Drabenderhöhe
Archiv 2014/4
Berichte und Termine bitte an info@drabenderhoehe.de schicken.


31.12.2014 - Aktuelles
Einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr

Feuerwerk über Drabenderhöhe

Das Drabenderhoehe.de-Team wünscht allen Besuchern der Homepage einen guten Rutsch und ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr!

30.12.2014 - Sport
Tischtennis: Lucas Melzer ist Sieger der Kreisendrangliste der Jungen

Der Drabenderhöher Tischtennisspieler Lucas Melzer, der für den TTC Schwalbe Bergneustadt spielt, setzte sich bei der Kreisendrangliste in der Jungen-Klasse durch.


Von links: Noah-Felix Berg, Lucas Melzer, Noah Melzer

In der Endrunde erspielte Lucas eine Bilanz von 3:2 Siegen und 11:7 Sätzen. Damit verwies er Simon Koch vom Aggertaler TTC GM (3:2/11:8) und seinen älteren Bruder Noah Melzer (3:2/9:9) auf die Plätze zwei und drei.

30.12.2014 - Jugend
Jugendheim Drabenderhöhe: Warten auf das Christkind

In der weihnachtlich geschmückten Teestube im Jugendheim Drabenderhöhe trafen sich Mädchen und Jungen um die letzten Stunden vor Heilig Abend gemeinsam verbringen zu können.



Während die Eltern der Kinder ihren letzten Besorgungen nachgehen konnten, wurden im Jugendheim noch Geschenke gebastelt und liebevoll verpackt. Für das gemeinsame Mittagessen deckten die Besucherinnen fantasievoll die Tafel. Natürlich wurde auch ein köstlicher Kinderpunsch zubereitet und bei Kerzenschein einer wunderbaren Weihnachtsgeschichte gelauscht.

Es wurde gespielt, gemalt und letzte Briefe für unter den Weihnachtsbaum geschrieben. Ein Weihnachtsfilm durfte natürlich auch nicht fehlen.

Zum Abschluss des gemeinsamen Tages erhielt noch jedes Kind ein kleines Überraschungsgeschenk. Jugendheimleiterin Martina Kalkum und ihr Team wünscht allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen alles Gute für das kommende Jahr.

24.12.2014 - Aktuelles
Frohe Weihnachten


23.12.2014 - Veranstaltungen/Termine
Evangelische Jugend Drabenderhöhe: Tannenbaumaktion 2015

Am 10. Januar 2015 wird ab 9:00 Uhr die evangelische Jugend Drabenderhöhe wieder die ausgedienten Weihnachtsbäume in der Kirchengemeinde einsammeln.

In folgenden Ortschaften werden die Weihnachtsbäume eingesammelt: Weiershagen, Forst, Brächen, Immen, Hahn, Niederhof, Jennecken, Dahl, Hillerscheid, Drabenderhöhe, Verr, und Büddelhagen. Auch im Mucher Raum der Kirchengemeinde ist die evangelische Jugend unterwegs. Dies betrifft die Ortschaften Niedermiebach, Obermiebach, Wellerscheid, Oberdorf, Oberbusch, Hündekausen und Leuscherath.

Alle Anwohner werden gebeten, die Tannenbäume gut sichtbar an die Straße zu legen. Ein rechtlicher Anspruch auf Abholung des Baumes besteht nicht, da die Arbeit von Jugendlichen und den anderen Helfern ehrenamtlich geleistet wird. Dennoch bitten die Jugendlichen um eine Spende für jeden eingesammelten Baum. Dafür werden diese persönlich an die Haustüre kommen.

Mit den Spendengeldern wird die eigene Kinder- und Jugendarbeit in der Kirchengemeinde finanziert und das Patenkind auf Haiti unterstützt.

22.12.2014 - Veranstaltungen/Termine
Jugendgottesdienst 2014

An Heiligabend findet wie in jedem Jahr der Jugendgottesdienst um 23.00 Uhr in der Ev. Kirche Drabenderhöhe statt.



In diesem Jahr lautet das Thema "Wann reißt der Himmel auf?" Die Besucher, jeden Alters, können sich auf eine tolle Stunde mit vielen Überraschungen freuen.

21.12.2014 - Veranstaltungen/Termine
Weihnachtsgottesdienste 2014

24. Dezember - Heiligabend
Drabenderhöhe:
16.00 Uhr Familiengottesdienst der FeG-Drabenderhöhe, Siebenbürger Platz 2
16.00 Uhr Christvesper mit Frauenchor in der Kirche
16.00 Uhr Familiengottesdienst im Gemeindehaus
17.00 Uhr Christvesper im Altenheim
18.00 Uhr Christvesper mit MGV in der Kirche
23.00 Uhr Christmette in der Kirche, gestaltet von Jugendlichen
Weiershagen:
15.30 Uhr Christvesper im Gemeindehaus

25. Dezember - 1. Weihnachtstag
Drabenderhöhe:
ab 9.30 Uhr spielt das Blasorchester Siebenbürgen-Drabenderhöhe in der Kirche
10.00 Uhr Gottesdienst - mit dem Kirchenchor mit Abendmahl
10.30 Uhr Gottesdienst im Altenheim

26. Dezember - 2. Weihnachtstag
mit dem Singkreis
Weiershagen:
8.45 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
Drabenderhöhe:
10.00 Uhr Gottesdienst

19.12.2014 - Sport
Stadtmeisterschaft der Wiehler Grundschulen im Brustschwimmen: GGS Drabenderhöhe wurde Stadtmeister

Bei der diesjährigen Stadtmeisterschaft der Wiehler Grundschulen im Schwimmen wurde die Schulmannschaft der GGS Drabenderhöhe im Brustschwimmen Stadtmeister vor den Grundschulen aus Wiehl, Oberwiehl und Bielstein.



Die Schülerinnen und Schüler belegten in den Mannschaftsdisziplinen Rückenkraulschwimmen und Bruststaffel noch jeweils einen guten zweiten Platz. Sehr erfreulich war nicht nur die Gesamtleistung der Schulmannschaft, sondern, dass auch diesmal wieder jedes Kind seine eigenen Schwimmzeiten verbessern konnte und somit zu den tollen Erfolgen beigetragen hat.

