gesetzt, bevor es ganz siebenbürgisch-heimelig wurde, als Chorleiterin Regine Melzer die Honterus-Sänger Ernst Helmut Chrestels stimmungsvolles "Maria und Josef - E saksesch Chrästlied" hat anstimmen lassen. Zum Gelingen des Konzerts beigetragen haben ferner die Violinspieler Tobias Lejczyk und Niklas Obergfell, außerdem Rosi Gubesch mit Lesungen.

Ein gutes, erfolgreiches Jahr ist zu Ende. Dieses Fazit hat Vereinsvorsitzender Günther Schuller auf der anschließenden Jahresabschlussfeier des Chors im Jugendheim Drabenderhöhe gezogen. Frisch geräucherte Wurst aus dem Speckturm und Kuchen, wie sie in Siebenbürgen gebacken wurden, haben auch der Handball-Legende Hansi Schmidt vom VfL Gummersbach geschmeckt. Hansi und seine Frau Karin waren nach dem Konzert Gäste auf der Jahresabschlussfeier.

2006 steht dem Honterus-Chor ein ereignisreiches Jahr bevor: Nicht nur der Chor, sondern auch die Ortsgemeinschaft der Siebenbürger Sachsen in Drabenderhöhe feiert ihr 40-jähriges Bestehen. Die wichtigsten Auftritte werden wieder sein: das Frühjahrskonzert, der Katharinenball mit Theateraufführung, die Konfirmation und natürlich das Adventskonzert. Zwischendurch werden die 55 aktiven Damen und Herren auf einer Reihe von größeren und kleineren Festen der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen singen.
Hans Steiner

21.12.2005 - Aktuelles
Die Gewinner der Trüffelsucher-Gutscheinbücher stehen fest

Heute Mittag wurden die Gewinner der Trüffelsucher-Verlosung ermittelt. Aus den zahlreichen Zusendungen wurden insgesamt fünf Gewinner ausgelost, die auch bereits per E-Mail benachrichtigt wurden.

Die Gewinner können die Gutscheinbücher bis Freitag, 23.12.2005, 18:00 Uhr, bei Christian Melzer, Im Dahler Oberhof 26, abholen.

Die Gewinner sind:

1. Inge Höhler
2. Michael Neuenhöfer
3. Armin Mantwill
4. Rainer + Patricia Gödicke
5. Ev. Kindergarten Drabenderhöhe

Herzlichen Glückwunsch!

21.12.2005 - Aktuelles
Charline Fischer zusammen mit den "Little Devils" bei der Europameisterschaft erfolgreich

Einen unerwarteten Erfolg konnte die Formation "Little Devils" des Tanzcentrum Kasel, bei der auch die Drabenderhöherin Charline Fischer mittanzt, bei der Europameisterschaft in Saarbrücken erzielen.



Die "Little Devils" tanzten zu dem Song "Maria" der Boyband "US 5" und belegten zum Schluss den 4. Platz. Über den unerwartete Erfolg freuten sich auch die Eltern, die sich bei der Organisation ordentlich ins Zeug gelegt hatten. Charlines Vater Hansi Fischer schwärmt: "Ich denke es ist eine absolute Topleistung, was die 'Teufelchen' abgeliefert haben." Doch bei der Anreise gab es auch einige Probleme. Hansi Fischer: "Wir haben bei der Anreise über vier Stunden im Stau gestanden und waren erst gegen 1:30 Uhr im Hotel, mussten aber um 8:00 Uhr schon wieder in der Halle sein. Was die Kinder geleistet haben und wie sie sich von Runde zu Runde gesteigert haben, kann man so nicht in Worte fassen, so etwas muss man gesehen haben."

21.12.2005 - Sport
Neuigkeiten beim BV 09

Beim Auswärtsspiel gegen Bensberg konnte der BV 09 Drabenderhöhe einen 4:3-Sieg erzielen und obwohl die Spiele gegen Frielingsdorf und Wiehl ausfallen mussten, konnte sich der BV 09 im oberen Mittelfeld der Tabelle platzieren. Wie Abteilungsleiter Herbert Berger bei der Weihnachtsfeier mitteilte, wird Werner Thies auch in der nächste Saison Spielertrainer beim BV 09 Drabenderhöhe bleiben. Ex-Libero Christian Schuster, in dieser Saison bereits zum Co-Trainer gekürt, hat sich dem Vorstand angeschlossen und wird für den Bereich "Spielbetrieb Seniorenfußball" verantwortlich sein. Den defensiven Mittelfeldspieler David Svimbersky verschlug es aus der Schweiz ins Oberbergische, er trainiert schon seit einigen Wochen beim BV 09 mit, konnte aber wegen Problemen mit seinem Pass noch nicht mitspielen. Ab dem 1. Januar ist er nun aber für den BV 09 spielberechtigt. A-Jugendtorwart Philipp Breckner wird als zweiter Mann in den Kader aufrücken und den Posten von Martin Stommel einnehmen, von dem man sich aus disziplinarischen Gründen getrennt hat.

21.12.2005 - Veranstaltungsbericht
Weihnachtsfeiern der Jazztanz-, Gymnastik- und Aerobic-Gruppen

Während sich die Montagsgruppe I bereits am 19.12.2005 im Restaurant Eulenspiegel zum Weihnachtsessen einfand, trafen sich die anderen beiden Gruppen Montag II und Dienstag I am 20.12.2005 zur Weihnachtsfeier im Landhaus Stölting.

42 Frauen hatten sich hier zu Landbier, Hirsch, Schiefersteak, Ofenkartoffeln oder Kräuterliesel angemeldet. Die Stimmung war sehr gut und entspannt. In kurzer und knapper Weise hielt die 1. Vorsitzende Adda Grün eine kleine Ansprache mit den besten Wünschen für ein paar harmonische Stunden. Dem war denn auch so, man saß noch lange nach dem Essen gemütlich beieinander.

So fand das Gymnastikjahr 2005 an dieser Stelle einen guten Abschluss. Die nächsten Übungsstunden starten wie gewohnt im Neuen Jahr nach den Weihnachtsferien, jeweils montags und dienstags in der Gymnastikhalle. Wer dann gerne seinen Winterspeck loswerden möchte, kann jederzeit dazustoßen und ist herzlich willkommen.

20.12.2005 - Veranstaltungen/Termine
Täter nutzten kurze Abwesenheit der Hausbewohner

Während sich die Bewohner eines Hauses in der Hermannstädter Gasse am Sonntag Abend gegen 19:00 Uhr im Keller ihres Hauses befanden, drangen unbekannte Täter in deren Wohnung ein. Offensichtlich waren diese durch die geöffnete Kellertür in das Treppenhaus des Zweifamilienhauses und schließlich durch die unverschlossene Wohnungstür in die Wohnräume gelangt. Es wird davon ausgegangen, dass die Täter durch die zurückkehrenden Bewohner überrascht wurden. Ein geöffnetes Doppelflügelfenster lässt darauf schließen, dass sie durch dieses geflüchtet waren. Nach ersten Erkenntnissen hatten sie nichts entwendet. Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat Gummersbach, Tel.: 02261/8199-0.

18.12.2005 - Veranstaltungen/Termine
Ausstellung wurde verlängert

Die Ausstellung der "Lebkuchen-Stadt" kann am Mittwoch, 21. Dezember, im Hause der Familie Gündisch, Nösnerland 26, in der Zeit von 10:00 - 12:00 Uhr und von 15:00 - 18:00 besichtigt werden.



17.12.2005 - Veranstaltungsbericht
"Puer natus in Bethlehem" erklang vom Turm der Erinnerung

Den Innenhof des Altenheims Siebenbürgen Drabenderhöhe begrenz der 2002 erbaute "Turm der Erinnerung". Mit seinen hell erleuchteten Fenstern und der Aussichtsplattform strahlte er über unser Dorf, unsere neue Heimat.

Nachdem in der Kapelle des Altenheims und auf den Stationen Gottesdienst mit anschließendem Abendmahl stattgefunden hatte, erklang um 17 Uhr vom Turm der Choral "Vom Himmel hoch, da komm ich her …" gespielt von den Adjuvanten. Im Innenhof hatten sich gestern, 16. Dezember, über 100 Gemeindeglieder trotz bitterkaltem Sturm und Nieselregen versammelt. Vier Strophen wurden gesungen. Dem Votum und kurzen Psalmgebet folgte der Gemeindegesang von den Adjuvanten begleitet "Kommet, ihr Hirten, ihr Männer und Frauen …". Anschließend verlas der Heimleiter, Pfr. a. D. Hans Wolfgang Klein das Weihnachtsevangelium nach Lukas. Indessen waren die Adjuvanten vom Turm gestiegen und zusammen mit der Dorfgemeinschaft Scharosch bei Mediasch intonierten sie nach altem Brauch das "Puer natus in Bethlehem". Die versammelte Gemeinde hatte die Regenschirme schließen können und sang, so gut es in der Kälte ging: "Lasst uns freuen und jubilieren …".

Angesichts des unfreundlichen Wetters beschränkte sich der Vorsitzende des Trägervereins Pfr. i. R. Kurt Franchy auf eine kurze Ansprache. Er zitierte aus dem Aufsatz "Weihnachten - Wie Rumänen und Siebenbürger Sachsen Weihnachten feiern" von Frau Gerhild Cosoroaba, der Ehefrau des Heltauer Stadtpfarrers, erschienen in den "Kirchlichen Blättern" und der in Deutschland erscheinenden Vierteljahresschrift "Kirche im ländlichen Raum".

Die Journalistin und Redakteurin der "Kirchlichen Blätter" schreibt über das kirchliche Leben unserer Heimatkirche, wie es sich trotz dem gewaltigen Aderlass von 1990 heute noch darstellt: "In einigen wenigen sächsischen Dörfern hat sich das 'Leuchtersingen' erhalten. Die Kinder bereiten die Leuchter an mehreren Abenden vor, indem sie die pyramidenförmigen Gestelle mit Wintergrün, bunten Papierblumen und Kerzen verzieren. Sie singen dann in der Christmette auf Gruppen geteilt das alte lateinische 'Quempas'-Lied oder Puer natus (in deutscher Fassung) und gehen an den kommenden Tagen zu den Leuten nach Hause, um ihnen auch da Weihnachtslieder zu singen."

Dieses Beispiel, so Kurt Franchy, "ermuntert uns in Drabenderhöhe bewährtes christliches Traditionsgut nicht im Konsumrausch unserer Umwelt unter gehen zu lassen".

Mit dem Vaterunser, dem Segen und "Oh du fröhliche …" endete die Feierstunde im Innenhof des Altenheims. Die Scharoscher hatten Hanklich und andere vorzügliche Gebäcke allen angeboten. Mit Glühwein versorgten sie die Blaskapelle und die Mädchen der Tanzgruppe Drabenderhöhe, unter Begleitung von Christa Brandsch-Böhm boten den etwas unterkühlten Teilnehmern ebenfalls Glühwein an.



Bei dieser Gelegenheit konnten die Teilnehmer an der Feier die Wappentafel im Torbogen des Turms der Erinnerung bewundern, die von Harald Janesch und Daniel Schobel Tags zuvor dort angebracht worden war.



Enni Janesch, unsere Kreisvorsitzende, hatte den Scharoschern unter der Leitung des unermüdlich für das Brauchtum werbenden Johann Widmann und seinen Landsleuten, die das "Puer natus" nun schon zum dritten Mal veranstaltet hatten, herzlich gedankt. Ihr Dank galt auch den Bläsern, die dem Wind und Regen getrotzt hatten, und versprach auch im nächsten Jahr, hoffentlich bei freundlicherem Wetter, am "Puer natus" fest zu halten.

Kurt Franchy

14.12.2005 - Veranstaltungen/Termine
Ausstellung im Hause Gündisch: "Lebkuchen-Stadt"



Bereits seit mehr als 18 Jahren fertigt Viktor Gündisch in der Vorweihnachtszeit für seine Familie Lebkuchenhäuser, die er ihnen dann zu Weihnachten schenkt. In diesem Jahr hat der 85-jährige eine ganze Stadt gebaut. Neben 19 Lebkuchenhäusern und einer Kirche mit Turm stellt er auch seine siebenbürgische Brand- und Bauernmalerei aus.

Die Ausstellung der "Lebkuchen-Stadt" kann vom 15. bis 18. Dezember im Hause der Familie Gündisch, Nösnerland 26, in der Zeit von 10:00 - 12:00 Uhr und von 16:00 – 18:00 Uhr besichtigt werden.

Eine Bilderserie finden Sie hier...

13.12.2005 - Aktuelles
Drabenderhoehe.de verlost fünf Trüffelsucher-Gutscheinbücher

Auf der Suche nach dem Besonderen war der Drabenderhöher Rüdiger Zell mit seinem Genießerteam im Oberbergischen unterwegs und hat das Gutscheinbuch "Trüffelsucher" erstellt.

In diesem Buch wurden alle Texte selbst verfasst, alle Bilder selbst geschossen und auch das Layout ist in Eigenregie entstanden.

Aus vielen hundert gastronomischen Betrieben hat die Trüffelsucher-Mannschaft für jeden Geschmack etwas ausgewählt.

Wer keine Lust hat, alleine auf Entdeckungsreise zu gehen, bringt eine Begleitperson mit und zahlt dann EUR 0,00 für eines von zwei Hauptgerichten.

Das Gutscheinbuch „Trüffelsucher“ umfasst 70 Farbseiten und gibt Auskunft über Lage und Ausstattung der vorgestellten Betriebe. Es ist im Hänsel Verlag, Engelskirchen/Köln erschienen und kosten EUR 15,90.

Weitere Infos unter: www.trueffelsucher.de

Drabenderhoehe.de verlost fünf Trüffelsucher-Gutscheinbücher.
Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, schickt unter Angabe seiner vollständigen Adresse und der Telefonnummer bis Mittwoch (21. Dezember), 12:00 Uhr, eine E-Mail an info@drabenderhoehe.de. Die Gewinner werden unter allen Einsendern ausgelost und von uns per E-Mail benachrichtigt. Weiterhin verpflichten sich die Gewinner, die Gutscheinbücher bis Freitag (23. Dezember), 18:00 Uhr, bei Christian Melzer, Im Dahler Oberhof 26, abzuholen.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen – Mitarbeiter von drabenderhoehe.de und deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen.

11.12.2005 - Veranstaltungen/Termine
Honterus-Chor: Vorweihnachtliches Konzert

Am Sonntag, 18. Dezember, findet um 17:00 Uhr in der evangelischen Kirche das vorweihnachtliche Konzert des Honterus-Chores unter der Leitung von Regine Melzer statt.

Als Solisten werden auftreten: Ulrike Steiner (Sopran), Christian Orben (Orgel), Fabian Leimen (Klavier) und Tobias Gubesch (Klarinette).

10.12.2005 - Jugend
Jugendheim: Seifenkistenrennen 2006

In den Herbstferien 2006 veranstalten das Jugendzentrum Wiehl, das Jugendheim Drabenderhöhe und das UFO Bielstein gemeinsam ein Seifenkistenrennen.

Der offizielle Renntag ist Samstag, 14.10.2006, einen Tag vorher wird ein freies Training angeboten. Die offiziellen Unterlagen (Regelwerk etc.) werden Anfang 2006 in den drei beteiligten Einrichtungen zur Verfügung stehen.