Stellvertretender Schulleiter und Trainer der GGS Drabenderhöhe Klaus Wolff: „Wir bedanken uns auch für die Unterstützung der mitgereisten Eltern und bei dem Ausrichter Herrn Harnisch vom Stadtsportverband Wiehl.“

16.12.2014 - Aktuelles
Hans Otto Tittes: Sprengkraft

Hans Otto Tittes In Anbetracht der Tatsache, dass die bevorstehenden Feiertage außer Geschenken auch den Verzehr überschüssiger Kalorien mit sich bringen, hier ein paar Zeilen von Hans Otto Tittes:

Sprengkraft
von Hans Otto Tittes

Dass Bomben sehr gefährlich sind,
erfährt man schon als kleines Kind.

Selbst bei der Kalorienbombe
trifft obige Behauptung zu
und zwar bei Frauen wie bei Männern,
egal, wie hoch ist ihr IQ.

Gefährlich ist sie nicht beim Essen,
weil ihr Verzehr ist meist Genuss.
Bedrohlich wird sie erst allmählich,
wenn sie gesprengt den Reißverschluss!

15.12.2014 - Veranstaltungen/Termine
Honterus-Chor: Vorweihnachtliche Musik



14.12.2014 - Veranstaltungen/Termine
Brauchtumsveranstaltung „Puer natus“ am Turm der Erinnerung

Der Adele-Zay-Hilfsverein, das „Haus Siebenbürgen Drabenderhöhe - Altenheim und Pflegeheim“, die Kreisgruppe Drabenderhöhe des Verbandes der Siebenbürger Sachsen und die Heimatortsgemeinschaft Scharosch laden ein zur traditionellen Brauchtumsveranstaltung „Puer natus - Ein Kind ist uns geboren“ am Freitag, dem 19. Dezember 2014, um 17.00 Uhr, im Robert-Gassner-Hof am Turm der Erinnerung. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in der Kapelle statt.

Das Blasorchester Siebenbürgen-Drabenderhöhe unter der Leitung von Johann Salmen, die Drabenderhöher Spatzen und der Honterus-Chor unter der Leitung von Regine Melzer, sowie Sängerinnen und Sänger der Heimatortsgemeinschaft Scharosch werden den Brauch musikalisch gestalten. Im Anschluss an die Veranstaltung werden auch diesmal Glühwein und Schmalzbrote angeboten.

14.12.2014 - Veranstaltungsbericht
Wenn Väter süße Sachen machen

Die adventliche Stimmung nutzten die Männer des Vätertreffs im Jugendheim Drabenderhöhe, um einmal richtig süße Sachen zu machen. Auf Idee von Holger Ehrhardt, Sozialarbeiter im Jugendheim, nutzten sie den gemeinsamen Abend, um verschiedene Pralinen für ihre Lieben zu Hause herzustellen.



Es wurden verschiedene Schokoladensorten geschmolzen, in „Pralinenformen“ gefüllt, und mit Nougat verfeinert. Zwischendurch wanderten die feinen Leckereien immer wieder in den Mund oder in den Innenhof, um auf einem Tisch abzukühlen. Doch damit war es noch nicht genug. Aus Nougatcreme, Marzipan und einem Schüsschen Amaretto zauberten die Zuckerbäcker noch weitere Pralinen, die zum Abschluss in Kokossplittern gewendet wurden. Als am Ende alles süße Naschwerk auf dem Tisch in der Teestube stand, wunderten sich die Väter – am meisten über sich selbst und ihre Fertigkeiten, die sie im Laufe des etwas längeren Abends an den Tag gelegt hatten.

Der Vätertreff im Jugendheim findet immer am ersten Montag des Monats statt. Im Januar startet der Treff am 7. Januar ins neue Jahr. Interessierte Väter sind herzlich willkommen. Im Jahr 2015 haben sich die Väter schon für einige interessante Themen entschieden, die sie bei ihren Treffen mal aus Männersicht beleuchten wollen. So geht es um das spannende und konfliktreiche Thema „Hilfe – mein Kind pubertiert“ oder um das Zusammenspiel Väter und Schule. Weitere Infos gibt es im Jugendheim unter 02262-1249 oder per Mail holger@jugendheim-drabenderhoehe.de.

14.12.2014 - Veranstaltungsbericht
Kochkurs für junge Männer ab 12 Jahre: „Liebe geht durch den Magen“

An einem Freitagnachmittag trafen sich knapp zehn junge Männer im Jugendheim Drabenderhöhe, um gemeinsam mit Sozialarbeiter Holger Ehrhardt die Geheimnisse guter Küche kennen zu lernen.



Zuerst wurde das Menü besprochen, das gemeinsam gekocht werden sollte. Nach einem herzhaften Feldsalat als Vorspeise sollten selbstpanierte Schnitzel mit frischen Pommes Frites folgen. Dazu wurde noch eine feine, selbst zusammengestellte Jägersauce gereicht.

Nach der Besprechung ging es dann richtig los. Die Jungen begannen Kartoffeln zu kleinen Stäbchen zu schneiden. Gleichzeitig wurde eine Gewürzmarinade zubereitet, die den selbstgemachten Pommes die richtige Würze geben sollte. Danach wurden Champignons geschnitten, Feldsalat gezupft, Eier geschält und Speck klein gewürfelt. Während der ganzen Arbeit wurde über das richtige Gewürz oder die korrekte Zubereitung gefachsimpelt.

Nachdem alle Zutaten vorbereitet waren, kamen sie nacheinander in den großen Ofen des Jugendheims. Die Garzeit nutzten die Teilnehmer, um den Tisch zu decken und zu schmücken. Anschließend wurde in festlicher Atmosphäre zusammen gegessen. Einer der jungen Männer hatte das Motto des Abends wahr gemacht und überraschte seine Freundin mit dem selbstgekochten Menü. Alle Teilnehmer waren mit viel Spaß und Eifer bei der Sache und schafften es, sich selber mit dem Essen zu überraschen. Kaum einer hatte vorher gedacht, dass er wirklich in der Lage war, so ein tolles Menü herzustellen.

Da es viele neue Ideen und Vorschläge für Menüfolgen gab, wird das „Drabenderhöher Jungen-Kochstudio“ im kommenden Jahr selbstverständlich fortgesetzt. Interessierte junge Männer ab 12 Jahren können sich im Jugendheim bei Holger Ehrhardt unter 02262-1249 oder per Mail holger@jugendheim-drabenderhoehe.de melden und für das nächste „Große Kochen“ vormerken lassen.