Interessierte Gruppen, die teilnehmen möchten, können sich schon jetzt vormerken lassen. Am besten schicken Sie eine kurze Mail an holger@jugendheim-drabenderhoehe.de oder Sie melden sich telefonisch. Ansprechpartner sind: Frank Stranzenbach (JuZe Wiehl, 02262-752155), Holger Ehrhardt (Jugendheim Drabenderhöhe, 02262-1249) und Kester Büttner (UFO Bielstein, 02262-707942)

09.12.2005 - Aktuelles
Im Evangelischen Kindergarten kann jetzt "gesnoezelt" werden



Im Rahmen ihrer Ausbildung als Erzieherinnen führten die Studierenden Julie Bagans, Ann-Michelle Irle, Anne Mörchen und Andrea Plajer des Berufskollegs Oberberg, Fachrichtung Sozialpädagogik, in unserer Einrichtung ein Projekt durch. Sie gestalteten eine "Snoezelecke", einen Raum, in dem die Kinder sich entspannen können und gleichzeitig die Möglichkeit haben, verschiedene Sinneserfahrungen zu machen.


Die Snoezelecke wurde begeistert angenommen.

Die warmen Farben; die weichen Matratzen und Kissen; die bunten Lampen; die blubbernde Wassersäule; das leichte Aroma, das die Duftlampe verströmt; die Raupe an der Wand auf deren Bauch verschiedene Beläge (Kork, Schmirgelpapier u.ä.) ertastet werden können und verschiedene Kisten mit geheimnisvollem Inhalt üben eine große Faszination auf die Kinder aus.



Die Snoezelecke ist während der Freispielphase immer gut besucht, ansonsten wird sie für den Vorlesetreff und für Kleingruppenarbeit genutzt und ist somit eine weitere Bereicherung für unseren Kindergarten. Wir danken Julie, Ann-Michelle, Anne und Andrea für gute Ideen, Kreativität, fleißige Arbeit und viel Engagement.
Das Kindergartenteam

08.12.2005 - Jugend
Jugendheim Drabenderhöhe: "Ein Tag im Dschungel"

Einen Tag lang verwandelte sich das Jugendheim Drabenderhöhe in einen tiefen Dschungel, in dem es für zwei mutige Forschergruppen verschiedene kniffelige Prüfungen zu bestehen gab. Grund hierfür war ein Praxisprojekt, das vier Schülerinnen der Schule für Sozialpädagogik in Dieringhausen im Rahmen ihrer Ausbildung durchführten.



Nachdem ihnen die Aufgabe gestellt worden war, setzten sich die vier jungen Frauen sofort mit Martina Kalkum und Holger Ehrhardt vom Jugendheim in Verbindung. Sie überlegten sich ein Konzept, das Elemente der Erlebnis- und Abenteuerpädagogik mit gruppendynamischen verband. Hierbei wurden sie von den Mitarbeitern des Jugendheims kräftig unterstützt.

In der Woche vor der Aktion ging es dann richtig rund. Palmen wurden gebaut und aufgestellt, ein Raum zu einem Vulkan umgestaltet, ein weiterer in einen reißenden Fluss „umgebaut“. Die vier Schülerinnen gaben innerhalb von drei Tagen dem ganzen Jugendheim ein völlig neues „Gesicht“.



Als es dann endlich soweit war und die rund vierzig Kinder des Kindertages vor der Tür zum Jugendheim standen, wuchs bei ihnen die Spannung ins Unendliche. Denn die Kinder hatten keine Möglichkeit, ins Jugendheim zu gucken, alle Fenster waren verklebt und nur ein klitzekleiner Tunnel führte in den Dschungel hinein. Im ersten raum wurden die Kinder dann in zwei Gruppen aufgeteilt und mussten dann durch absolute Dunkelheit in den Dschungel – Parcours einsteigen. Gemeinsam lösten die beiden Gruppen ihre Aufgaben, überquerten den reißenden Fluss und retteten sich auf der Vulkaninsel. Nachdem sie dann noch ein riesiges Spinnennetz durchquert und eine Flaschenpost nach hause geschickt hatten, trafen sich alle in der Teestube zu einer Dschungelfete.



Der Tag im Dschungel machte den Kindern einen riesigen Spaß. Martina Kalkum und Holger Ehrhardt waren anschließend richtig traurig, dass die tolle Dekoration leider wieder entfernt werden musste. In der Teestube dankten beide den vier Schülerinnen und brachten ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass die vier sich „noch mal im Jugendheim sehen lassen“…

07.12.2005 - Aktuelles
Terminkalender 2006

Alljährlich an Buß- und Bettag lädt der Drabenderhöher Heimatverein zum "Runden Tisch". Hier treffen sich aus allen Vereinen und Institutionen die Vorstände bzw. deren Vertreter, um miteinander ihre Termine abzugleichen und sonstige Informationen auszutauschen.

Die Termine der einzelnen Vereine und Insitutionen finden sie hier...

Sämtliche Termine wurden auch in den Veranstaltungskalender der Wiehler Community integriert.

06.12.2005 - Veranstaltungen/Termine
Ausstellung in der Drabenderhöher Kirche: Sola Scriptura - Gottes Wort in unserer Handschrift

1389 Kapitel der Bibel auf 2500 Seiten von 1250 Menschen im Alter von fünf bis 90 Jahren aus 35 Gemeinden innerhalb von zwei Jahren geschrieben; zusammengefasst in fünf in Leder gebundene Bände, die insgesamt 60 Kilo wiegen. So liest sich die Bilanz der Aktion "Sola Scriptura - Gottes Wort in unserer Handschrift" des Evangelischen Kirchenkreises An der Agger.

Acht Kalligrafen haben die Überschriften auf insgesamt 2500 Seiten angefertigt, ca. 150 Std. Buchbindearbeiten waren für die fünf Bände erforderlich. Nun kann dieses Werk auch in der Drabenderhöher Kirche bestaunt werden.

Vielleicht trägt die Ausstellung auch dazu bei, dass sich wieder mehr Menschen mit der Bibel beschäftigen. Nach einer aktuellen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach lesen vor allem die unter 30-Jährigen kaum noch im "Buch der Bücher". Geschichten wie die vom verlorenen Sohn seien kaum noch bekannt. Die große Ausnahme ist die Weihnachtsgeschichte, die Geschichte von der Geburt Jesu ist 88 Prozent aller Deutschen bekannt.

Die Ausstellung ist nur für kurze Zeit in Drabenderhöhe zu sehen:

So, 11.12. nach dem Gottesdienst
Mo, 12.12. von 19.00 – 21.00 Uhr
Di, 13.12. von 15.00 – 17.00 Uhr
Mi, 14.12. von 10.00 – 12.00 Uhr
Do, 15.12. von 10.00 – 12.00 Uhr
Fr, 16.12. von 16.30 – 17.30 Uhr

04.12.2005 - Aktuelles
Jahrbuch 2006: "Start im Vertrauen auf Gottes Weggeleit"

... ist als Überschrift über dem Jahrbuch des Hilfskomitees der Siebenbürger Sachsen und evangelischen Banater Schwaben für das Jahr 2006 zu lesen. Darin berichten zahlreiche Autoren über ihre "Neuanfänge in der Zerstreuung".

Das letzte von Kurt Franchy redigierte Jahrbuch bringt, wie in jedem der bisher 50 erschienenen Jahrbücher einen geistlichen Teil, und den Jahreskalender samt den Namenstagen. Berichte über die Neuanfänge in verschiedensten Berufen und an sehr unterschiedlichen Stellen, dazu Sagen und das Gesamtinhaltsverzeichnis der Jahrbücher von 1986 bis einschließlich 2005, machen das Buch zu einer aufschlussreichen und interessanten Lektüre.

Das Jahrbuch kann bei Dekan i. R. Hermann Schuller, Nelken-Str. 5 in 68309 Mannheim bestellt werden. Preis: 9,-- € zusätzlich Versandkosten.

01.12.2005 - Veranstaltungsbericht
Honterus Chor: "Tanz, Theater und Gesang ..."

... mit diesem großen Programm empfing der Honterus-Chor Drabenderhöhe am 19. November 2005 seine Gäste zum traditionellen "Katharinenball" mit dem Lustspiel in 3 Bildern "Der Gezkruegen" von Karl Gustav Reich.



Seit 32 Jahren führt die Theatergruppe des Honterus-Chores ein lustiges, sächsisches Theaterstück zum Katharinenball auf. Der "Gezkruegen" wurde nun zum dritten Mal aufgeführt und begeisterte auch diesmal wieder die Zuschauer. Enni Janesch (aus Stein) führte Regie und sorgte aus dem Soufflierkasten dafür, dass die Darsteller ihr Stichwort nicht verpassten.

Wenn jemand die Meinung vertritt, diese in siebenbürgisch-sächsischer Mundart geschriebenen Theaterstücke seien doch nun wirklich überholt, so kann man darauf nur erwidern: Die Sprache ist vielleicht alt, verrät aber, woher die Siebenbürger kommen. Das Thema, um das es in diesem mundartlichen Stück geht, ist so aktuell wie eh und jeh. Und wenn 12 Chormitglieder aus 10 unterschiedlichen Gemeinden Siebenbürgens ihre Rollen sprechen, ist allein schon durch die verschiedenen Dialekte für Humor gesorgt. Ich denke jeder in Deutschland kennt den Werbeslogan "Geiz ist geil ...", obwohl diese Aussage nur als negativ empfunden werden kann, da sie nicht unseren Grundwerten entspricht. Sparsam ist gut - aber Geiz?!

Und wenn die "arme" Wittfrau Hennengän - gespielt von Gerda Gusbeth aus Mediasch - ihr mühsam gespartes Geld als einzige Freude in dieser Welt ansieht, so ist das zwar im ersten Augenblick lustig aber im Endeffekt doch recht traurig, denn sie schließt sich durch ihr so konsequent durchgeführtes Sparen aus der Gemeinschaft aus und macht sich dadurch auch noch zum Gespött im Dorf.

Dies zeigen alle die Szenen, in denen Nachbarn kommen, um Hilfe für den Kindergarten (Tartlerän - gespielt von Ilse Bartesch aus Roseln), für die Schule (Girresch - gespielt von Georg Amser aus Mediasch) oder für eine andere Gemeinde (Fielk gespielt von Helmut Depner aus Helsdorf), denen der Hagel das Getreide zerschlagen hat, bitten.

Auch heute noch könnte man vielen Menschen sagen, wenn sie um Brot bitten: "Denkst du, man muss immer essen? Man soll sich nur nicht viel bewegen, dann braucht man auch nicht zu essen." (Bettler - gespielt von Georg Janesch aus Marienburg). Selbst ihre eigene Tochter hält sie so kurz, dass sich diese wundert: "Sind wir wirklich so arm?"

Natürlich darf in einem Mundartstück eine Liebesgeschichte nicht fehlen. Diese Rollen übernahmen Hans Herberth aus Großprobstdorf als Hans der Schuster und Sohn von Mellner sowie Franka Hihn aus Frauendorf als Kathi, Tochter der Hennengän. Die Mutter von Kathi - die Witfrau Hennengän - ist absolut gegen die Freundschaft mit Hans. Es entspricht ihrer Einstellung zum Geld, dass sie so einen armen Schlucker nicht als Schwiegersohn will.

Kathi soll einen reichen Bauern heiraten. Kathi liebt aber nur Hans und die beiden finden immer wieder eine Möglichkeit sich zu treffen. So auch als eines sonntags Hans zu ihr nach Hause kommt, als die Mutter gerade weg ist. Aber Kathi ist so unruhig, sie hat ständig Angst die Mutter könnte zurückkommen und sie beide finden und so ist es dann auch. Die Mutter ist vor dem Haus, aber wie soll sich Hans unsichtbar machen? Liebe macht erfinderisch.

Er versteckt sich in einer Truhe und Kathi wird von der Mutter - ob sie will oder nicht - zur Nachbarin geschickt einen sehr kleinen Geldbetrag, den sie dieser geborgt hatte, zurückzufordern. Hennengän will aber nur allein sein, um weiter ihr Geld zählen zu können. Natürlich weiß sie nicht, dass sie hierbei doch (aus der Truhe heraus) beobachtet wird und somit alle ihre Geldverstecke verrät. Kathi kommt zurück und ruft, um die Mutter aus dem Wohnzimmer zu bekommen, das Schwein vom Nachbarn wäre in ihrem Garten. Natürlich rennt die Mutter hinaus und Kathi kann ihren Hans aus der Truhe befreien und er verlässt schnell das Haus, bevor Hennengän wütend zurückkommt, weil ja überhaupt kein Schwein im Garten war.

Szenenwechsel - Wohnzimmer (Werkstatt) vom Mellner (gespielt von Reinhard Wellmann aus Maniersch) und seinem Sohn Hans (Schuster).

Es kommt ein Mann herein und stellt sich als Pietro Anghellini, Italiener, vor (gespielt von Günther Schuller aus Helsdorf). Hans ruft den Vater, weil er weiß, dass dieser im Krieg in Italien war und ein wenig italienisch spricht. Mellner (Vater) freut sich und begrüßt den Gast in seiner Heimatsprache, doch dieser versteht ihn überhaupt nicht. Er hat vielmehr die Ausrede, sie hätten zu Hause meist englisch gesprochen.

Mellner war ein weit gereister Mann und vor dem Krieg in Amerika. Er ist hoch erfreut, sein Englisch anwenden zu können. Doch wieder nichts. Der "Italiener", der auch ein Zauberer sein will, versteht wieder nichts und ist inzwischen so verzweifelt, dass er in seine wirkliche Muttersprache, nämlich Sächsisch, fällt. Nun erzählt er sein Leben und wie er zu diesem Beruf als Zauberer und Wahrsager gekommen ist. Er hat bei einem anderen gesehen, wie man ohne Arbeit zu Geld kommen kann, wenn man die Dummheit der Leute ausnutzt. Aber sonst hätte er noch nie etwas böses getan. Der Vater will ihn herauswerfen. Aber Hans hat eine Idee, die er dem Vater aber noch nicht verrät. Er verlässt mit dem "Italiener" den Raum. Nun erscheinen nach und nach drei Nachbarinnen mit ihren Schuhen, die getoppelt werden sollen.



(Nachbarinnen: Tartlerän wieder gespielt von Ilse Bartesch, Zeimesän - gespielt von Christine Rochus aus Abstdorf und die Klöcknerän gespielt von Melita Knecht aus Zied). Im Grunde hat sie aber die Neugierde ins Haus gebracht. In einem kleinen Dorf fällt ein Fremder natürlich sofort auf und es kursieren die wildesten Gerüchte, wer er sein könnte - Fazit: Es wäre der Bruder vom Mellner aus Budapest.

Hans erkennt ihre Neugierde und macht sich einen Spaß daraus. Wenn sie schweigen können, will er ihnen alles erzählen. Er erzählt ihnen von dem Zauberer Pietro Anghellini und das dieser mit seinem Zauberstab feststellen könnte, wo Geld ist.

Szenenwechsel - Wohnzimmer der Hennengän

Sie hat zu einer Vorstellung in ihr Haus eingeladen, weil sie möchte, dass der Zauberer - wie er sagte - Geld bei ihr im Garten finden könnte. Alle mussten natürlich Eintritt zahlen. Und nun unterhält Petro Angelini die Nachbarn mit allerlei Zaubertricks. Hennengän ist die ganze Zeit aufgeregt und wartet darauf, dass der Zauberer in den Garten geht, um Geld zu suchen, was dort "blühen" soll. Endlich ist es so weit und der Zauberstab findet wirklich versteckt Münzen im Garten. Hennengän möchte aber noch weiter suchen, um noch mehr Geld zu finden. Der Zauberstab findet nun das von ihr selbst versteckte und von ihr gesparte Geld.

Sie ist verzweifelt, er soll aufhören, denn sie will ja, dass niemand weiß wie reich sie wirklich ist. Nun erst schämt sie sich "Oh, diese Schande ....". Hans ist nun eine Erklärung schuldig. "Alles was sie gesehen haben, hat mit Zauberei nichts zu tun. Das einzige was passiert ist, ist das jemand von seinem Geiz kuriert wurde."



Pietro Anghellini nimmt der Hennengän die Hälfte vom gefundenen Geld - wie vorher ausgemacht. Sie ist verzweifelt und fleht und weint. Er nimmt sich das Geld nicht selbst, sondern gibt es Hans und der glücklichen Kathi zur Hochzeit - happy end - wie schön.

Hennengän bestraft Hans damit, dass er sie nun ein ganzes Leben lang als Schwiegermutter hat. Der Zauberer aber sagt den Nachbarn, sie sollen nicht so abergläubig sein und alles glauben, was man ihnen erzählt. Fazit: "Nur da blüht das Geld, wo die Leute fleißig sind und arbeiten."



Zum Schluss bedankte sich der Landesvorsitzende Harry Janesch beim Honterus-Chor und den Theaterspielern. Er hob das besondere Engagement des Chores im Kulturleben der Kreisgruppe Drabenderhöhe hervor. Dann ging der Tanz los! Die Melzer-Band sorgte mit ihrer flotten Musik bis in die frühen Morgenstunden für gute Stimmung.
Helga Bosch

Eine Bilderserie finden Sie auf www.melzerband.de

28.11.2005 - Veranstaltungen/Termine
BV 09 Seniorenfußball: Silvesterball 2005

Der Kartenverkauf für den Silvesterball 2005 im Kulturhaus "Hermann-Oberth" hat begonnen. Eintrittskarten gibt es bei der Volksbank Oberberg, Momos-Kiste, Familie Frank unter Tel.: 02262-3163 und bei Familie Kessel unter Tel.: 02262-691166.



Platzreservierungen bei der Familie Kessel unter der Tel.: 02262-691166.

Eine Abendkasse wird es nicht geben. Der Eintritt beträgt 35 Euro. Im Preis inbegriffen ist ein kalt/warmes Buffet. Einlass ist um 18.00 Uhr, Beginn 19.00 Uhr. Zum Tanz spielt die Melzer-Band.

27.11.2005 - Bild des Tages
Schneechaos: Stromausfälle auch in Drabenderhöhe



Schnee ohne Ende und stürmische Winde ließen nicht nur Bäume umknicken, auch so manche Stromleitung hatte an den Schneemassen schwer zu tragen.

26.11.2005 - Veranstaltungsbericht
Drabenderhöher Weihnachtsmarkt 2005



Mit viel Schnee öffnete der Drabenderhöher Weihnachtsmark am 26. November seine Verkaufsstände. Die Besucher hatten die Möglichkeit sich von einer Winterlandschaft um den Kirchturm verzaubern zu lassen. Alle Sinne wurden durch die weihnachtlichen Angebote angesprochen und der Weihnachtsmarkt bot so die perfekte Einstimmung in die Adventszeit.

Eine Bilderserie finden Sie hier...

25.11.2005 - Veranstaltungsbericht
GGS Adventsbasar: "Wir sagen euch an den ersten Advent ..."

... unter diesem Motto stand der erste Adventsbasar der Gemeinschaftsgrundschule Drabenderhöhe, dessen Erlös für die Finanzierung des Großprojektes im Juni 2006 "Mut tut gut" bestimmt ist.



Die Idee einen Basar zu organisieren fand bei Eltern und Schülerinnen und Schülern großen Zuspruch. So stand der November ganz im Zeichen der Vorbereitungen. Sowohl vormittags in den Kunststunden als auch nachmittags wurde mit tatkräftiger Unterstützung der Eltern gebastelt, genäht, gemalt, gesägt und gehämmert. In den letzten Tagen vor dem Basar glich die Schule einer Weihnachtswerkstatt, herrlicher Plätzchenduft durchzog die Räume, Klassenzimmer, Flure und Weihnachtsbäume wurden geschmückt.



Am Freitag, 25. November, war es dann soweit. Die Schule erstrahlte in einem noch nie da gewesenen Lichterglanz. Besucherscharen strömten herbei und bestaunten die von Kinder- und Elternhand gemeinsam hergestellte Vielfalt an Baumschmuck, Lichterketten, Adventskalender, Wind- und Fensterlichter, Kerzenständer, Advents- und Türkränze, Weihnachtskarten, Geschenkschachteln, Tontopffiguren, Gewürzsäckchen, Figuren aus Holzstämmen, Holzsterne und vieles mehr. Es wurde kräftig eingekauft.

Für das leibliche Wohl war auch gesorgt. In den Weihnachtscafés konnte man sich bei einer Tasse Kaffee oder Punsch aufwärmen und Waffeln, Weihnachtsgebäck aber auch Herzhaftes genießen. Das Angebot und die Atmosphäre waren überwältigend. Allen Helferinnen und Helfern gilt ein ganz besonderer Dank. Der Einsatz hat sich gelohnt.
Waltraud Fleischer
Eine Bilderserie finden Sie hier...

25.11.2005 - Veranstaltungsbericht
Vernissage und Gründung der "Karl-und-Ilse-Einsenburger-Stiftung": Gemälde von Karl Eisenburger erstmals ausgestellt
Fotos: Christian Melzer

Der Wintereinbruch verhinderte den Lufthansaflug 1268 von München nach Köln/Bonn, den das Ehepaar Rita und Hans Hill am 25. November benutzen wollten, um der Vernissage der Gemäldeausstellung von Karl Eisenburger beizuwohnen.



So übernahm die Vorsitzende der Kreisgruppe Drabenderhöhe der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen, Enni Janesch, den Part des Herrn Hans Hill, Vizepräsident a. D. des Landshuter Sozialgerichts, den Künstler und sein Werk vorzustellen.

Karl Eisenburger war am 31. Mai 1921 in Bistritz geboren. Als 19-jähriger zog er in den Krieg, wo er als Sanitäter bis zum Kriegsende diente. Von japanischen Militärärzten erlernte er die Schmerzbekämpfung durch Akupunktur. Nach Kriegsende vervollständigte er seine Kenntnisse und legte das Examen als Naturheilkundler und Heilpraktiker ab. Seine Praxis in Heilbronn erfreute sich guten Rufs. Unter Kollegen und Ärzten waren seine Fachkenntnisse und außergewöhnlichen Heilerfolge gleichermaßen anerkannt.

Als beruhigendes Hobby entdeckte Karl Eisenburger die Malerei. Hans Hill, der sein Manuskript Frau Janesch zur Verfügung gestellt hatte, schreibt: "Karl Eisenburger schuf sich damit ein Refugium, wo er seine Visionen von einer heilen Welt ausleben und in seinen Bildern verwirklichen konnte. Sie überzeugen alle durch die Leuchtkraft, Durchsichtigkeit und Harmonie ihrer Farben."

Die bisher der Öffentlichkeit noch nicht vorgestellten Bilder des Künstlers wurden von kompetenten Kritikern "als künstlerisch gehaltvoll eingeordnet" und sollen schon aus diesem Grund der Vergessenheit nicht anheim fallen. Karl Eisenburgers Bilder sollen die Aufmerksamkeit auf den Heilkundigen lenken, der dem Körper innewohnende Selbstheilungskräfte entdeckt hat. Er benutzte diese mit großem Erfolg für seine Therapien.



Karl Eisenburger hat seine Gemälde dem "Adele Zay-Verein" nicht nur für die Ausstellung überlassen, sondern nach Schließung der Ausstellung sollen sie auf einer Station des Altenheimes "Siebenbürgen Drabenderhöhe" im Wohnbereich der Heimbewohner und Bewohnerinnen verbleiben und die Psyche alter und kranker Menschen dauerhaft positiv beeinflussen.

Die Ausstellung im Innenhof des Altenheimes unter der Kapelle kann jeweils eine Stunde an jedem Freitag von 17 bis 18 und jeden Sonntag von 11 bis 12 Uhr bis zum 16. Dezember besichtigt werden.

Im Anschluss an die Vorstellung des Malers und seiner Gemälde gab der Vorsitzende des Adele Zay-Vereins, Pfarrer i. R. Kurt Franchy, die Gründung der "Karl-und-Ilse-Einsenburger-Stiftung" bekannt. Ihres vorgerückten Alters wegen hat das Ehepaar Ilse und Karl Eisenburger verzichtet an der festlichen Veranstaltung persönlich teil zu nehmen. Ein beachtliches Grundkapital hatte das Stifterehepaar bereits zur Verfügung gestellt.



In der Stiftungssatzung heißt es in § 2.3 "Die zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel sollen den bedürftigen Bewohnern des "Altenheims Siebenbürgen" Drabenderhöhe, die wegen ihres geistigen und seelischen Zustands auf ständige Hilfe angewiesen sind, zu Gute kommen." Die zahlreich anwesenden Bewohner des Altenheimes nahmen die Gründung dieser Stiftung mit großer Dankbarkeit zur Kenntnis.

Zu Beginn der Veranstaltung hatte der Heimleiter, Pfarrer a. D. Hans Wolfgang Klein, den zweiten Beigeordneten der Stadt Wiehl, Herrn Walter Ruland, den Vorsitzenden des Presbyteriums der Kirchengemeinde Drabenderhöhe, Pfarrer Rüdiger Kapff, den Landesvorsitzenden der Landsmannschaft Harald Janesch, den Vertreter der örtlichen Sparkasse, den Vorstand des Adele Zay Vereins und die Presse begrüßt. Trotz des stürmischen Winterwetters hatte sich eine beachtliche Besucherschar zur Veranstaltung eingefunden.
Kurt Franchy

25.11.2005 - Veranstaltungen/Termine
BV 09 Nikolausturnen 2005

Es ist wieder soweit - der Nikolaus kommt in die Sporthalle Drabenderhöhe. Am 11. Dezember findet in der Zeit von 15.00 - 18.30 Uhr das Nikolausturnen 2005 statt.

Die Turnerinnen und Turner treffen sich 14.30 Uhr.

Die Turnabteilung des BV 09 laden herzlich zum traditionellen "Nikolaus-Turnen" ein. Genießen Sie bei einer schönen Tasse Kaffee die Vorführungen der Kinder in den verschiedenen Gruppen. Es erwartet Sie ein großes Kuchenbuffet sowie heiße Würstchen und Getränke und eine "Nikolaus-Tombola" mit wertvollen Preisen und Überraschungen.

Natürlich kommt der Nikolaus auch in diesem Jahr nicht mit leeren Händen in die Halle. Für alle anwesenden Turnerinnen und Turner hält er ein kleines Geschenk bereit.

Programm:
15.00 Uhr - Begrüßung durch die Vorsitzenden anschl. Turnvorführungen der Kindergruppen, Turnvorführungen der Wettkampf- und Erwachsenengruppen, Pause und Umbau, anschl. Dank an die Übungsleiter, "Beamer-Show", Weihnachtsgeschichte mit Bildern, Auftritt des Nikolaus, Verabschiedung

18.30 Uhr - Ende der Veranstaltung

Beim Auf- und Abbau, Bewirtung sowie beim Bereitstellen von Kuchen und Salaten bitten wir um Ihre freundliche Unterstützung. Bitte tragen Sie sich in die entsprechenden Listen ein.
Haro Schuller

24.11.2005 - Bild des Tages
Der erste Schnee ist da
Fotos: Christian Melzer





Der erste Schnee in diesem Jahr kommt genau einen Monat vor Weihnachten mit einer Unwetterwarnung daher. Der deutsche Wetterdienst meldet für den Oberbergischen Kreis ausgiebige Schneefälle und teils erhebliche Glätte. Dabei starker bis stürmischer Wind. Es wird mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet.

23.11.2005 - Veranstaltungen/Termine
Vernissage der Ausstellung der Gemälde des Heilpraktikers und Malers Karl Eisenburger

Am Freitag, 25. November findet im Ausstellungssaal des Altenheims "Siebenbürgen Drabenderhöhe" die Vernissage der Ausstellung der Gemälde des Heilpraktikers und Malers Karl Eisenburger statt.

Die Eröffnung der Ausstellung findet um 17 Uhr statt. Die Vorstellung des Künstlers sowie seiner Gemälde wird von Herrn Hans Hill, Richter a. D. und Vizepräsident am Sozialgericht Landshut vorgenommen werden.

Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung wird der Vorsitzende des Adele Zay - Vereins die Gründung der "Ilse-und-Karl-Eisenburger-Stiftung" durch das Ehepaar Ilse und Karl Eisenburger zur Betreuung von Demenzkranken bekannt geben.

Den Ausstellungssaal im Altenheim Siebenbürgen Drabenderhöhe erreichen Sie über den Innenhof des Altenheimes. Der Saal befindet sich unter der Kapelle. Der Eingang ist auf der Südseite zwischen Kapelle und Hauptgebäude.

22.11.2005 - Veranstaltungen/Termine
Weihnachtsmarkt in Drabenderhöhe

Am Samstag, 26. November, und am Sonntag, 27. November, veranstaltet die "Interessengemeinschaft Weihnachtsmarkt" zwischen 11:00 und 20:00 Uhr rund um den Kirchturm in Drabenderhöhe einen Weihnachtsmarkt. Kleine Weihnachtsgeschenke, Glühwein und viele Leckereien werden in feierlicher Atmosphäre angeboten.

21.11.2005 - Aktuelles
Drabenderhöhe - ein Eldorado für Einbrecher?

Am 19. November wurde gleich in drei Häuser in Drabenderhöhe eingebrochen. Im Nösnerland brachen die Täter durch ein rückwärtig gelegenes Fenster eines Zweifamilienhauses ein. Von dort gelangten sie in beide Wohnungen und erbeuteten Bargeld. Ebenfalls im Nösnerland wurde die Kellertür eines Einfamilienhausen aufgebrochen, sämtliche Schränke und Kommoden wurden durchwühlt. In der Marienfelder Straße wurde die Terrassentür aufgehebelt. Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat Gummersbach, Tel.: 02261/8199-0.

19.11.2005 - Veranstaltungsbericht
Runder Tisch

Alljährlich an Buß- und Bettag lädt der Drabenderhöher Heimatverein zum "Runden Tisch". Hier treffen sich aus allen Vereinen und Institutionen die Vorstände bzw. deren Vertreter, um miteinander ihre Termine abzugleichen und sonstige Informationen auszutauschen.

So auch wieder dieses Jahr am 16.11.2005. Der Vorsitzende des Heimatvereines Jochen Höhler eröffnete den diesjährigen "Runden Tisch" um 19.30 Uhr im Musikerraum des Hermann-Oberth-Hauses. Er begrüßte alle Anwesenden herzlich und bat um Mitteilung der Termine für 2006. Nach dem Abgleich gab es die Möglichkeit, Wortmeldungen abzugeben. Die Hauptgesprächsthemen dazu waren das bevorstehende 40-jährige Jubiläum der Siebenbürger-Sachsen-Siedlung, ob hier auch die örtlichen Vereine einbezogen würden und die Bannerwerbung der einzelnen Vereine innerhalb Drabenderhöhes.



Jochen Höhler sicherte zu, dass der Heimatverein jeder Drabenderhöher Institution kostenlos ein Spann-Werbeband zur Verfügung stellt, welches natürlich sehr großen Anklang fand.

Gegen 20.30 Uhr schloss Jochen Höhler die Veranstaltung.

In Kürze können Sie hier alle Termine der einzelnen Vereine und Insitutionen nachlesen.

18.11.2005 - Veranstaltungsbericht
Der Gezkruegen

Der Honterus-Chor Drabenderhöhe präsentierte in diesem Jahr das Lustspiel "Der Gezkruegen" in siebenbürgisch-sächsischer Mundart von Karl Gustav Reich. Zur ersten Vorstellung am Freitag, 18. November, kamen rund 200 Besucher ins Kulturhaus Hermann-Oberth. Das Lustspiel wurde von 12 Chormitgliedern, die aus 10 unterschiedlichen Gemeiden Siebenbürgens stammen, aufgeführt.