07.12.2014 - Veranstaltungsbericht
Drabenderhöher Weihnachtsmarkt

"Das ist ja eine tolle Atmosphäre hier". - "Super Idee, den Weihnachtsmarkt auf dem Robert-Gassner-Hof zu veranstalten" und "Es sind noch Plätze frei für weitere Aussteller". Diese und ähnliche positive Stimmen waren zu hören, wenn man am zweiten Adventswochenende über den Weihnachts- markt schlenderte, der erstmalig auf dem Gelände des Alten- und Pflegeheims Haus Siebenbürgen-Drabenderhöhe stattfand.


Foto: Christian Melzer

Vier große rote Kerzen rahmten den Turm der Erinnerung ein, Weihnachtsbäume festlich geschmückt sorgten ebenfalls für Vorfreude auf das Fest.

Der Duft von frisch gebrannten Mandeln, Baumstrietzel, Bratwurst, Mici und Holzfleisch zog über das Gelände. Bei Glühwein - aber auch alkoholfreien Getränken - nutzten die Weihnachtsmarktbesucher die Gelegenheit zu netten Gesprächen und einem Besuch an den Buden, um sich über das Angebot zu informieren und kleine Geschenke zu kaufen.

Abgerundet wurde das Ganze durch einen Auftritt der Drabenderhöher Spatzen, die froh und munter mit ihrer Dirigentin Regine Melzer Nikolaus- und Weihnachtslieder sangen. "Nein, ich war nicht immer brav", antwortete klar und ehrlich ein Dreikäsehoch, als ihn der Nikolaus (Rolf Philipps) aushorchte. Ein weiterer Höhepunkt war der Mucher Shanty Chor, der mit seinen Liedern die Bewohner des Altenheims erfreute.

Friedrich Barth, Leiter des Altenheims, hatte die Initiative für die Neuauflage des Weihnachtsmarktes ergriffen, der früher rund um die Kirche durchgeführt wurde. Tatkräftig unterstützt wurde er dabei von Ulrike Horwath, der neuen Vorsitzenden des Adele-Zay-Vereins.

Wegen der guten Resonanz soll auch im nächsten Jahr wieder ein Weihnachtsmarkt am Altenheim durchgeführt werden, dann aber - wie früher - wieder am ersten Adventswochenende.

Ursula Schenker

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05.12.2014 - Veranstaltungsbericht
Die aufgeweckte Orgelmaus und die Orgel

Viele Fragen zur Kirchenorgel in der Evangelischen Kirche Drabenderhöhe hatte die Orgelmaus "Charlie" an Organist Dirk van Betteray beim Gesprächskonzert für Kinder, zu dem der Kulturkreis Wiehl eingeladen hatte. Rund 20 Kinder mit Eltern und Großeltern freuten sich auf ein kleines Orgelkonzert in der Kirche im Drabenderhöher Ortskern.


Foto: Vera Marzinski

Doch die Orgelmaus "Charlie" schlich sich die Treppe hoch und wollte erst mal wissen, was das da für Röhren auf der Empore sind. Musikschulleiter Dirk van Betteray gab bereitwillig Auskunft und spielte für die großen und kleinen Gäste Musik, passend zur Jahreszeit. Da durfte die "Weihnachtsbäckerei" natürlich nicht fehlen. Mit "Kling Glöckchen, klingelingeling" demonstrierte er, was die langen und die kurzen Pfeifen - die Röhren, die die Maus entdeckt hatte - für Töne erzeugen können. Mit der längsten Pfeife brummte es gewaltig im Kirchenschiff, denn es war der tiefste Ton. Der höchste Ton mit der kürzesten Pfeife tat schon ein wenig in den Ohren weh. Den würde er auch nie alleine spielen, so van Betteray. Als er das große "Klang-spek-trum" der Orgel erklärte, hörte die Maus nur "Speck" und war begeistert. Immer wieder verstand sie den Organisten völlig falsch, was zu manch heiterer Episode führte. So meinte sie, van Betteray sei wohl ein Milliardär, denn er habe ja ganz viele Silber-Pfeifen an der Orgel. Sowas sei nicht zu bezahlen, klärte van Betteray die vorwitzige Maus auf. Die Pfeifen der Orgel bestehen aus Zinn und Blei und einige aus Holz. Durch die unterschiedlichen Materialien und Größen haben die 1.500 Pfeifen der Drabenderhöher Orgel unterschiedliche Klänge. Dass man auf der Orgel sehr ruhige Stücke, aber auch sehr temperamentvoll-lustige Stücke spielen kann, demonstrierte der Organist mit "Stille Nacht, heilige Nacht" und "Lasst uns froh und munter sein". Die Melodie der "Sendung mit der Maus" erkannten die großen und kleinen Gäste fast sofort.

Unterhaltsam und lustig, aber auch informativ war das Gesprächskonzert. Die Kinder erhielten bei diesem Konzert in lockerer Weise Einblick in die klanglichen Besonderheiten und die grundlegenden technischen Funktionsweisen der Orgel. Vor allem aber vermittelten Dirk van Betteray und die Kirchenmaus "Charlie" ihnen die Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit von Orgelmusik. So erfuhren die Besucher vieles über die Orgel, die 1978 eingeweiht wurde, beim Gesprächskonzert am Donnerstagnachmittag. Und das auf spielerische Art und Weise, denn die Musik ist nichts Langweiliges, sondern kann Freude und Spaß machen, kann feierlich, aber auch fröhlich klingen. Einige der kleinen Zuschauer setzten sich anschließend neben Dirk van Betteray auf die Orgelbank. Sie ließen sich noch mehr erklären und spielten ein paar Töne. Ein spielerisches und lehrreiches Konzert, dass van Betteray und die Morsbacher Musikschullehrerin Sabine Fuchs vor einigen Jahren bereits einmal in Holpe/Morsbach durchführten, wo es im Februar 2015 nochmals stattfinden wird.

Vera Marzinski

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02.12.2014 - Veranstaltungsbericht
Honterus-Chor ehrte Maria Frank und Regine Melzer

Seit 40 Jahren singt Maria Frank im Honterus-Chor. Als sie am 24. November 1974 in den Chor eintrat, wollte sie damit eine Tradition aus Siebenbürgen fortführen. Als Sopran unterstützt sie mit viel Freude den Gesang und hilft bei allen Arbeiten, betonte die Vorsitzende Anneliesse Hüll, die die Sängerin am Premierenabend des Katharinenballs für ihre Treue zum Verein mit einer Urkunde auszeichnete. Als Dank erhielt sie einen Keramikteller mit siebenbürgischen Motiven.