Karl Gustav Reich, einer der bekanntesten siebenbürgisch-sächsischen Mundartdichter, wäre heuer 100 Jahre alt geworden. 1905 in Hermannstadt als Sohn des Pfarrers Carl Reich geboren, verbrachte er seine Kindheit auf dem Pfarrhof von Kerz und lernte dort das urwüchsige sächsische Dorfleben kennen und lieben.

Reich, von dem auch die sehr beliebten drei Gedichtbändchen "Kut, mer lachen int", "Sachsesch Spaß vu Broos bäs Draas" und "Sachsesch Wält, dä as gefällt" stammen, wollte mit seinen heiteren sächsischen Versen Freude und Frohsinn verbreiten, aber vor allem mithelfen, die sächsische Mundart zu erhalten, weil er davon überzeugt war, dass in ihr etwas von der Seele des siebenbürgisch-sächsischen Völkchens weiterlebt.

Ein Video und eine Bilderserie finden Sie hier...

17.11.2005 - Veranstaltungsbericht
Ausverkauftes Haus beim Konzert des Akkordeon-Orchesters Drabenderhöhe

Bereits im ersten Stück, dem Elvis-Hit "Aura-Lee", bewiesen die Jungmusiker an ihren Akkordeons starkes Rhythmusgefühl. Unter der Leitung von Edeltraute Gündisch-Wagner sahen sich die 15 Kinder und Jugendlichen beim Konzert am Sonntag, 13. November, im Hermann-Oberth-Haus einem voll besetzten Saal gegenüber – für die Nachwuchsgruppe des veranstaltenden Akkordeon - Orchester Drabenderhöhe besonders motivierend, glänzte sie doch in der Folge mit vielfältigem musikalischem Ausdruck.



Verliebte Akkordeons präsentierten sich im Satz "Accordeons in love" aus der Suite "Minirocks" in einer romantischen Melodie, steigerten sich zu rasantem Tempo im abschließenden Satz "Boogie-Girls and Rockin’ Boys". Für so viel musikalisches Engagement erhielten die Kids starken Applaus, dem sie mit der Zugabe "Let’s fetz" dankten.

"Manege frei" gab Moderator Wolfgram Gündisch, als die "Großen" vom 1970 gegründeten Erwachsenenorchester auf der Bühne platz genommen hatten. Bevor das 16-köpfige Ensemble, ebenfalls unter Leitung von Edeltraute Gündisch-Wagner, mit dem musikalisch variationsreichen Beitrag "Zirkus, Zirkus" aufwartete, stimmte es kurz die einzelnen Sätze an, wobei mehrere Kinder als niedliche Zirkustiere hinter ihrem "Dompteur" über die Bühne trippelten, zwei Tänzerinnen grazile Tanzfiguren vollführten oder zwei Clownmädchen über die Bühne turnten. Dann betrat "Zirkusdirektorin" Gündisch-Wagner mit Glitzerhut die Bühne, und das Orchester brillierte mit gewohnter Präzision und Ausdrucksstärke im ersten Satz von "Manege frei".



In unheilschwangeren Takten erzitterten die Akkordeons im Satz "Fliegende Menschen am Trapez", bestachen mit rasanten Trillern und Tonfolgen im abschließenden Teil "Gaukler und Jongleure". Ins Reich der Osmanen begab sich das Orchester mit dem Beitrag "Aus dem kleinen Orient". Hier übernahm der erste Vorsitzende Axel Hackbarth das Dirigat: In einer getragen-wehmütigen Melodie gefielen die Akkordeons im "Armenischen Mädchenlied" ebenso wie im stimmungsvollen "Tanz der Derwische".



Zum Abschluss intonierte das Orchester "Swingin’ Evergreens" mit bekannten Melodien wie "Cabaret", "Singin’ in the rain" oder "Just a Gigolo". Insbesondere der hervorragende Schlagzeuger Manfred Pastors verlieh diesem Werk den typischen Swingcharakter.

Mit den zwei mitreißenden Zugaben "Tritsch-Tratsch-Polka" und "Funiculi - Funicula" endete ein wunderbarer Konzertabend, der bei allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.



Aus den Orchesterreihen wurden Heike Frim, Sandra Kellner, Colja Steinmetzler und Silvia Wirth für 15 Jahre musikalischen Engagements vom "Deutschen Harmonika Verband" mit der silbernen Ehrennadel geehrt. Die Goldene Ehrennadel für 25 Jahre erhielten Karin Baier, Thomas Brandt, Angelika Dengel und Elke Kelbch.

Sollte dieser Bericht Lust auf mehr gemacht haben, freut sich das Orchester gerne auf Unterstützung. Die wöchentlichen Orchesterproben sind freitags im Hermann-Oberth-Haus in Drabenderhöhe. Nähere Auskunft erteilt der 1. Vorsitzende Axel Hackbarth, Tel.: 02262/4349 oder alle Orchestermitglieder.

16.11.2005 - Veranstaltungen/Termine
BV 09 Seniorenfußball: Silvesterball 2005

Der Kartenverkauf für den Silvesterball 2005 im Kulturhaus "Hermann-Oberth" hat begonnen. Eintrittskarten gibt es bei der Volksbank Oberberg, Momos-Kiste, Familie Frank unter Tel.: 02262-3163 und bei Familie Kessel unter Tel.: 02262-691166.

Platzreservierungen bei der Familie Kessel unter der Tel.: 02262-691166.

Eine Abendkasse wird es nicht geben. Der Eintritt beträgt 35 Euro. Im Preis inbegriffen ist ein kalt/warmes Buffet. Einlass ist um 18.00 Uhr, Beginn 19.00 Uhr.

Zum Tanz spielt die Melzer-Band.

15.11.2005 - Aktuelles
Martinsverlosung der GGS Drabenderhöhe

1. Preis - Einkaufsgutschein im Wert von EUR 50,00
               Losnummer: 2395

2. Preis - Einkaufsgutschein im Wert von EUR 30,00
               Losnummer: 2742

3. Preis - Einkaufsgutschein im Wert von EUR 20,00
               Losnummer: 1403

4-30. Preis - Einkaufsgutschein im Wert von EUR 10,00
                   Losnummer: 0246, 1665, 0277, 1695, 0295, 1712, 0441,
                                      1720, 0711, 1980, 0907, 2000, 1013, 2050,
                                      1304, 2274, 1326, 2392, 1398, 2523, 1407,
                                      2527, 1416, 2817, 1576, 2929, 1639

Die Gutscheine können bis zum 30.11.2005 bei Christiane Frackenpohl, Börnhausener Tal 2, 51674 Wiehl, Tel.: (0160)4533668 abgeholt werden.

15.11.2005 - Aktuelles
Drabenderhöher Urgestein: Uus Irene - 60 Johr bim Wallach ahn d'r Thek'
Fotos: Christian Melzer

Eine Institution feiert Dienstjubiläum: Die 86-jährige Irene Klein, geb. 18.02.1919 und der gute Geist an der Theke des Restaurant Zur Dorfschänke in Drabenderhöhe, feiert heute ihr lang ersehntes 60. Dienstjubiläum.

Irene Klein

Sie begann Ihre Tätigkeit im Hause am 15. November 1945 und begleitete vier Generationen der Familie Lang durch gute und schlechte Zeiten. Eingestellt wurde sie von Wallach I Fritz Lang, dem ursprünglichen Besitzer der Dorfschänke. Als sie ins Haus kam, war der Sohn der Familie, Rainer Lang und spätere Wallach II, gerade mal im zarten Alter von zwei Jahren. Wenn Irene Klein auch keine Blutsverwandte war, so hat sie die Kinder des Hauses doch in ihr Herz aufgenommen und mit groß gezogen. Dies zog sich durch alle Generationen und endete nicht etwa bei Rolf (dem künftigen Wallach III) und Marco Lang, sondern geht weiter auf deren Sohn Max und Tochter Rebecca.

Irene Klein und Familie Lang

Sie ist sowohl bei den Kunden der Dorfschänke, bei den örtlichen Vereinen als auch bei der restlichen Belegschaft des Hauses sehr beliebt und übertrifft so manchen Abiturienten aus der Belegschaft mit Ihren Kopfrechen-Fähigkeiten - möge der Bierdeckel auch noch so voll sein. Und so hoffen dann alle Höher, dass sie auch in 10 Jahren noch nicht zum Alten Eisen gehört und es bis zum 70. Dienstjubiläum schaffen wird.

Marco Lang
Eine Bilderserie finden Sie hier...

14.11.2005 - Sport
Turnerinnen des BV 09 erreichen NRW-Landesfinale der Vereinsmannschaften

Die Leistungswettkampfgruppe der Mädchen, Jahrgang 1996/1995, trainiert von Viktoria Dederer, qualifizieren sich im Rahmen der "Verbandsgruppenqualifikation", in Solingen für das "Landesfinale der Vereinsmannschaften 2005", in Neunkirchen (Rhein/Sieg).


Solingen

Gerätturnen ist nicht nur anspruchsvoller Einzelsport, sondern kann auch in der Mannschaft großen Spaß machen und zum Erfolg führen. Dies zeigten die Drabenderhöher Turnerinnen Anna Poschner, Anna Theresa Schuller, Lara Eckhardt, Marlene Wunder, Aylin Dörner und Tina Brandsch-Böhm erneut am Sonntag, den 6.11. in Solingen. Mit viel Teamgeist, Nervenstärke und nicht zuletzt Spaß an der Sache, stellten die Höherinnen dabei erneut ihr Können unter Beweis. Tina unterstützte dabei die Mannschaft in Solingen außer Konkurrenz, da sie für diese Wertung in diesem Jahr noch zu jung ist.

Um sich für das Landesfinale zu qualifizieren, mussten die Turnerinnen in 2 Ausscheidungs-Wettkämpfen jeweils einen der ersten beiden Plätze belegen.

Mit dem 2. Platz bei den Verbandsmannschaftsmeisterschaften des Turnverbands Aggertal, im September in Hülsenbusch , war die erste Stufe geschafft.


Hülsenbusch

Die nächste Hürde wurde jetzt mit dem 2. Platz in Solingen genommen. Damit qualifizierten sich die Höher Mädchen für das Landesfinale der besten Vereinsmannschaften ihres Jahrgangs und mussten sich nur den Turnerinnen vom VFL Engelskirchen geschlagen geben.

Das Landesfinale findet am 27.11. in Neunkirchen/Sieg statt und bildet für die junge Mannschaft den Höhepunkt des Jahres.

Geturnt wird auch bei diesen Wettkämpfen an den Geräten Sprung, Reck/Stufenbarren, Schwebebalken und Boden. Die jeweils 3 besten Übungen pro Gerät kommen in die Wertung einer Gruppe. Da jede Turnerin ihr besonders starkes Gerät hat, ist die Gesamtleistung der Gruppe entscheidend für die Platzierung. Wobei einzelne Fehler an den Geräten jeweils durch die Kolleginnen ausgeglichen werden können.

Alle Teilnehmerinnen haben ihr Bestes gegeben und mit Hilfe ihrer Trainerin Viktoria Dederer und der Unterstützung der Betreuerinnen Melanie Thalmann und Leonie Chromow ihr Ziel erreicht.

Herzlichen Glückwunsch!
Haro Schuller

13.11.2005 - Veranstaltungen/Termine
Katharinenball 2005

Am Samstag, 19. November, lädt der Honterus-Chor Drabenderhöhe zum Katharinenball ins Kulturhaus-Hermann-Oberth ein.

Auch in diesem Jahr wird ein heiteres Programm mit volkstümlichen Liedern und dem herrlichen Lustspiel in siebenbürgisch-sächsischer Mundart: "Der Gezkruegen" von Karl Gustav Reich geboten. Anschließend spielt die "Melzer-Band" zum Tanz auf.

Für das leibliche Wohl und eine Tombola mit wertvollen Preisen wird wie immer bestens gesorgt. Die Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr, der Saal wird um 19.00 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt 8,- €.

Am Freitag, 18. November, findet um 19.00 Uhr die 1. Vorstellung statt. Für diese Vorstellung beträgt der Eintrittspreis für Erwachsene 5,- € und für Schüler 3,- €.

Eintrittskarten werden im Vorverkauf für 7,- € bei den Chormitgliedern und an der Abendkasse für 8,- € angeboten.

13.11.2005 - Sport
BV 09: Thies und Tor

Spielertrainer Werner Thies schoss alle drei Tore beim Heimsieg des BV 09 Drabenderhöhe gegen den Heiligenhauser SV II. In der 18. Minute gelang ihm nach einem Befreiungsschlag von Björn Schiefen das erste Tor. Streich zwei und drei folgten in der 51. und 56. Minute und auch als Thomas Maffei in der 57. Minute die rote Karte erhielt, wegen Einsatz des Ellbogens bei einem Kopfballduell, kippte das Spiel nicht und der BV 09 gewann verdient mit 3:0. Der Erfolg wurde mit einem Sprung von Platz 11 auf PLatz 8 in der Tabelle belohnt.

13.11.2005 - Veranstaltungsbericht
Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Drabenderhöhe



Nachfolgend die Ansprache zum Volkstrauertag in Drabenderhöhe von Pastor Frank Müllenmeister:

Meine Damen und Herren!

Deutschland im Jahre 1944. Eine Frau sitzt zu Hause und wartet auf Nachricht von ihrem Sohn. Vor einigen Monaten wurde er eingezogen. Er sollte, so hieß es, für den Sieg kämpfen. Er sollte dazu beitragen, dass der Name Deutschlands in der Welt ein hohes Ansehen genießt. Er sollte für Führer, Volk und Vaterland kämpfen. Stolz kann die Frau darauf nicht sein, denn sie hat bereits vor zwei Jahren in dem Kampf um Stalingrad ihren Mann verloren. Sie waren so glücklich miteinander, sie hatten ihren einzigen Sohn, auf den sie viele Hoffnungen gesetzt haben. Ihr Mann war seinerzeit in den Krieg gezogen und gefallen. Die Trauer um ihn war noch immer nicht vernarbt. Noch immer meint sie, dass ihr Mann einen sinnlosen Tod gestorben ist. Doch sie darf es nicht sagen. Und jetzt ist ihr Sohn in dem gleichen Krieg. Nein, sie kann nicht stolz sein, obwohl ihr schon so viele gesagt haben, dass sie es sein müsste. Sie hat nur Angst um ihn, Angst, dass etwas passieren könnte, Angst, dass er genauso ums Leben kommen könnte wie ihr Mann. Dieser hat jedoch noch sein Leben vor sich. Sie darf diese Angst nicht beim Namen nennen, sie darf nicht sagen, wie abscheulich sie diesen Krieg findet. Da klingelt es an der Tür. Vor ihr steht ein hoher Offizier der deutschen Wehrmacht. Er hat der Frau eine schlimme Nachricht zu bringen. Er sagt es aber voller Stolz, dass dieser junge Mann im Kampf für Volk und Vaterland und für diesen Führer sein Leben gelassen hat. Als sie dies hört, bricht sie zusammen. Offenbar hat man aus den vielen Toten, die bereits gefallen sind, nichts gelernt. Man hat weiter gekämpft und hält diesen Krieg für einen gerechten Krieg. Sie kann es nicht fassen, was sie da gehört hat. Ihr Sohn soll nie mehr zu ihr zurückkommen.

Etwa ein Jahr später ist der Spuk vorbei. Deutschland liegt am Boden. Kein Stein steht mehr auf dem anderen. Es ist alles zerstört. Die Toten werden beklagt, fremde Soldaten kommen und geben nach und nach neue Perspektiven. Spätestens da bekommt unsere Frau das Gefühl, dass sowohl ihr Sohn als auch ihr Mann einen sinnlosen Tod gestorben sind. Sie sind dafür gestorben, dass es den Menschen schlecht geht, sie sind dafür gestorben, dass das Land in Schutt und Asche liegt. Der Wiederaufbau beginnt langsam. Mit der Zeit hat man es dann geschafft. Der so genannte Heldengedenktag wird in den Volkstrauertag umgewandelt, weil man sich der Opfer von Krieg, Terror und Gewalt erinnern möchte. Nie wieder Krieg. So wird von vielen Menschen geschworen.