Maria Frank (mit Teller) und Regine Melzer (mit Urkunde) wurden geehrt. Foto: Christian Melzer

Regine Melzer gehört seit 1982 zur Chorgemeinschaft, zunächst als Sopran, später als Dirigentin. Nach ihrem Musikstudium übernahm sie vor 20 Jahren den Taktstock, begleitete als musikalische Leiterin die Sänger und Sängerinnen auch zu auswärtigen Auftritten unter anderem zum Heimattreffen nach Dinkelsbühl und Siebenbürgen, studierte mit dem Chor unzählige Konzerte ein. "Wir wünschen uns, dass wir noch lange mit dir singen können", sagte Anneliese Hüll, die der Dirigentin als Dankeschön für die jahrelange Arbeit neben Urkunde und Teller eine Stimmgabel und ein Fotoalbum überreichte.

02.12.2014 - Veranstaltungsbericht
Theatergruppe des Honterus-Chores zeigte "Eine Verschwörung"

Es ist gute alte Tradition, wenn der Honterus-Chor unter Leitung von Regine Melzer zum Katharinenball mit einem schwungvollen "Heißa Kathreinerle" die Gäste musikalisch begrüßt. Nach einigen beschwingten Melodien wie "Wochenend und Sonnenschein", der "Kartoffelkantate" von Johann Andre und einem siebenbürgischen Mundartlied wurde die Bühne frei gegeben für die Theatergruppe, die in diesem Jahr den Bauernschwank "En Verschwierung" (Eine Verschwörung) nach einer Volkssage von Frida Binder-Radler aufführte. Regie führte Ilse Bartesch.


Die Theatergruppe des Honterus-Chores. Foto: Christian Melzer

Erster Akt: Die arme Witwe Zirr sitzt mit Tochter Kathi am Küchentisch, sie essen "Palukes", einen Brei aus Maismehl. Zirr redet ununterbrochen, Kathi ist traurig und still. Das Haus, in dem sie wohnen, soll verkauft werden. Dann haben sie keine Bleibe mehr. Kathi soll deshalb den reichen "Mäckel", Sohn des Bürgermeisters, heiraten. Sie aber liebt den Knecht Hans. Gerda Gusbeth spielt die resolute Witwe Zirr, gradlienig, mit Humor und Mutterwitz. Sie ist in Bestform. Seit Jahren steht sie für die Theatergruppe des Honterus-Chors beim traditionellen Katharinenball auf der Bühne, bringt im gut besuchten Kulturhaus immer wieder das Publikum mit Anekdötchen aus dem Dorfleben zum Lachen.

Die Theatergruppe mit Regisseurin Ilse Bartesch wagte sich an ein Stück, das um 1782 im sächsischen Dorf Rode im Zwischenkockelgebiet spielt. Der Sage nach soll Kaiser Josef II. durch sein Land gewandert sein, um die Menschen kennen zu lernen, für die er sich Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit wünscht. Auf dieser Wanderschaft bittet er die "Zirr" um Quartier. Sie lässt den Josef, wie er sich nennt, in ihrem Haus übernachten, bietet ihm "Palukes" an: "Esst nur, esst nur, wir haben genug. Was hier ist geben wir ja doch nur noch den Schweinen." Sie erzählt ihm redselig über das Leben der Leute im Dorf, schimpft auf die Grafen, "die Hunde sind, uns das Fell abziehen und alles fressen" und darüber, dass "am Gericht die Wahrheit gekreuzigt wird". In die Kirche gingen zwar alle, aber nicht alle hörten, was der Pfarrer predigt. Manch einer schlafe dabei ein, schnattert munter die Zirr. Das Gehörte lässt Kaiser Josef nicht ruhen. Er liebt sein Volk und will die Leibeigenschaft aufheben. Kathi weiht ihn über eine Verschwörung der Dorfjugend ein, die ihn aus Eifersucht mit Knüppeln aus dem Dorf jagen will. Kaiser Josef gibt sich in seinem Abschiedsbrief zu erkennen, dankt der Zirr und der Kathi mit reichen Geschenken, so dass sie ihren Hans heiraten kann.

Viel Beifall erhalten die Laiendarsteller für ihre an zwei Abenden gezeigten Darbietungen, die teilweise sehr schwierige und lange Textpassagen enthielten. Beispielsweise als Kaiser Josef über den Geist der Freiheit philosophiert. Es war ein gelungener Abend für Regisseurin Ilse Bartesch und ihre Darsteller: Zirr (Gerda Gusbeth), Kathi (Elke Scharpel), Sus/Bäuerin (Katharina Adam), Kaiser Franz Josef II. (Werner Scharpel), Hann/Bürgermeister (Reinhard Wellmann), Mäckel/sein Sohn (Roswitha Wölfel), Hans/Knecht (Helmut Scharpel).

Ursula Schenker

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02.12.2014 - Veranstaltungsbericht
Jahreshauptversammlung des Frauenvereins

"Man kann sich immer auf euch verlassen." Mit diesen Worten dankte Kreisvorsitzende Enni Janesch dem Vorstand des Frauenvereins mit Adelheid Scheip an der Spitze für den vielfältigen Einsatz in den vergangenen vier Jahren. Und weil die zur Jahreshauptversammlung erschienenen Mitglieder der gleichen Meinung waren, wählten sie bei den anschließenden Neuwahlen dieses "tolle Gremium" komplett und einstimmig wieder. Nach dem Kassenbericht von Ingrid Bosch, den sie zur Einsicht offen legte, wurde am Vorstand einstimmig Entlastung erteilt.


Der Vorstand des Frauenvereins. Foto: Christian Melzer

Der Vorsitzenden Adelheid Scheip stehen zur Seite: Heidi Müller und Kathi Fink als Stellvertreterinnen,Ingrid Bosch als Kassiererin und Christa Schlösser als Schriftführerin. Beisitzer sind Monika Becker, Nicole Mies, Petra Kraus, Christa Kraus und Ute Dadrich.

Vor den Neuwahlen ließ Adelheid Scheip jene Veranstaltungen Revue passieren, die der Frauenverein seit 2010 durchführte. Dazu gehörten unter anderem Weiberfastnacht, die Muttertags- und Weihnachtsfeiern. Ausflugsfahrten führten nach Lüttich, Hamburg (mit Besuch des Musicals König der Löwen) sowie nach Paris. Der 431 Mitglieder zählende Vereins mit seinen 20 Ehrenmitgliedern unterstützt den Erntevereins bei seiner Arbeit und organisiert mit den Nachbarmüttern monatliches Kuchenbacken für das Altenheim. Auswärtige Gruppen werden empfangen und bewirtet.

Je eine rote Rose überreichte Enni Janesch als Dankeschön den Vorstandsmitgliedern für ihre ausgezeichnete ehrenamtliche Arbeit. Weihnachtsplätzchen backen will der Frauenverein mit Kindern am 5. Dezember in Zusammenarbeit mit Martina Kalkum vom Jugendheim. Am 4. Dezember findet die traditionelle Weihnachtsfeier im Kulturhaus statt und am 12. Dezember ist die Hilfe der Frauen gefragt, wenn in und um das Altenheim herum zum "Puer natus" eingeladen wird.

Etwas traurig stimmt Enni Janesch die Tatsache, dass es zur Zeit keine Jugend oder Erwachsenen-Tanzgruppe gibt. "Unsere Jugend schwächelt etwas" sagte Janesch, die anregte, eventuell eine Tanzgruppe von jungen Erwachsenen (auch Ehepaaren) aus Reihen ins Leben zu rufen. Des weiteren gab sie bekannt, dass am 18. Januar eine Gedenkfeier anläßlich der Deportation von Landsleuten 1945 nach Russland stattfinden soll, die gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Drabenderhöhe durchgeführt wird. Auch hier benötigt man den Beistand des Frauenvereins.

Ursula Schenker

27.11.2014 - Aktuelles
Weihnachtsbaumschmücken in der Volksbank

Auch in diesem Jahr bastelten die Kinder vom evangelischen Kindergarten Drabenderhöhe, wie alle zwei Jahre, Schmuck für den Weihnachtsbaum in der Volksbank in Drabenderhöhe.



Die Vorschulkinder schmückten am 25. November stolz den Weihnachtsbaum für den alle Kinder einen Stern gebastelt hatten. Es wurden Weihnachtslieder gesungen und die Kinder freuten sich über die Geschenke, die sie für alle Kindergartenkinder mitnehmen durften.

27.11.2014 - Aktuelles
Öffnungszeiten der Bücherei in den Weihnachtsferien

Die Zweigstelle Drabenderhöhe der Stadtbücherei Wiehl ist vom 23. Dezember bis zum 30. Dezember geschlossen.

Das Büchereiteam wünscht allen Lesern ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr und bittet Sie, sich rechtzeitig mit Lesestoff einzudecken.

27.11.2014 - Veranstaltungen/Termine
Gesprächskonzert „Die Orgelmaus“ in der Drabenderhöher Kirche

Am Donnerstag, 4. Dezember, 16:00 Uhr, findet in der ev. Kirche in Drabenderhöhe ein unterhaltsames Gesprächskonzert für Kinder (und Erwachsene) mit Charly, der Orgelmaus (Sabine Fuchs) und dem Organisten (Dirk van Betteray) statt. Der Eintritt beträgt 4,00 €. Die „Orgelmaus“ hört den Organisten spielen. Sie findet die Orgel ganz toll und stellt viele Fragen dazu, wie eine Orgel funktioniert und was eine Orgel alles kann.

Der Organist beantwortet diese Fragen und spielt schöne und witzige Musik für Kinder.

Zu diesem spielerischen und lehrreichen Konzert sind alle Kinder und Erwachsenen eingeladen.

Das Publikum sitzt nicht unten in der Kirche. Zumindest die Kinder verfolgen das Konzert oben auf der Empore, wo sie den Organisten und die Orgelmaus auch sehen können.

Für Kinder von 4 bis 8 Jahren.

Karten gibt’s bei Wiehl-Ticket, Tel.: 02262/99-285.

26.11.2014 - Sport
Wochen der Wahrheit für BV Fußballer

Für die 1. Mannschaft des BV 09 Drabenderhöhe stehen an den nächsten beiden Sonntagen zwei richtungsweisende Spiele in der Bezirksliga an. Nachdem man die letzten beiden Heimspiele gegen Wipperfürth mit 5:0 und gegen Bergisch-Gladbach 2 mit 7:0 gewinnen konnte, stehen nun mit den Heimspielen gegen den SV Frielingsdorf am Sonntag, den 30. November und gegen den SC West Köln am Sonntag, den 7. Dezember, zwei Spiele gegen direkte Tabellennachbarn an. Die Mannschaft hat in diesen Spielen, die jeweils um 14:30 Uhr beginnen, die Möglichkeit sich ins untere Mittelfeld vorzukämpfen. Die aktuelle Tabellensituation sieht wie folgt aus:

11. Wipperfürth | 13 Punkte
12. Drabenderhöhe | 11 Punkte
13. Frielingsdorf | 10 Punkte
14. SC West Köln | 9 Punkte
15. Berg.-Gladbach 2 | 7 Punkte
16. Siegburg 2 | Mannschaft zurückgezogen

Die 2. Mannschaft spielt am Sonntag, den 30. November um 12:45 Uhr gegen TuS Lindlar 3.

Beide Mannschaften hoffen auf viele Drabenderhöher Anhänger, die sie bei ihren Spielen unterstützen.

25.11.2014 - Sport
„Macarenas“ beim 11. DTB-Finale in Berlin

Die „Macarenas“-Wettkampfturnerinnen des TSV Much und des BV 09 Drabenderhöhe haben sich im März diesen Jahres bei der RTJ-Turnshow in Gummersbach unter 19 Mannschaften für das Finale der deutschen Meisterschaften im Showturnen qualifiziert. Sie dürfen seitdem den Titel „RTJ-Showgruppe 2014“ vom Rheinischen Turnerbund führen.



Am 15. November 2014 fand das „Rendezvous der Besten“ in Berlin statt. Mit 27 Teilnehmerinnen, einschließlich der Trainerin Martina Friedemann, startete eine gutgelaunte Truppe morgens früh um 6.00 Uhr per Bus am 14. November 2014 in die Bundeshauptstadt. Für das Finale am folgenden Tag hatten sich 45 Mannschaften mit 900 Teilnehmern aus allen Bundesländern qualifiziert.

Gezeigt wurden über den ganzen Tag verteilt unglaubliche Aufführungen, bei denen man als Zuschauer mitfieberte und mitgezogen wurde. Ausgefallene Kostümen, tolle Musik, Akrobatik, Freude, die man spüren konnte und Spannung - es gab immer wieder Überraschungen.