Im Jahre 1955 wird die Bundeswehr gegründet, ein Jahr nachdem die Bundesrepublik Deutschland der Nato, dem neuen Verteidigungsbündnis beigetreten ist. In vielen Menschen erzeugt dies Skepsis. Soll von deutschem Boden schon wieder Krieg ausgehen? Nein, so wird beteuert, die Bundeswehr dient einzig und allein der Verteidigung gegen einen bösen Feind, der im Osten lauert.



Deutschland im Jahre 1989. Der Bundesrepublik geht es gut. Die Menschen haben satt zu essen. Der Krieg und seine Folgen sind vergessen. Mittlerweile ist eine Generation herangewachsen, die den Krieg nicht mehr kennt. Man fühlt sich sicher und ist davon überzeugt, dass es keinen Krieg mehr geben wird. Die Friedensbewegung hat sich einige Jahre zuvor deutlich gegen eine atomare Aufrüstung gegen die Sowjetunion ausgesprochen. Da bricht die DDR, das Ergebnis der Teilung Deutschlands nach dem Krieg zusammen. Es gab eine friedliche Revolution. Auf Gewalt wurde verzichtet. Die Zeit war reif. Deutschland ist erwachsen geworden. Der Krieg als Mittel wird verabscheut. Etwa ein Jahr später wird das mittlerweile wiedervereinigte Deutschland wieder souverän. Die Besatzungsmächte beginnen langsam zu verschwinden. Der so genannte "Kalte Krieg" ist vorüber. Offenbar hatte man aus der Vergangenheit etwas gelernt. Man hat neue Wege beschritten und sie sind erfolgreich gegangen worden.

Deutschland im Jahre 1999. Deutsche Soldaten gehen zum ersten Mal wieder in ein Kriegsgebiet. Man ist ja jetzt souverän und trägt internationale Verantwortung. Ein bislang pazifistischer Außenminister, der noch vor 10 - 20 Jahren der Friedensbewegung angehörte, die es so nicht mehr gibt, verteidigt diesen Beschluss. Deutsche Soldaten sind im Kosovo und helfen den Frieden zu sichern, nachdem er vorher herbeigebombt worden war. Endlich, so möchte man sagen, darf Deutschland wieder mitspielen. Die Schrecken des Zweiten und die Schrecken des Ersten Weltkrieges sind vergessen. Es müssen neue Wege beschritten werden. Gott sei Dank gibt es Mahner auf diesem Gebiet, denn wir sind keine Diktatur mehr, die den Militarismus von oben befiehlt. Es gibt Skeptiker, die deutlich sagen, dass der vorher stattgefundene Krieg keineswegs gerechtfertigt war. Ja und wieder mussten Mütter um ihre Söhne fürchten oder Ehefrauen hatten Angst davor, dass irgendwann die Nachricht kommt, dass der geliebte Sohn oder der geliebte Ehemann nicht mehr ist. Diesmal nicht für Volk und Vaterland, sondern für den Weltfrieden gefallen. Gott sei Dank gab es "nur" tödliche Unfälle und keine im Krieg gefallenen Soldaten. Es schien fast wie ein Spaziergang zu sein. Doch die Gefahr war da und viele hatten Angst.



Während im Auftrag der NATO immer noch deutsche Soldaten im Kosovo sind, naht der 11. September 2001. Um 15.00 Uhr deutscher Zeit fliegt ein Flugzeug in den einen Turm des World Trade Centers in New York. Kurz darauf ein zweites in den anderen Turm. Dann bricht alles zusammen. Es ist ganz schnell klar. Dies war ein kriegerischer Akt von islamischen Terroristen gegen die Vereinigten Staaten von Amerika. Der Ruf nach Rache wird laut. So etwas darf man nicht einfach so hinnehmen. Das darf nicht unbeantwortet bleiben. Noch am gleichen Tag spricht unser Bundeskanzler von "uneingeschränkter Solidarität" gegenüber den USA. Das war Krieg gegen die westliche Welt, die von dem, was sie tut, zutiefst überzeugt ist, dass es richtig ist. Einige Wochen später kommt die Antwort. Amerikanische und britische Flugzeuge greifen Afghanistan an, das Land, in dem der Hauptsitz der Terroristen vermutet wird. Kurze Zeit später der Angriff gegen Irak. Jetzt ist Deutschland gezwungen zu handeln. Ist unser Land bereit deutsche Soldaten in diesen Krieg zu schicken, der als notwendiger Krieg bezeichnet wird, der aber sehr viele Todesopfer unter der Zivilbevölkerung fordert, der dieses Land noch tiefer in die Verstrickung von Krieg und Gewalt hineinbringt, als es ohnehin schon ist? Hätte es nicht doch andere Mittel gegeben, dem Terrorismus beizukommen? Aus dem Zweiten Weltkrieg hatte man viel gelernt. Man wollte nicht mehr Krieg führen, oder sagen wir es anders, man wollte keine Angriffskrieg mehr führen. Das ist bislang auch gelungen. Dann kommt dieser Anschlag auf das World Trade Centers. Das wird als Bedrohung empfunden, sicher zurecht. Doch wird nach diesem Terroranschlag vielleicht darüber nachgedacht, ob man selbst etwas falsch gemacht hat oder anders ausgedrückt, wurde nach den Ursachen dieses Anschlages gefragt? Zunächst einmal nicht, denn man hat ja die richtige Lebensart. Man hat ja den richtigen Umgang mit dem Leben gefunden. Der westlichen Welt geht es, bis auf ein paar Krisen ganz gut. Also ist der bislang eingeschlagene Weg auch der Richtige. Dass es eventuell Menschen auf dieser Erde geben könnte, die darunter leiden, danach wird nicht gefragt. Also geht es logischerweise darum die Terroristen zu bekämpfen. Es ist sicher nicht falsch Menschen zu bekämpfen, die glauben durch kriminelle Akte auf sich aufmerksam machen zu müssen, die mit dem Leben von Menschen spielen. Doch es muss auch gefragt werden, was sie denn dazu bewogen hat, so zu handeln. Man will sie mit aller Gewalt entmachten, um den Terroristen beikommen zu können. Der Erfolg scheint ihnen recht zu geben. Die Taliban sind so gut wie entmachtet. Einer der Hauptterroristen ist gefasst. Also ist es richtig so und man führt weiter Krieg. Jetzt mit deutscher Beteiligung. Und wenn erst einmal Deutsche im Einsatz sind, werden wieder Mütter Angst um ihre Söhne und Ehefrauen Angst um ihre Ehemänner haben oder auch umgekehrt, weil ja Frauen im Zuge der Gleichberechtigung jetzt auch dabei sein dürfen. Wäre es da nicht besser, sich hinterfragen zu lassen und andere Mittel zu finden, um dem Terrorismus zu begegnen? Gibt es nicht vordringlichere Aufgaben in der Welt, als Krieg zu führen?

Die Welt im Jahre 2005. Der Hunger in der Welt ist noch nicht bezwungen. Die Katastrophe des Tsunamie aus dem letzten Jahr ist noch nicht überwunden. Die Wirbelstürme Katrina und Rita zerstörten New Orleans, zerstörten Raffinerien und verstören die Weltwirtschaft. Überschwemmungen und Erdbeben-Katastrophen wie in Pakistan sind an der Tagesordnung und fordern zu einem weltweiten Katastrophenschutz auf. Nur gemeinsam, über alle Volks- und Nationalgrenzen hinweg, Schulter an Schulter können wir einander helfen entstandenes Leid zu mindern. Der heutige Volkstrauertag soll und muss dazu beitragen. Es gibt sicher keine Patentlösung, doch es muss eine Lösung gefunden werden, im Interesse aller Menschen, die den Frieden wollen; im Interesse aller Menschen, die das Leid in der Welt nicht mehr ertragen können, weil sie davon betroffen sind als Opfer oder als Mitleidende. Wir brauchen 2005 Menschen für den weltweiten Einsatz im Katastrophenschutz, nicht für den Militärdienst.

Gebet
Gott, wir kommen zu dir mit unserer Trauer um die Toten und Opfer von Gewalt und Krieg, Kinder, Frauen und Männer in allen Völkern. Wir klagen dir unser Leid, das Leid unzähliger Menschen, gejagt von Hass und Terror: Kinder, Mütter und Väter, junge und alte Leute. Wir beten für alle, die Verfolgung, Hunger und Krankheit überstehen müssen. Lass ihnen Menschen begegnen, die helfen, verstehen, trösten, die ihnen das Leben erträglich machen und neue Hoffnung in ihnen wecken. Wir beten für alle, die in Katastrophengebieten Leben retten, die sich für Menschlichkeit einsetzen, die Gewalt abbauen helfen, Versöhnung und friedliches Miteinander praktisch leben. Wir beten für uns: Öffne unsere Herzen und Hände, dass wir tun, was dem Frieden dient, dass wir teilen, was wir zum Leben brauchen. Hilf uns Frieden zu stiften und Versöhnung zu leben.
Amen.



12.11.2005 - Veranstaltungsbericht
Gemütlicher Nachmittag des Drabenderhöher Frauenchores

Für ihre inaktiven Mitglieder, Freunde und Förderer des Chores veranstalteten die Höher Sängerinnen wieder einen gemütlichen Nachmittag im Gemeindehaus Drabenderhöhe.

Die erste Vorsitzende Sabine Breuer hieß alle gekommenen Gäste herzlich willkommen und wünschte mit den einstudierten Herbstliedern und dem obligatorischen Theaterstückchen viel Unterhaltung.



Die Sängerinnen boten zunächst eine gesangliche Darbietung unter der Leitung von Regine Melzer mit Liedern aus alter Zeit, z.B. "Frisch gesungen", "Bunt sind schon die Wälder" oder "Blätter im Wind". Aber auch ein moderneres Stück durfte natürlich nicht fehlen - "Good News", einem Spiritual, arr. von Lorenz Maierhofer.

Nach dem gemeinsamen, gemütlichen Kaffeetrinken mit selbstgebackenem Kuchen freute man sich schon auf die schauspielerischen Qualitäten der Sängerinnen.

Welches Thema hatten sie sich wohl dieses Mal ausgedacht? Es war "Der Haushalt", nicht nur derzeit aktuell in allen politischen Bereichen, sondern auch immer wieder im familiären Alltag. Dies veranlasste die Sängerinnen, zu sagen: "Das bisschen Haushalt, macht sich von allein…". Man fand sich "Bei uns zu Haus" in einer Wohnküche wieder und Mutter, Oma, Kinder, Nachbarin, Freundinnen und Ehemann stellten einen typischen Tagesablauf in einer Durchschnittsfamilie dar.

Beispielsweise wurden "Kochrezepte" ausgetauscht, auch das "Mittagessen" hatte so seine Tücken. Eine "Rechenaufgabe" wurde zu einem kleinen Problem und der "Nachmittagstreff" von Oma + Freundinnen glich einer reinen Klatschrunde. Nicht nur das örtliche Vereinsleben wurde durch den Kakao gezogen, nein, auch über das im nächsten Jahr anstehende Jubiläum 875 Jahre Wiehl oder den letzten Sommerausflug des Frauenchores wurde ausführlich diskutiert.

Mit dem "Fernsehabend" endete dieses sehr humorvolle Theaterstück.

Im Schlusswort bedankte sich Sabine Breuer bei allen Gästen für Ihr Kommen und lud gleich wieder fürs nächste Jahr zum Jahreskonzert ein.

Birgit Schneider

11.11.2005 - Veranstaltungsbericht
Drabenderhöher Sankt Martinszug

Kurz nach 18.00 Uhr startete der Martinszug in der Straße "Im Biesengarten", nachdem sich die Kinder der beiden Kindergärten und der Grundschule samt Eltern und Geschwistern dort aufgestellt hatten.



Ausgestattet mit Stirnlampen, Flöten und Noten, übernahmen die Kinder des Schulorchesters tapfer die Führung des Zuges und spielten Martinslieder zum Mitsingen. Am Straßenrand konnten die Zuschauer eine besondere Vielfalt von Laternen und Lichtern bewundern. Delfine, Bären, Äpfel, Gespenster, Sterne, Sonnen etc. leuchteten in die Dunkelheit. Mittendrin marschierte die Siebenbürger Trachtenkapelle mit, die wie jedes Jahr an der Tradition festhält und den Umzug musikalisch begleitete. Ihr gilt unser herzlicher Dank.

Nach der Ankunft auf dem Schulhof, hielt Schulleiterin Frau Fleischer eine kurze Ansprache und forderte Kinder und Erwachsene auf zu den Klängen des Schulorchesters und der Trachtenkapelle die Lieder "Sankt Martin" und "Durch die Straßen" zu singen.



Anschließend brachte Pastor Schierbaum aus Bielstein anschaulich und klar die Mantelteilung eingebettet in die Lebensgeschichte des Heiligen Martin den großen und kleinen Zuhörern nahe.

Schulpflegschaftsvorsitzende Frau Frackenpohl bedankte sich für die Mithilfe der Eltern, denn nur durch den Verkauf der Lose wurde die Organisation des gesamten Umzuges und die Schenkung der Weckmänner an die Kinder erst möglich gemacht.

Eine Premiere war in diesem Jahr der Auftritt von Herrn Gampe (Pferdepension Scheidt), als neuer Sankt Martin gemeinsam mit seinem Pferd Yukon. Ihm gilt ebenfalls unser besonderer Dank für die Anführung des Zuges und das geduldige Sichbestaunen lassen von den kleinen Zugmitgliedern.

Das wärmende Martinsfeuer, das von der Feuerwehr abgesichert und von vielen Kindern und Eltern bewundert wurde, gab es diesmal oben auf der Schulwiese. Rege besucht wurden die Getränkestände des evangelischen Kindergartens und des Fördervereins der GGS Drabenderhöhe, die gegen eine kleine Spende die Laternenträger und Zuschauer beköstigten.

Wie jedes Jahr blicken wir auch dieses Mal auf ein gelungenes Sankt Martinsfest zurück. Der Verkauf von 950 Weckmännern spricht für sich. Abschließend danken wir allen Mitwirkenden, die zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben.
GGS Drabenderhöhe
Eine Bilderserie finden Sie hier...

10.11.2005 - Aktuelles
Einbruch in Installationsfirma

Zwischen dem 09.11.2005, 19:00 Uhr, und dem 10.11.2005, 06:30 Uhr, brachen unbekannte Täter in eine Heizungs- und Installationsfirma in Drabenderhöhe, Alte Kölner Straße, ein. Sie hebelten ein Fenster des Rolltores auf und entwendeten insgesamt fünf hochwertige Werkzeuge. Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat Gummersbach, Tel.: (0 22 61) 81 99 - 0

09.11.2005 - Veranstaltungen/Termine
Adventsbasar in der Gemeinschaftsgrundschule Drabenderhöhe

Am Freitag, 25. November, findet in der Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr ein Adventsbasar in der Gemeinschaftsgrundschule Drabenderhöhe statt. Der Erlös des Basars ist für die Finanzierung des Projektes im Juni 2006 "Mut tut gut!" bestimmt.

Angeboten werden:
  • Weihnachtsbaumschmuck
  • Adventskalender
  • Lichterketten
  • Wind- und Fensterlichter
  • Kerzenständer
  • Adventsgestecke und Türkränze
  • Weihnachtskarten
  • Geschenkschachteln
  • Tontopffiguren
  • Gewürzsäckchen
  • Figuren aus Holzstämmen
  • Holzsterne
  • Weihnachtsgebäck, Glühwein, Liköre, Kinderpunsch, Lebkuchen, Waffelstube und vieles mehr...