Mit der Aufführung „Puppenspiel“ zeigten die „Macarenas“ eine wunderschöne Choreographie aus Gesang, Tanz und Akrobatik mit Sprüngen, Salti, Flick-Flack und Überschlägen. Die „Macarenas“ holten sich im Finale die Wertung „mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“ und waren mit dem Ergebnis hochzufrieden. Ein Besuch des Tropical Island am 16. November 2014 rundete die Fahrt ab.



„Wir gratulieren allen Turnerinnen und Martina Friedemann, die unermüdlich an neuen Choreographien und Kostümen arbeitet, zu diesem herausragenden Erfolg. Gleichzeitig möchten wir uns bei der Stadt Wiehl und unseren Sponsoren Sparkasse Wiehl, Fa. MAB Maschinen- und Aggregatebau GmbH aus Much, Fa. Hans GmbH – Sanitär und Heizung aus Drabenderhöhe, dem TSV Much 1913 e.V und BV 09 Drabenderhöhe für die Unterstützung bedanken. Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg! Wir freuen uns auf weitere Aufführungen und die Qualifikation im März 2015 in Bad Honnef.“

K. Zessin

23.11.2014 - Aktuelles
Hans Otto Tittes: Kindliche Fehldeutung

Hans Otto Tittes Hans Otto Tittes: "Die Adventszeit naht und dann ertönen aus vielen Lautsprechern Weihnachtslieder in Kaufhäusern, auf Weihnachtsmärkten aber auch zu Hause. Dies erinnert mich an eine wahre Geschichte, wo ein kleiner Junge, des Lesens noch nicht mächtig, zwar kräftig mitsang, doch einiges falsch deutete. Ganz nebenbei: Der kleine Junge, inzwischen schon ein alter Mann, wohnt auch hier in Drabenderhöhe. Hier nun meine Zeilen dazu..."

Kindliche Fehldeutung
von Hans Otto Tittes

Als Kind, besonders wenn noch klein,
versteht man manche Wörter nicht,
wenn man sie einfach nur so hört
in einem Lied oder Gedicht.

So war es einem Bub ergangen,
als "Alle Jahre wieder..." klang
zu Weihnachten und er nachplappernd
aus voller Kehle stolz mitsang.

Hier heißt es, dass "das Christkind kehrt
mit seinem Segen ein ins Haus."
Der Knirps verstand das jedoch nicht
und wurde auch nicht schlau daraus.

Zum Kehren, wusste er bisher,
gehört ein Besen mit 'nem Stiel,
doch hier sang man von Segen nun,
das war für jenen Knirps zu viel!

Ganz ähnlich ging's bei "Stille Nacht".
Dort heißt's, dass "Gottes Sohn", und dann
klingt's weiter lieblich "oh, wie lacht",
was man wie folgt verstehen kann:

Der Bub war davon überzeugt
und hiervon auch nicht locker ließ,
dass Gottes Sohn, so dachte er,
mit Namen eben Owi hieß!

21.11.2014 - Veranstaltungsbericht
Blasorchester Siebenbürgen-Drabenderhöhe begeisterte mit musikalischer Reise durch verschiedene Epochen

Im gut besuchten Kulturhaus Drabenderhöhe fand am 15. November das 8. Herbstkonzert des Höher Blasorchesters und seines Jugendorchesters statt. Zahlreiche Musikliebhaber waren gekommen, um sich auch in diesem Jahr von der musikalischen Vielfalt des Orchesters überraschen zu lassen. Dabei sollten sowohl die Freunde der traditionellen Blasmusik als auch die Fans moderner Stücke wieder voll und ganz auf ihre Kosten kommen.



Zunächst stimmten die Musikerinnen und Musiker des Jugendorchesters unter Leitung von Norbert Miebach die Zuschauer auf den Abend ein. Dabei übernahmen die Jugendlichen abwechselnd die Moderation und führten kurz in die Stücke ein. Mit der schwungvollen "Farandole" aus der L'Arlesienne Suite Nr. 2 von Georges Bizet" begann die musikalische Reise im Jahr 1872. Es folgte "Timber" ein internationaler Chart-Erfolg des US-amerikanischen Rappers Pitbull und schließlich "Hey Baby" von Bruce Channel aus dem Jahr 1961. Mit Abbas "Thank You For The Music" als Zugabe endete die Solo-Vorstellung der Nachwuchsmusiker.

Nach diesem gelungenen Auftakt übernahm Orchesterleiter Johann Salmen den Taktstock. Mit "The Final Countdown", der Rock-Hymne der Achziger, steigerten Jugend- und Blasorchester nun gemeinsam das Tempo und brachten den Saal langsam auf "Betriebstemperatur". Mit dem zweiten gemeinsamen Stück "Old Shatterhand und Winnetou", Martin Böttchers erfolgreichsten Musiktiteln der Karl-May-Filme, verabschiedete sich das Jugendorchester schließlich unter großem Applaus von der Bühne.

Wie Andreas Bodendorfer, 1. Vorsitzender, in seiner Ansprache betonte, ist das musikalische Ausbildungskonzept und die erfolgreiche Nachwuchsarbeit Voraussetzung für den Bestand und weiteren Erfolg des Orchesters. Dabei werden Kinder und Jugendliche gezielt gefördert und ausgebildet. So dass in diesem Jahr vier junge Musikerinnen und Musiker vom Jugend- ins Blasorchester wechseln können. Der Vorsitzende dankte den Musiklehrern Norbert Miebach und Johann Salmen herzlich für ihren Einsatz im Jugendbereich und rief das Publikum auf, kräftig die Werbetrommel zu rühren und das Orchester aktiv und passiv zu unterstützen. Darüber hinaus dankte er allen Helfern für ihren Beitrag zum guten Gelingen des Abends.

Den Hauptteil des Konzerts moderierten Markus Widmann (1. Altsaxophon) und Johann Salmen im Wechsel. Die Beiden bereiteten das Publikum auf die Stücke vor und sorgten mit Anekdoten und heiteren Informationen zwischendurch für beste Stimmung. Johann Salmen danke Benjamin Müllenmeister (Querflöte) und Norbert Miebach (Klarinette) für die musikalische Unterstützung des Orchesters.

Es folgte der "Mars der Medici" des Niederländers Johann Wichers. Es ist einer der international bekanntesten Konzert-Märsche und auch bei Youtube mit mehreren hunderttausend Klicks quer durch alle Altersgruppen äußerst beliebt. Den ruhigen Kontrast dazu bildete anschließend "Scottish Souvenir" von Ted Huggens mit den Soli für Euphonium und Tenorhorn. Danach präsentierte das Orchester die Ouvertüre aus der Operette "Les Savojardes" von Jaques Offenbach und begeisterte das Publikum mit anspruchsvoller sinfonischer Blasmusik.

Die Teilnahme an der Gedenkfeier zur Evakuierung der Nordsiebenbürger Sachsen, im September in Bistritz, war für das Orchester ein besonderer Höhepunkt. Wie Johann Salmen in seiner Moderation hervorhob, übernahm das Orchester an diesem Wochenende bei mehreren Festveranstaltungen die musikalische Umrahmung. So wurde auch der Gottesdienst in der vollbesetzten evangelischen Stadtpfarrkirche zu einem Bläsergottesdienst, in dem das Orchester einige Vortragsstücke spielte und die Kirchengemeinde bei den Kirchenliedern begleitete.

Das folgende Stück "Andante Religioso", von Felix Mendelssohn Bartholdy war eines dieser Stücke des Gottesdienstes. Nach dem feurigen "Ungarischen Tanz Nr. 5" von Johannes Brahms und seinem furiosen Finale wurde das Publikum schließlich in die Pause entlassen.

Mit der "Egerländer Jubiläumspolka" von Hans Kraszner, geschrieben zum fünfzigjährigen Bestehen der "Original Egerländer Musikanten", wurde das Konzert fortgesetzt und erreichte mit "Ich gehör nur mir" aus dem Musical "Elisabeth" seinen Höhepunkt. Begleitet vom Orchester interpretierte Ann-Kathrin Wischnewske den Titelsong des Musicals so hinreißend, dass sie das Publikum buchstäblich von den Stühlen holte. Johann Salmen freute sich besonders, dass er mit Ann-Kathrin eine Sängerin aus den eigenen Reihen für das Stück gewinnen konnte. Sie spielt normalerweise Euphonium im Blasorchester.

Im weiteren Verlauf des Abends stellten die Musiker immer wieder ihre Vielseitigkeit unter Beweis. Es folgten der "Arosa Marsch" des Schweizers Oskar Tschuor und danach das Medley "Hits der Siebziger" mit den Evergreens "Wann wird's mal wieder richtig Sommer", "Mendocino" und "Anita" im flotten Orchester-Sound. Der "Bummel Petrus" von Max Werner-Kersten von 1920, so Markus Widmann, verdankte seinen großen Durchbruch wohl vor allem dem eingängigen Text des Schlagertexters Hermann Frey. Das Orchester spielte den Volksmusik-Klassiker und das Publikum sang begeistert mit. Danach folgte Paul McCartneys "Hey Jude", der wohl erfolgreichste Song der Beatles, für Blasmusik arrangiert von Naohiro Iwai. Mit "Schönes Prag", einem der schönsten Märsche des tschechischen Komponisten Frantisek Kmoch, endete das offizielle Programm des Konzerts.

Nachdem die Zuschauer mit stehenden Ovationen die Zugabe eingefordert hatten, sang Ann-Kathrin Wischnewske unter großem Applaus noch einmal die Titelmelodie von "Elisabeth". Mit "La Camisa Negra", dem Erfolgshit des Kolumbianers "Juanes", verabschiedete sich das Blasorchester Siebenbürgen-Drabenderhöhe schließlich von seinem begeisterten Publikum. (hs)

20.11.2014 - Veranstaltungen/Termine
Weihnachtsball


20.11.2014 - Veranstaltungen/Termine
Weihnachtsmarkt

Am 6. und 7. Dezember 2014 gibt es wieder einen Weihnachtsmarkt in Drabenderhöhe. Er findet diesmal auf dem Gelände des Altenheimes statt. Am zweiten Adventswochenende werden tolle Attraktionen und Angebote für Jung und Alt geboten. Öffnungszeiten: Am 6. Dezember von 14 bis 20 Uhr und am 7. Dezember von 11 bis 18 Uhr.



19.11.2014 - Veranstaltungen/Termine
Weihnachtsausstellung


18.11.2014 - Veranstaltungen/Termine
Engelwerkstatt im Jugendheim Drabenderhöhe

Am Samstag, den 22. November gibt's im Jugendheim Drabenderhöhe zur Einstimmung auf die vorweihnachtliche Zeit eine "Engelwerkstatt". Hierbei handelt es sich um ein generationsübergreifendes Projekt, an dem Kinder ab 8 Jahren, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters unter der Anleitung einer Künstlerin ihren ganz persönlichen Engel gestalten können. Weitere Informationen gibt es im Jugendheim Drabenderhöhe oder telefonisch unter der Rufnummer: 02262-1249.

14.11.2014 - Veranstaltungen/Termine
Katharinenball in Drabenderhöhe


13.11.2014 - Veranstaltungen/Termine
Blasorchester Siebenbürgen-Drabenderhöhe: Herbstkonzert


12.11.2014 - Veranstaltungen/Termine
Silvester-Party im Kulturhaus Drabenderhöhe-Siebenbürgen


12.11.2014 - Veranstaltungen/Termine
Herbstflimmern im Gemeindehaus Drabenderhöhe

Die Ev. Jugend Drabenderhöhe veranstaltet am 15. November in Kooperation mit gigbox e.V. ein Konzert im Gemeindehaus Drabenderhöhe. Die Gäste können sich auf einen progressiv-krautig-rockigen Abend mit „Point Of Illusion“ und „huxflux“ freuen. Einlass ist 20:00 Uhr, Beginn 21:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 7,00 € für Erwachsene und 5,00 € für Schüler und Studenten.



Point of Illusion gehen voll nach vorne und sind eine wahre Wonne für jeden Musikbegeisterten.

Ebenso explosiv kommen huxflux daher, die sich in den letzten Jahren einen festen Platz in der oberbergischen Kraut- und Progrock-Szene erspielt haben.

Jugendreferentin Andrea Plajer: „Wir sind stolz, die Bands einmal mehr bei gigbox begrüßen zu dürfen und können es kaum erwarten.“

11.11.2014 - Veranstaltungsbericht
Sankt-Martins-Umzug in Drabenderhöhe

Am Dienstag, 11. November 2014 fand in Drabenderhöhe der alljährliche Umzug zu Sankt Martin statt.