08.11.2005 - Veranstaltungen/Termine
Laternenumzug zu Sankt Martin

Der traditionelle Laternenumzug zu Sankt Martin findet am Freitag, 11. November statt. Wie auch in den Jahren davor, startet der Zug um 18.00 Uhr im Biesengarten und endet auf dem Schulhof. Dort warten frische Weckmänner, die gegen entsprechende Wertmarken erhältlich sind, aber auch käuflich erworben werden können. Beim Martinsfeuer kann bei einem warmen Getränk verweilt werden. Die Getränke bieten der evangelische Kindergarten und der Förderverein der GGS Drabenderhöhe gegen eine Spende an.

07.11.2005 - Sport
BV 09 Turnabteilung: Der Einstieg in das Wettkampfsystem B Gerätturnen ist geschafft

Viktoria Dederer, die Vorzeigeturnerin des BV 09 Drabenderhöhe hat nach langer Vorbereitungszeit den Einstieg in das Wettkampfsystem der so genannten B-Stufen geschafft. Hier werden im Gegensatz zu den A-Stufen nicht nur Pflichtelemente gezeigt, sondern Kürelemente in wählbare Pflichtelemente eingebunden (Pflicht-Kür). Einen besonderen Anreiz bietet diese Wettkampfsystem für Turnerinnen besonders am Gerät Boden, da dort neben den Elementen auch die Musik frei wählbar ist. An jedem Gerät können Bonusteile aus dem Code de Pointage (Code of Points) gezeigt werden und so lassen sich bei vielen B-Wettkämpfen interessante Übungen beobachten.

Die Turnerjugend im Gladbacher TG 1863 e.V. veranstaltet am 5. November in der Turnhalle Mönchengladbach Rheydt-West eine offene Meisterschaft für die Altersklassen ab 1998. Viktoria startete in der Wettkampfklasse 5 (B9 / 1990 und älter) und errang bei ihrem ersten B-Wettkampf Platz 2, nur knapp hinter Stella Kramer vom TV Rodt-Müllenbach. Ihre beste Leistung konnte Viktoria am Stufenbarren zeigen, wo sie eine 9,4 (Ausgangswert 9,7) turnte. Sehr fasziniert von diesem Wettkampfsystem wird Viktoria ihre Aktivitäten in diesem Bereich (hoffentlich mit großem Erfolg) in nächster Zukunft vertiefen.

06.11.2005 - Sport
BV 09: Unentschieden gegen Derschlag

Obwohl die Höher durch je ein Tor von Werner Thies und Holger Esche mit 2:0 in die Pause gingen, wurde der Sieg in der 90. Minute verspielt. Alper Durak schoss in der letzten Minute den Ausgleich zum 2:2, nachdem bereits Serdal Balli in der 55. Minute das erste Tor für Derschlag schießen konnte. Die Leistung des Schiedsrichters wurde von Trainer Werner Thies stark kritisiert, besonders den Platzverweis gegen Daniel Egorkin konnte er nicht nachvollziehen. In der Tabelle steht der BV 09 nach wie vor auf dem 11. Tabellenplatz.

02.11.2005 - Aktuelles
6000 drunter und drüber oder Bergsteigen in den Anden: "La montana mas bella del mundo"

Die beiden Drabenderhöher Bergsteiger Michael Bohnen und Arnold Melzer waren fünf Wochen lang in den peruanischen Anden unterwegs. Nachfolgend ein Erlebnisbericht von Michael Bohnen.


Michael Bohnen (links) und Arnold Melzer
Langsam schwebt unser Flugzeug in den Flughafen von Lima ein. Der längste Abschnitt unserer Reise liegt nun hinter uns.

Wir können es kaum abwarten die Schnee- und Eisberge der Cordillera Blanca zum Greifen nahe zu haben.

Nach einer geruhsamen Nacht in einem schönen Hotel aus der Kolonialzeit, geht unsere Reise in einem Überlandreisebus nach Huaraz weiter.

Huaraz ist die Hauptstadt in der Cordillera Blanca und das erste "Base-Camp" für alle Bergfahrten. 8,5 Stunden später steigen wir aus dem Bus aus und werden mit einem Blick auf den Huascaran belohnt. Der Huascaran überragt mit seinen 6748 Metern alle Berge in Peru und ist einer der höchsten Berge in Amerika, oder besser gesagt: der westlichen Hemisphäre.

Unsere Tour gliederte sich in 3 Blöcke auf:

1. Trekking im SANTA CRUZ TAL zur optimalen Höhenanpassung
2. Bergsteigen im ISHINCA Tal
3. Umrundung des ALPAMAYO und Bergsteigen im Bereich ALPAMAYO

Das Trekking ist sehr wichtig für die langsame Höhenanpassung. Ohne diese Akklimatisation wird es für den Körper sehr schwer die Anstiege im 6000 Meter Bereich zu bewältigen, es kann gar zu gesundheitlichen Folgen oder zum Tode führen.

Für das Trekking standen 6 Tage zur Verfügung. Es führte uns vom Startpunkt CASHAPAMPA durch wunderschöne Hochtäler, Hochalmen und Pässe zurück nach HUARAZ.

Es wurden Pässe überwunden, deren Höhe über dem des Mont Blanc (4808 Meter) liegen.


TOCLLARAJU
Unser Team bestand aus: Koch, Assistenten, Trekkingguide, Eseltreiber, 6 Eseln und einem Pferd. Ergänzt von den zwei Eseln Arnold und Michael, welche für die Strapazen auch noch Geld bezahlten. Es zeigt, wie wichtig der Wirtschaftzweig Bergsteigen und Trekking in dieser Region ist.

Wir verkrafteten die Trekkingtour recht gut und fühlten, wie unsere Körper sich langsam an die Höhe gewöhnten. Viel Trinken, Essen und viel Schlafen sind die Eckpfeiler dafür. Ob jetzt das Trinken von COCA Tee eine positive Wirkung hat, sei dahingestellt - eines aber ist klar: Schaden tut es auch nicht.

Zurück in Huaraz wurde die Ausrüstung zum Bersteigen vorbereitet und erst einmal ausgiebig geduscht, geschlafen und gegessen.

Am nächsten Tage ging es Richtung Ishinca Tal. Das Ishinca Tal mit dessen Base Camp ist der perfekte Platz für die ersten Bergtouren in der Cordillera Blanca. Mit dem URUS (5420 Meter), dem ISCHINCA (5530 Meter) und zu guter Letzt dem TOCLLARAJU (6032 Meter) hatten wir uns ein strammes Programm vorgenommen.

Das Basislager liegt auf ca. 4300 Meter und bietet einen imposanten Blick auf den TOCLLARAJU und den Palcaraju Gletscher.

Danksagung

Wir danken unseren Familien für ihre Unterstützung und ihr Verständnis.

Für die Gewährung eines längeren Urlaubs möchten wir unseren Arbeitgebern mdillenhöfer und ISE Innomotive Systems Europe GmbH danken.

Für die medizinische Beratung und Hilfe danken wir Dr. Balthes und der Bergischen Apotheke in Bielstein.

Ein ganz besonderer Dank gilt unseren peruanischen Begleitern, die uns mit viele Mühe und Einsatz bei der Realisierung unserer Expedition unterstützten.
www.peruvianandes.com

Arnold Melzer und Michael Bohnen
Die erste Tour führte uns auf den URUS. Dieser URUS hatte es in sich. Der endlose Weg über eine sehr steile Moräne stellte unsere Ausdauer und unser Nervenkostüm auf die erste Probe. Doch schließlich erreichten wir nach einfacher Kletterei die felsige Gipfelpyramide. Ein Glücksgefühl, gemischt mit Stolz, erfüllte uns, nachdem wir den ersten 5000er gemeistert hatten.

Nach einem Ruhetag führte uns der Weg zum ISCHINCA. Ein perfekter Aussichtsberg. Von dort hatten wir einen schönen Blick zu den imposanten Eisbergen, welche im Karree um uns herum standen. Der Weg zum ISCHINCA ist ein klassischer Eisanstieg. Es ging gut und wir fühlten uns stark! Der zweite 5000er war geschafft! Nun war alles bereit für unseren ersten 6000er.

Am ersten Tag führte uns der Weg ins Hochlager auf über 5000 Meter. Nach einer kurzen Nacht (Wecken um 23 Uhr) marschierten wir über steile Gletscher Richtung Gipfel. Meine Lungen pressten die dünne Luft in immer kürzeren Frequenzen durch. Arnold und ich spürten wie hart es war und wie viel härter es noch werden würde. Eine steile Passage musste mit 2 Eispickeln bewältigt werden. Jeder leistete Schwerstarbeit und holte noch mal das letzte aus seinem Körper heraus.

Schließlich standen wir an der Gipfelwand. An mehren Stellen ist sie senkrecht. Es gibt keine ausgesprochene Schwachstelle. An einem Fix-Seil geführt und mit einem technischen Eispickel kämpften wir uns den Berg hoch. Wir hatten es geschafft. Der erste 6000er in unserem Leben. Voller Stolz und Freude umarmten wir uns und genossen dieses Gefühl.

Für mich wurde ein Traum wahr. Seit mehr als 28 Jahren träumte ich davon, einen 6000er in den Anden zu erklettern.

Nach dem Abstieg vom Berg und dem Abmarsch durch das ISCHINCA Tal ging es nach Huaraz.

Wir hatten uns einen Ruhetag verdient. Shopping in Huaraz. Das heißt, sich einfangen lassen von dem geschäftigen Treiben. Dem geordneten Chaos, den vielfältigen Gerüchen und der unterschwelligen Angst vor Taschendieben. Wir genossen den Tag in Sandalen und ohne schweren Rucksack.


ALPAMAYO
Am nächsten Tag hieß es dann: Aufbruch Richtung Alapamayo. Diese perfekte Pyramide mit einer Höhe von 5947 Metern wurde einmal als schönster Berg der Welt gekürt. "La montana mas bella del mundo". Nur wussten wir, dass eine Besteigung nicht möglich war. Eine riesengroße Schneewächte wartete nur darauf, in die Aufstiegsspur herab zu stürzen.

Wir wählten den beschwerlichen Zustieg durch das Quebrada delos Cedros und wurden mit dem perfekten Postkarten-Blick belohnt. Ich weiß nicht, wie viele Bilder ich gemacht habe, aber allein dieser Moment, den Berg zu sehen und zu fotografieren, erfüllte Arnold und mich mit einem unbeschreiblichen Glücksgefühl.

Der Weg führte uns zum Hochlager, gelegen in dem Gletscherbecken zwischen Alpamayo und Quitaraju (6036 Meter).

Das Wetter war sich noch nicht schlüssig, ob es uns auf den Quitaraju lassen würde. Am nächsten Morgen sollte es für uns Richtung Gipfel gehen. Wir wollten die Nordwand erklettern. Jedoch vertrug meine Darmflora die Milch nicht, welche ich am Nachmittag aus Trockenpulver zubereitet hatte. Mir ging es sehr schlecht und ich war durch den Durchfall so geschwächt, dass Arnold den Weg auf den Quitaraju mit unserem Bergführer alleine anging.


QUITARAJU
Voller Wehmut schaute ich den Bergsteigern hinterher. Sie sollten später den Gipfel und auch das Tal sicher erreichen.

Ich bereitete mich auf den Abstieg vom Hochlager vor. Dieser Abstieg ist eine ernste Bergtour für sich und ist mit technischen Schwierigkeiten gespickt.

Am nächsten Tag war unsere Gruppe wieder vereint im Basislager. Es folgten der Abmarsch nach Huaraz und die Busfahrt zurück nach Lima.

Bei dem letzten Drink in der Lounge von Lima stand schon eines für mich fest:
Ich komme zurück ... zum schönsten Berg der Welt
"La montana mas bella del mundo"

Vielen Dank an Freunde, meine Familie und an meinen Freund und Bergkameraden Arnold Melzer. Ohne einen Freund, ohne einen Bergkameraden, sind solche Touren nicht das, was sie für mich sein sollten.

Michael Bohnen

Eine umfangreiche Bilderserie finden Sie hier...

01.11.2005 - Aktuelles
Halloween - die Nacht der Geister



Wie das obige und die nachfolgenden Bilder beweisen, ging es in der Drabenderhöher Halloween-Nacht ganz schön gruselig zu. Viele Drabenderhöher Jugendliche verwandelten sich in ganz passable Geister. Nachfolgend berichtet Marianne Stitz aus Wiehl, wie sie Halloween erlebt hat.

Schon Wochen vor "Halloween" hatten auch bei uns Kürbisse in allen Größen, Formen und Farben Hochkonjunktur. Nichts Böses ahnend betrachtete man die Schaufenster und plötzlich grinste dort ein gruseliger Kürbiskopf, und Gespenster flogen durch die Gegend. Halloween - bis vor einigen Jahren in Deutschland unbekannt - begegnete uns auf Schritt und Tritt.

Angeregt durch das frühe Spektakel, erwartete ich für die Geisternacht an Halloween einen Aufmarsch von unheimlichen und bedrohlichen Figuren an meiner Haustür.

Was sich mir wirklich bot, war enttäuschend: eine Gruppe Kinder schellte Sturm, und als ich die Tür öffnete, standen zwei Jungen und drei Mädchen da und forderten Süßes. Nichts erinnerte mich an Halloween und die Gespenster, kein Kürbiskopf starrte mich an, und die wenig überzeugende Drohung, dass es Saures gebe, wenn kein Süßes bereit sei, klang eher verschämt als gefährlich. Kinder im Alter von ca. 12 Jahren hatten sich nicht einmal die Mühe gemacht, auch nur andeutungsweise der Halloween-Erwartung zu entsprechen.

Umso bestürzter war ich, als ich heute im Spiegel las, dass in Italien ein Rentner sich durch Halloween-Anhänger so belästigt fühlte, dass er mit seinem Jagdgewehr auf zwei Jugendliche schoss und sie lebensgefährlich verletzte.







Welchen Ursprung hat Halloween?

Als die Römer die keltischen Länder eroberten, verbreiteten sie dort ihren Glauben und ihre Traditionen: Am 1. November feierten sie ein Fest zu Ehren der Göttin der Ernte. Äpfel und Nüsse waren das Symbol für das römische Fest. Und noch heute werden bei vielen Halloween-Parties Spiele mit Äpfeln und Nüssen gespielt.

Im 7. Jahrhundert legte Papst Gregor III. das Fest Allerheiligen auf den 1. November. Er ersetzte aus missionarischem Bestreben das heidnische Samhain, durch ein christliches Fest. Die Leute durften sich weiterhin maskieren, aber nicht mehr um böse Geister zu vertreiben, sondern zu Ehren der Heiligen. Dieser Brauch wurde dann von irischen Einwanderern in Amerika verbreitet.

Der Name Halloween leitet sich vom "All Hallows Eve" ab, das ist der Vorabend von Allerheiligen (All Hallows Day). Seit 900 n. Chr. wird dieses katholische Allerheiligen-Fest gefeiert.

Eines der bekanntesten Halloween-Symbole ist der Kürbis, die sogenannte "Jack-O'-Lantern"

Eine irische Sage erzählt, dass der Gauner und Bösewicht Jack O. den Teufel mehrmals in einen Hinterhalt lockte, aus dem er sch nicht mehr befreien konnte. Jedes Mal erpresste sich Jack einige weitere Lebensjahre vom Teufel, wenn er ihn wieder frei ließ. Als Jack eines Tages starb, wurde er weder im Himmel noch in der Hölle aufgenommen, und er musste sich auf den langen, dunklen Weg zurück zur Erde begeben. Der Teufel hatte Mitleid mit ihm und gab ihm ein Stück glühende Kohle aus seinem Höllenfeuer. Und weil Jack als Proviant eine Steckrübe hatte, schnitzte er sich daraus eine Laterne, in der das Kohlestück ewig glüht.

Der Volksmund hat aus der Geschichte abgeleitet, dass man mit solch einer Laterne sämtliche Geister abschrecken kann. Als der Brauch nach Amerika überführt wurde, fanden sich dort Kürbisse im Übermaß, die auch viel besser zu bearbeiten waren.

Von Amerika schwappte dann das Halloween-Fieber nach Europa über, das in Deutschland wohl kaum die Bedeutung wie in den Vereinigten Staaten finden wird.
Marianne Stitz

31.10.2005 - Aktuelles
Erneuter Einbruch in der Birkenhahnstraße: Stereoanlage erbeutet

In der Nacht zum 30.10.2005 drangen unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in Brächen, Birkenhahnstraße, ein. Sie öffneten die Tür zum Wintergarten mit brachialer Gewalt. Augenscheinlich hatten sie die Behältnisse in den Schlafräumen besonders gründlich durchsucht. Sie erbeuteten eine Stereoanlage. Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat Gummersbach, Tel.: 022618199-0.

31.10.2005 - Sport
BV 09: Raus aus dem Keller

Nach dem vierten Sieg in Folge katapultierten sich die Höher ins Mittelfeld der Tabelle. Obwohl die Höher im Auswärtsspiel gegen den SSG 09 Bergisch Gladbach II ersatzgeschwächt an den Start gingen, zeigten sie doch sehr viel Einsatz. Das gute Spiel der Höher wurde schließlich in der 70. Minute mit einem Tor durch Spielertrainer Werner Thies belohnt. Das 1:0 konnte bis zum Spielende gehalten werden und bescherte dem BV 09 den 11. Tabellenplatz.

29.10.2005 - Veranstaltungen/Termine
Konzert Akkordeon-Orchester

Das Akkordeon-Orchester Drabenderhöhe veranstaltet, wie jedes Jahr sein traditionelles Konzert am Sonntag, 13. November 2005 um 17.00 Uhr im Hermann-Oberth-Haus Drabenderhöhe.

In bewährter Form wird dem Publikum ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Musikprogramm geboten.

Nachdem die jungen Nachwuchsspieler das musikalische Programm eröffnet haben, wird Ihnen das Hauptorchester neben der unterhaltsamen Komposition „Zirkus,Zirkus“ noch weitere Melodien wie „Swinging Evergreens“ oder „Der kleine Orient“ zu Gehör bringen. Natürlich sind wie immer auch volkstümliche Titel in dem Programm enthalten.

26.10.2005 - Aktuelles
Aus ehemaligem Aussiedlerheim wird ein Altenzentrum



In diesem Jahr soll mit dem Umbau des ehemaligen Aussiedlerheims am Kreisverkehr in Drabenderhöhe begonnen werden. Die städtische Bau- und Entwicklungsgesellschaft Wiehl (BEW) will zehn alten- und behindertengerechte Wohnungen einrichten, geplant ist eine Investition von 1,3 Millionen Euro. Im Erdgeschoss werden Räume für eine medizinische Gemeinschaftspraxis und einen privaten Pflegedienst entstehen, die Ende 2006 bezugsfertig sein sollen.

26.10.2005 - Veranstaltungen/Termine
Volkstrauertag

Am 13.11.2005, 11.15 Uhr findet eine Gedenkfeier auf dem Ehrenfriedhof Drabenderhöhe statt. Die Gedenkrede hält Pastor Müllenmeister. Es spielt die Blaskapelle Drabenderhöhe und der Männergesangverein Drabenderhöhe wird singen. Die freiwillige Feuerwehr -Löschgruppe Drabenderhöhe- nimmt an der Feierstunde teil.

25.10.2005 - Veranstaltungen/Termine
Frauenchor Drabenderhöhe: Gemütlicher Nachmittag

Für Inaktive und Freunde(-innen) des Chores veranstaltet der Frauenchor Drabenderhöhe am Samstag, 12.11.2005 im Gemeindehaus Drabenderhöhe um 15.00 Uhr wieder einen gemütlichen Nachmittag.

Die Sängerinnen unterhalten mit einem Programm aus Liedern und Theaterstückchen. Natürlich wird sich auch ums leibliche Wohl gekümmert mit selbstgebackenem Kuchen, Kaffee und anderen Getränken.

Alle Inaktiven, Freunde und Interessierte sind zu diesem Beisammensein herzlich eingeladen.

24.10.2005 - Veranstaltungsbericht
Drabenderhöher Oktoberfest 2005



Obwohl in München auf den Wies'n das Oktoberfest schon längst verklungen ist, konnte man in Drabenderhöhe am Wochenende, so wie es sich für ein zünftiges Oktoberfest gehört, auf Einladung des MGV, noch ausgiebig bayerische Spezialitäten genießen. Am Samstag war Tanz mit der Melzer-Band angesagt und am Sonntag füllte sich das Hermann-Oberth-Haus bereits ab 11:00 Uhr. Den traditionellen Frühschoppen begleitete die Siebenbürger Trachtenkapelle musikalisch. Am Nachmittag gab es Kaffee und Kuchen. Eine Bilderserie finden Sie hier...

23.10.2005 - Sport
BV 09: Es geht weiter bergauf

Beim Heimspiel gegen den SV Union Rösrath schoss Holger Esche in der 10. Minute das erste Tor für Drabenderhöhe, fünf Minuten später war Werner Thies an der Reihe mit Toreschießen. Kurz nach dem Seitenwechsel folgte das 3:0 durch Christian Heim. Zwar holten die Rösrather danach wieder auf, aber nach 90 Minuten stand es schließlich 4:2 für Drabenderhöhe. In der Tabelle kletterten die Höher von Platz 15 auf Platz 13 hoch.

21.10.2005 - Aktuelles
Am nördlichen Drabenderhöher Ortseingang wird ein Plus-Markt gebaut



Ein neuer Investor, die Firma Schoofs Immobilien GmbH aus Kevelaer, wird den schon länger geplanten Supermarkt - etwas kleiner als bisher vorgesehen - am nördlichen Drabenderhöher Ortseingang aufbauen. Es wird nur eine Einfahrt geben und auf eine Metzgerei wird verzichtet. Dafür wird es eine Bäckerei mit eigenem Eingang geben, die eventuell auch sonntags öffnen könnte. Die Eröffnung des Drabenderhöher Plus-Marktes, der für einen Discounter eine eher ungewöhnliche Architektur haben wird, ist für das kommende Jahr geplant.

20.10.2005 - Aktuelles
Hobby-Tierhalter aufgepasst: Auch Höher Hühner müssen in den Stall

Zur Abwehr der Vogelgrippe gilt in ganz Deutschland ab sofort eine weitestgehende Stallpflicht für Geflügel. Eine entsprechende Eilverordnung ist am 19. Oktober nach einer Telefonkonferenz mit den Landesministerien erlassen worden, wie das Verbraucherschutzministerium mitteilte.

Das "Aufstallungsgebot" gilt sowohl für gewerbliche als auch für Hobby-Tierhalter. Bis zu 25.000 Euro Bußgeld droht bei Zuwiderhandeln.

Die Tierseuchenexperten des Bundes und aller Bundesländer hatten sich am 18. Oktober in Bonn darauf geeinigt, diejenigen Gebiete auszuweisen, in denen risikoorientiert die Aufstallung des Geflügels angeordnet werden soll. Die jetzt in Kraft getretene Eilverordnung geht über diese Maßnahmen hinaus, weil sich das Risiko einer Verbreitung in Deutschland verstärkt hat.

„Das Geflügel muss in den Stall“, sagt Dr. Hans-Georg Franchy, Amtstierarzt für den Oberbergischen Kreis.


Dr. Hans-Georg Franchy, Amtstierarzt für den Oberbergischen Kreis.
Da die Vogelgrippe erstmals im europäischen Teil Russlands aufgetreten ist, hat Bundesminister Jürgen Trittin eine Eilverordnung erlassen, die am Samstag, 22. Oktober, in Kraft tritt. Aus der betroffenen Region werden Zugvögel auch in Deutschland erwartet. Die Stallpflicht soll helfen, das Ansteckungsrisiko zu minimieren.

„Ab sofort spielt es keine Rolle mehr, wie viele Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten oder Gänse jemand hat, auch einzelne Tiere gehören in einen geschlossenen Stall“, weist Dr. Franchy auf die Verschärfung der bisher gültigen Verordnung hin. Als geschlossen gilt ein Stall, wenn er über vier Wände und ein Dach verfügt. Ausnahmen von der Stallpflicht sind nur unter strengen Auflagen möglich. In diesen Fällen muss sichergestellt werden, dass von oben kein Kot von Zugvögeln in den Auslauf fallen kann. Die Seiten sind beispielsweise mit Netzen so zu sichern, dass ein Kontakt zu Wildvögeln nicht möglich ist.

„Jeder, der sein Geflügel nicht in einem Stall unterbringen kann, muss das beim Veterinäramt umgehend anzeigen, oder eine Ausnahmegenehmigung beantragen“, sagt Dr. Franchy. Zusätzlich müssen Tiere, die nicht im Stall gehalten werden können, mindestens einmal monatlich vom Hoftierarzt untersucht werden, dies ist von den Haltern zu dokumentieren.

Für Bestände die eine Ausnahmegenehmigung mit Auflagen erhalten, werden zudem Blutuntersuchungen fällig. „Gerade für Halter weniger Tiere dürfte es aber relativ unproblematisch sein, diese unverzüglich aufzustallen. Sie müssen den Tieren ja auch sonst einen Schutz vor Füchsen oder sehr kalten Temperaturen bieten“, so Dr. Franchy. Mit Blick auf das gestiegene Risiko hält er es für vertretbar, dass das Geflügel bis zum 15. Dezember auf Auslauf verzichtet.

„Falls die Unachtsamkeit einzelner Geflügelhalter dazu beitragen würde, dass die Vogelgrippe im Kreis ausbricht, wären die Folgen wesentlich gravierender. Geflügel müsste getötet werden, Menschen müssten mit Einschränkungen rechnen.“

„Alle Mitarbeiter des Kreisveterinäramtes werden ab der kommenden Woche bei Außenterminen ganz besonders auf das Geflügel und seine Haltung achten“, kündigt der Leiter des Veterinäramtes an.

Für Geflügelhalter besteht eine Meldepflicht. Das Anmeldeformular finden Sie unter www.obk.de.

19.10.2005 - Jugend
Wut tut gut

In den Herbstferein fand für 12 Besucherinnen des Drabenderhöher Mädchentreffs ein mehrtägiges Seminar zum Thema "Wut, Aggression und Verletzungen" in der Jugendherberge Morsbach statt.



Nachdem die Mädchen ihre unterschiedlichen Assoziationen zum Thema Gewalt der Jugendgruppe vorgestellt hatten, ging es um die eigenen Erfahrungen mit Wut. Was hat mich wütend gemacht, wie bin ich mit dieser Wut umgegangen? Wie vermeide ich, dass sich Aggressionen in selbstschädigendes Verhalten, wie beispielsweise Nägel kauen oder Essstörungen wandelt? Gemeinsam suchten die Teilnehmerinnen nach Strategien, konstruktiv mit Wut umzugehen.

Viele Übungen zur Stärkung des Selbstwerts und zum konstruktiven Umgang mit Konflikten, zur Kontaktfähigkeit und Kooperation rundeten das Seminar ab.

Neben der inhaltlichen Arbeit kam selbstverständlich auch der Spaß nicht zu kurz. So bot das Außengelände der Jugendherberge viele Möglichkeiten zum Toben, Spielen und Kennenlernen anderer Kinder und Jugendlicher.

Die Seminarleitung hatte die Referentin geschlechtsspezifischer Gewaltprävention und Leiterin des Jugendheims Drabenderhöhe, Martina Kalkum.

18.10.2005 - Veranstaltungsbericht
Siebenbürgische Jugend veranstaltete Volkstanzwettbewerb in Drabenderhöhe

Die siebenbürgisch-sächsische Jugend in Deutschland (SJD) veranstaltete ihren 14. Volkstanzwettbewerb am 15. Oktober in Drabenderhöhe.

Impressionen Volkstanzwettbewerb 2005

Zu dem traditionellen Großereignis, das jährlich im Herbst stattfindet, waren 12 Tanzgruppen und rund 250 Tänzerinnen und Tänzer angereist. Den ersten Platz belegte die Heilbronner Tanzgruppe, den zweiten Platz sicherten sich die Nürnberger und der dritte Platz ging an die Stuttgarter Tanzgruppe.

Eine Bilderserie finden Sie hier...

Ein ausführlicher Bericht wurde in der siebenbürgischen Zeitung veröffentlicht.

Dankesworte der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland.

17.10.2005 - Veranstaltungen/Termine
Second-Hand-Markt im Gemeindehaus

Der Elternrat des Evangelischen Kindergartens Drabenderhöhe organisiert am 20. Oktober in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr im Gemeindehaus Drabenderhöhe ein Second-Hand-Markt mit Waren rund ums Kind. 15% des Verkaufserlöses kommt dem evangelischen Kindergarten Drabenderhöhe zugute. Ansprechpartner: Nicole Mieß (Tel.: 02262-727796) und Birgit Tietze (Tel.: 02262-692640).

17.10.2005 - Veranstaltungen/Termine
Oktoberfest in Drabenderhöhe

Der MGV Drabenderhöhe lädt für Samstag, den 22. Oktober 2005, zum Oktoberfest ins Hermann-Oberth-Haus nach Drabenderhöhe ein. Saaleinlass ist 19.00 Uhr und Ballbeginn 20.00 Uhr. In diesem Jahr sorgt erneut die Drabenderhöher Tanzkapelle "Melzer-Band" für gute Stimmung.

Am Sonntag, dem 23. Oktober, geht es ab 11.00 Uhr mit dem traditionellen Frühschoppen weiter, bei dem die Siebenbürger Trachtenkapelle Drabenderhöhe für Tanzmusik und Unterhaltung sorgt. An beiden Tagen werden bayerische Spezialitäten angeboten. Sonntagnachmittag gibt es Kaffee und Kuchen.

16.10.2005 - Sport
Knoten geplatzt: Erster Auswärtssieg für Drabenderhöhe

Nach dem auf heimischem Platz gewonnen Spiel gegen den Tabellenersten, bewiesen die Drabenderhöher Kicker, dass sie auch auswärts gewinnen können. Gegen den TuS Othetal konnte ein erstaunlich hoher 5:1-Sieg erzielt werden. Der BV 09 Drabenderhöhe hatte den TuS Othetal fest im Griff und konnte fast jede gebotene Chance in ein Tor umwandeln. Bereits nach 30 Minuten hieß es 3:0 für Drabenderhöhe durch zwei Tore von Michael Krestel und einem Tor von Daniel Egorkin. Danach trafen noch Holger Esche und Klaus Hunger für Drabenderhöhe. In der Tabelle ging es vom letzten auf den vorletzten Platz hoch.

16.10.2005 - Aktuelles
Hoher Sachschaden bei Verkehrsunfall zwischen Bielstein und Drabenderhöhe

Ein 40-jähriger Mann befuhr am 14. Oktober, 15:20 Uhr, mit einem Klein-LKW die L 321 aus Richtung Bielstein in Fahrtrichtung Drabenderhöhe. In einer lang gezogenen Rechtskurve geriet er mit der linken Seite des LKW auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs. Hier kam es zum Zusammenstoß mit dem PKW eines 55-jährigen Mannes, der die L 321 in Gegenrichtung befuhr. Durch den Zusammenstoß entstand ein Schaden von ca. 60 000 Euro. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.

15.10.2005 - Jugend
"Aktion Mensch" fördert Theaterprojekt im Jugendheim Drabenderhöhe

Das Jugendheim Drabenderhöhe bietet ab Montag, dem 17. Oktober im Rahmen des Mädchentages ein Theaterprojekt zum Thema „Mut Proben – oder: Ich traue mich“ an. Mädchen im Alter von acht bis zwölf haben hierbei die Möglichkeit unter der theaterpädagogischen Leitung von Karin Frommhagen eine Bühnenproduktion zu erarbeiten. Es wird eine Schreib- und Spielwerkstatt geben, in deren Verlauf ein Drehbuch entsteht. Das Ziel ist die öffentliche Aufführung des eigenen Theaterstückes im Sommer 2006. Die Proben und Treffs finden jeweils montags sowie im weiteren Verlauf auch gelegentlich ganztags an Wochenenden statt. Die Teilnahme ist ab dem dritten Probentermin verbindlich – und kostenlos. Dieses Projekt ist nur durch die finanzielle Unterstützung der „Aktion Mensch“ möglich geworden. Weitere Informationen und Anmeldungen gibt es bei Martina Kalkum im Jugendheim Drabenderhöhe, Telefon 02262-1249. Anmeldeschluss ist der 7. Oktober.

13.10.2005 - Jugend
Jugendheim Drabenderhöhe: Innenhofgestaltung unter Anleitung der Künstlerin Ursula Grothen

Im Rahmen des Ferienspaßes der Stadt Wiehl gestalteten 12 Jungen und Mädchen den Innenhof im Jugendheim Drabenderhöhe unter Anleitung der Künstlerin Ursula Grothen neu.



Kunterbunte Farben, viele Formen und verbindende Elemente zieren seit neustem den Innenhof im Jugendheim Drabenderhöhe. In den Herbstferien fand ein dreitägiger Workshop mit der Morsbacher Künstlerin Ursula Grothen statt. 12 Mädchen und Jungen des Mädchen- und Jungentreffs im Jugendheim lernten hierbei, wie sie mit Formen umgehen können, wie Farben harmonisch kombiniert werden und wie man sie mit einfachen Elementen verbinden kann. Außerdem erhielten sie genaue Anleitungen, wie man mit Pinseln, Schwämmen oder auch Netzen Wände gestalten kann.



Martina Kalkum und Holger Ehrhardt vom Jugendheim Drabenderhöhe haben schon seit längerem einen engen Kontakt zu der Künstlerin Ursula Grothen aus Morsbach. Sie führte im Jugendheim schon verschiedene Workshops durch. So ging es im Ferienspaß in den Sommerferien um eine Malwerkstatt, bei der verschiedene Maltechniken erlernt wurden. In den vergangenen Jahren leitete Ursula Grothen Kinder und Jugendliche beim Puppenbau an oder versuchte, ihnen Malerei als Kunstform näher zu bringen. Das Projekt in diesen Herbstferien entstand nach einer Idee im Jugendheim. Der Innenhof, der bisher kalt und langweilig war, sollte mit Leben gefüllt werden. Und das ist auch gelungen!



Die teilnehmenden Kinder waren begeistert von den Möglichkeiten, die sie bekommen haben. „Leider waren drei Tage viel zu kurz“, meinten übereinstimmend die 9-jährige Eda und die 12-jährige Natalie aus Drabenderhöhe, die gerne noch mehr angemalt hätten. Der 11-jährige Christoph hatte schon Erfahrung mit dem Anstreichen. „Ich habe geholfen, das Zimmer meines Cousins zu gestalten“, sagte er. Aber ein solch großes Projekt wie das im Jugendheim war auch ihm neu. „Anstrengend war es nicht, ich hätte noch mehr streichen können“ meint der 10-jährige Fabian. Alle zusammen freuen sich darauf, „ihre“ Wand den anderen Kindern und Jugendlichen zu zeigen, die ab nächste Woche wieder ins Jugendheim kommen.

Möglich geworden ist das Projekt durch die Unterstützung der „Aggerstrom“, die im Jahr 2005 den Ferienspaß der Stadt Wiehl finanziell unterstützt hat. Ein ähnliches Projekt mit der Morsbacher Künstlerin fand in den Sommerferien im Jugendtreff „UFO“ in Bielstein statt, wo eine Treppe gestaltet wurde. Aus Drabenderhöhe reist Ursula Grothen direkt nach Wiehl weiter, wo sie an zwei Tagen einen Raum im dortigen Jugendzentrum mit Kindern gestalten wird.

11.10.2005 - Aktuelles
Feuerwehrübungen in Drabenderhöhe: "Bewusstlose Person auf dem Dach der Grundschule" und "Feuer nach Schweißarbeiten"

Der Einsatzbefehl der Löschgruppe Drabenderhöhe am 1. Dienstsonntag im Monat Oktober lautete "Bewusstlose Person auf dem Dach der Grundschule".



Kurze Zeit später war die Einheit mit zwei Einsatzfahrzeugen vor Ort. Nach erster Erkundung stieg der Angriffstrupp mit Hilfe der zweiteiligen Steckleiter zu der Person aufs Dach. Da diese auch nach einigen Minuten noch immer nicht ansprechbar war, musste eine Möglichkeit gefunden werden, die Person schonend nach unten zu befördern und dem Rettungsdienst zu übergeben.

Der Einsatzleiter entschied sich für eine Trage-Kippleiter. Dies ist die beste Möglichkeit einen bewusstlosen Menschen aus geringer Höhe zu retten. Für größere Höhen steht eine Drehleiter bereit.

Anschließend kam die zweite Einsatzmeldung: Feuer auf Dach nach Schweißarbeiten.

Um auf das ca. 10 Meter hohe Gebäude zu gelangen musste die 3-teilige Schiebleiter (Einsatzhöhe 12 Meter) aufgestellt werden. Der Angriffstrupp ging mit einem Hohlstrahlrohr vor. Unter Atemschutz eine schwierige Angelegenheit. Der zweite Trupp wurde nicht benötigt, da das Feuer nach kurzer Zeit gelöscht worden war. So konnte man nach geringer Einsatzzeit wieder abrücken.

Dies waren zum Glück nur zwei Übungen. Doch der Ernstfall kann jederzeit eintreten.

Sollten auch Sie Interesse haben anderen Menschen in Not zu helfen, schauen Sie einfach mal mittwochs ab 18.00 Uhr im Feuerwehrhaus Drabenderhöhe vorbei. Oder melden Sie sich telefonisch bei Einheitsführer A. Denni, Tel.: 02262-699748.

Eine Bilderserie finden Sie hier...

11.10.2005 - Aktuelles
Einbruchserie in Drabenderhöhe

Am Freitag, 7. Oktober, in der Zeit von 17.00 bis 22.00 Uhr, brachen bisher unbekannte Täter nach Aufhebeln der Terrassentür in ein Einfamilienhaus in Dahl, Im Dahler Feld, ein. Entwendet wurden eine Digitalkamera der Marke "Ricoh" sowie Bargeld und Schmuck.

In der Zeit von Freitag, 7. Oktober, 18.45 Uhr, bis Samstag, 8. Oktober, 08.30 Uhr, drangen bisher unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in Drabenderhöhe, Herrenhofer Straße, nach Aufhebeln einer Balkontür ein. Da die Eigentümer noch in Urlaub sind, steht noch nicht fest, ob und was entwendet wurde.

Vermutlich die gleichen Täter brachen ebenfalls in der Herrenhofer Straße in ein weiteres Einfamilienhaus ein, indem sie eine Holztür aufbrachen. Auch hier steht noch nicht fest, ob Gegenstände entwendet wurden.

Am Montag, 10. Oktober, gegen 2.10 Uhr, wurde in der Zeithstraße der akustische Alarm an einem Schreibwarengeschäft ausgelöst, nachdem mehrere bisher unbekannte Täter die Eingangstüre aufgehebelt hatten. Sie erbeuteten etliche Stangen Zigaretten. Aufgrund der Alarmauslösung flüchteten sie in Richtung Engelskirchen. Zeugen beobachteten als Fluchtfahrzeug einen dunklen Pkw Opel Astra Kombi, dessen hinteres Kennzeichen abgedeckt war.

Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat Gummersbach Tel. 02261 81990.

10.10.2005 - Sport
BV 09 Drabenderhöhe besiegte den Tabellenersten

Dass im Drabenderhöher Kreisliga-A-Team doch mehr Potential steckt als man nach den ersten Spieltagen vermuten musste, zeigten die Höher im Heimspiel gegen den Tabellenersten SV Schnellenbach. In der 20. Minute ging der BV 09 mit 1:0 in Führung und konnte diesen Vorsprung bis zum Schluss halten. Trotzdem hatte das Spiel eine Menge Dramatik zu bieten, denn Schnellenbach drückte verstärkt auf den Ausgleich. BV 09-Keeper Dennis Weidenbrücher hielt einen Elfmeter in der 75. Minute und kassierte Gelb-Rot in der 90. Minute. Feldspieler Daniel Egorkin musste dann für die verbleibenden vier Minuten Nachspielzeit ins Tor. In der Tabelle befindet sich der BV 09 trotz diesem Sieg immer noch auf dem letzten Platz.

10.10.2005 - Veranstaltungen/Termine
Einladung zum 14. Volkstanzwettbewerb der SJD

Die siebenbürgisch-sächsische Jugend in Deutschland (SJD) wird in diesem Jahr ihren 14. Volkstanzwettbewerb in Drabenderhöhe abhalten. Die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Drabenderhöhe wird dabei Gastgeber der Jugendlichen aus ganz Deutschland sein.

Bei diesem traditionellen Großereignis der SJD im Herbst werden 12 Tanzgruppen, ca. 250 Tänzerinnen und Tänzer zusammenkommen, um die beste Tanzgruppe zu küren. Auch aus unserer Kreisgruppe wird die Jugendtanzgruppe unter der Leitung von Christa Brandsch-Böhm teilnehmen. Es wird bestimmt ein Erlebnis sein, so viele Jugendliche in den wunderschönen siebenbürgisch-sächsischen Trachten bei Ihren Auftritten tanzen zu sehen.

Der Volkstanzwettbewerb beginnt am Samstag, dem 15. Oktober, um 14.30 Uhr, im Hermann-Oberth-Kulturhaus Drabenderhöhe mit der Begrüßung der teilnehmenden Tanzgruppen und der Ehrengäste. Dann folgen die Darbietungen. Der Eintritt beträgt 4 Euro.

Im Anschluss an die Siegerehrung findet am Abend, um 20.00 Uhr, Einlass 19.00 Uhr, ein Herbstball statt. Der Eintritt beträgt 8 Euro. Zum Tanz spielt der "Amazonas-Express". Zu diesen Veranstaltungen lade ich alle Interessenten herzlich ein. Die Tanzgruppen werden sich über viele Zuschauer freuen.

Die Nachbarmütter werden gebeten, dafür zu sorgen, dass aus jeder Nachbarschaft zwei Kuchen zur Verfügung gestellt werden und am Samstag fertig geschnitten bis 13 Uhr im Hermann-Oberth-Haus abgegeben werden.

Mit landsmannschaftlichen Grüßen
Enni Janesch

08.10.2005 - Aktuelles
Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss

Am 07.10.2005 befuhr ein 23-jähriger Verkehrsteilnehmer mit einem Pkw gegen 18:11 Uhr die Kronstädter Gasse. Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle wurde anhand eines Drogenvortests festgestellt, dass der Pkw-Führer unter Drogeneinfluss stand. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

07.10.2005 - Veranstaltungen/Termine
Second-Hand-Markt im Gemeindehaus

Der Elternrat des Evangelischen Kindergartens Drabenderhöhe organisiert am 20. Oktober in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr im Gemeindehaus Drabenderhöhe ein Second-Hand-Markt mit Waren rund ums Kind. 15% des Verkaufserlöses kommt dem evangelischen Kindergarten Drabenderhöhe zugute. Ansprechpartner: Nicole Mieß (Tel.: 02262-727796) und Birgit Tietze (Tel.: 02262-692640).

06.10.2005 - Aktuelles
Junge Drabenderhöher Helden: Maximilian Poschner (8), Lisa-Marie Fleischer (9) und Annika Heil (8)

Durch die Aufmerksamkeit von Maximilian Poschner (8), Lisa-Marie Fleischer (9) und Annika Heil (8) konnte das Leben eines Kindes gerettet werden.

Die OVZ berichtete gestern: "Die jungen Drabenderhöher waren mit Lisa-Maries Eltern im Gumbala, als den Mädchen um 18.20 Uhr ein Junge auffiel, der am Boden des 1,50 Meter tiefen Strömungsbeckens hockte. 'Ich dachte erst, der macht Gymnastik', berichtet Annika. Maximilian erkannte die Gefahr und rief einen Mann herbei. Die Mädchen liefen zur Bademeisterin. Diese nahm das leblose Kind am Beckenrand in Empfang. 'Der Junge war im Gesicht ganz blau', erinnert sich Lisa-Marie."

Ein zufällig anwesender Rettungssanitäter unterstützte die Bademeisterin bei den Wiederbelebungsversuchen. Mit Herzmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung konnte der Puls wieder hergestellt werden. Der bald darauf eintreffende Notarzt beatmete dann das Kind mit Sauerstoff und schließlich kam der Junge wieder zu sich.

05.10.2005 - Bild des Tages
Parkplatzprobleme in Drabenderhöhe?





Dass jemand gefrustet von der vergeblichen Suche nach einem Parkplatz sein Auto kurzerhand in eine 30 Jahre alte Hecke reinsetzt, sollte in Drabenderhöhe eigentlich nicht vorkommen - trotzdem sieht es in der Kronstädter Gasse genau danach aus, zudem scheint der Autobesitzer vergessen zu haben, wo genau er denn nun das Auto abgestellt hat. Bereits seit einigen Tagen hängt das Auto nun schon in der Hecke und keiner kümmert sich drum.

04.10.2005 - Veranstaltungen/Termine
Oktoberfest in Drabenderhöhe

Der MGV Drabenderhöhe lädt für Samstag, den 22. Oktober 2005, zum Oktoberfest ins Hermann-Oberth-Haus nach Drabenderhöhe ein. Saaleinlass ist 19.00 Uhr und Ballbeginn 20.00 Uhr. In diesem Jahr sorgt erneut die Drabenderhöher Tanzkapelle "Melzer-Band" für gute Stimmung.

Am Sonntag, dem 23. Oktober, geht es ab 11.00 Uhr mit dem traditionellen Frühschoppen weiter, bei dem die Siebenbürger Trachtenkapelle Drabenderhöhe für Tanzmusik und Unterhaltung sorgt. An beiden Tagen werden bayerische Spezialitäten angeboten. Sonntagnachmittag gibt es Kaffee und Kuchen.

02.10.2005 - Sport
BV 09 Drabenderhöhe: 4:5 gegen Gencler Birligi Bergisch Gladbach

Trotz guter kämpferischer Leistung wollte auch an diesem Wochenende kein Sieg für die "Höher" herausspringen. Die Zuschauer bekamen aber zumindest eine spannende und torreiche Fußballpartie geboten, vor allem gegen Ende. Acht der neun Tore des Spiels fielen in den letzten 30 Minuten. Und erst in der 90. Minute konnte Gencler Birligi Bergisch Gladbach das Spiel für sich entscheiden. Obwohl der BV 09 nun abgeschlagen auf dem letzten Platz der Tabelle gelandet ist, betonte der Vorsitzende Herbert Berger, dass es keine Trainerdiskussion geben wird - die momentane schwierige Situation möchte man gemeinsam mit Trainer Werner Thies meistern.

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