Foto: Christian Melzer

Um 18.00 Uhr starteten auf dem Schulhof der Grundschule angeführt von Sankt Martin die Kinder der acht Grundschulkassen sowie die Kinder des Evangelischen Kindergartens und des Adele Zay Kindergartens mit ihren bunten und vielfältigen Laternen. Musikalisch begleitet wurde der Laternenzug vom Blasorchester Siebenbürgen-Drabenderhöhe unter dem Dirigat von Jürgen Poschner und vom Schulorchester unter der Leitung von Regine Melzer.

Im Biesengarten, vor der Feuerwehr, vor dem Altenheim und auf dem Schulhof wurden die Singstationen eingebaut. Dort stoppte der Zug und es wurden jeweils zwei Lieder gesungen, die von den beiden Orchestern begleitet wurden. Mit dem Lied "Ein bisschen so wie Martin" leiteten die Sängerinnen und Sänger über zur Darbietung der Schultheatergruppe.

Mit einem warmen Getränk, einem Weckmann oder mit einem Brühwürstchen in der Hand ließen Kinder und Eltern den Abend am Martinsfeuer, das von der Freiwilligen Feuerwehr Drabenderhöhe organisiert wurde, auf der Schulwiese ausklingen.

Eine Bilderserie finden Sie hier...

11.11.2014 - Veranstaltungen/Termine
Offener Sonntag im Jugendheim

Am Sonntag, den 16. November, hat das Jugendheim Drabenderhöhe von 15 bis 18 Uhr von Menschen jeden Alters zum Spielen, Erzählen, Basteln, Waffeln essen und zum Spaß haben geöffnet. Als besonderes Angebot können "Sandbilder" hergestellt werden. Weiter Informationen gibt es im Jugendheim Drabenderhöhe unter der Telefonnummer 02262-1249.

10.11.2014 - Veranstaltungsbericht
Erfolgreiches Herbstkonzert vom Akkordeon-Orchester

Das Akkordeon-Orchester Drabenderhöhe-Bergisch Land überzeugte beim Herbstkonzert wieder einmal das Publikum mit temperamentvollen Melodien.



Eröffnet wurde das Konzert traditionell durch das Nachwuchs-Orchester. Als erstes Stück hörte das Publikum einen Teil aus der Forrest Gump Suite. Ein sehr bekannter Film aus dem Jahr 1994, bei dem Tom Hanks als Hauptdarsteller erschien. Über einen Samba ging es weiter zu einen bekanten Radio-Hit der finnischen Band Sunrise Avenue, die mit dem Song Lifesaver in den Charts landete. Mit gebührendem Beifall und Zugaberufen verabschiedeten sich die jungen Spieler im Alter von 7 bis 17 Jahren mit dem populärsten Song des Jahres 2009 der britischen Rockband Coldplay „Viva La Vida“. Der tosende Applaus war auch ein Verdienst der Dirigentin Silvia Steinmetzler, die mit sehr viel Geschick das Nachwuchs- Orchester leitet.

Weiter ging die erste Hälfte des Konzertes mit dem Hauptorchester unter dem Dirigat von Roswitha Schneider. Wie der Titel es beschreibt, begann das Orchester mit dem Stück A new beginning. Daraufhin folgte eine klangvolle Kostprobe ihres Könnens mit der Rhapsodia von Robert Finn. Eine gemütvolle Musik, die verschiedene emotionale Stimmungen transportiert und damit sehr kontrastreich erklingt. Mit dem Werk Melodia en La menor des argentinischen Tango-Komponisten Astor Piazzolla ging es weiter zur Filmmusik Morricone Spezial. Mit den Klängen der Mundharmonika, gespielt von Axel Hackbarth, wurde vom Akkordeon-Orchester „Spiel mir das Lied vom Tod“ mit sehr viel Gefühl dargeboten. Beendet wurde der erste Teil des Konzertes mit den Italo Pop Hits. Dieser Titel beschreibt schon einige Vorstellungen, was sich hinter diesem Stück verbirgt. Viele bekannte Schlager von Gloria über Ti amo zu Azzuro und Mamma Maria erklangen.

Nach der Pause wurden aus den Reihen des Orchesters folgende Spieler durch den Stellv. Bezirksvorsitzenden Hans-Georg Hartkopf des Deutschen Harmonika Verbandes (DHV) auf Grund ihrer langjährigen Mitgliedschaft geehrt: Ute Brandsch-Böhm, Andrea May, Axel Hackbarth, Peter Meier und Thomas Brandt.

Unter der Leitung von Axel Hackbarth präsentierte das Akkordeon-Orchester nach den Ehrungen weitere Ohrwürmer. Auch jetzt ging es rhythmisch mit dem treibenden Tango Appassionado, komponiert von Thomas Ott weiter. In diesem Tango sind viele verschiedene Elemente eingebaut. Von melancholischen bis feurig rasanten Charakteren ist alles vertreten. Durch das Silvesterkonzert 2013 von den Berliner Philharmonikern wurde Axel Hackbarth inspiriert, den Ungarischen Tanz Nr. 3 von Johannes Brahms zu spielen. Das effektvolle und stürmische Stück Farandole aus der L´Arlesienne Suite Nr. 2 brachte das Publikum zum Erstaunen, wie schnell die Finger über die Tasten huschen können. Auch in dem zweiten Teil durften die Melodien aus der Filmmusik nicht fehlen. Erst erklangen die bekanntesten Lieder der jüngeren James Bond Verfilmungen, wie Main theme, For your eyes only und Golden eye, sowie die lustigen Melodien zum Kinofilm Hatari, der Anfang der 60er Jahre auf den Leinwänden erschien. Mit dem Titel Baby Elephant Walk werden musikalische Bilder vom Leben eines kleinen tapsigen Elefantenbabys gezeichnet, das viel Aufregendes und Spannendes im Kreise seiner Familie erlebt. Mit dem Song I will survive von Frederick J. Perren wollte das Akkordeon-Orchester Drabenderhöhe-Bergisch Land sein Konzert beenden. Doch mit standing ovation und enormen Beifall sollte das Orchester sein Können noch etwas weiter vorstellen. So folgten noch die Zugaben Final Countdown und Tequila. Geschmacklich durch ein Gläschen Tequila für den Dirigenten und stimmungsmäßig durch die Einbeziehung des Publikums, welches an den jeweiligen Stellen lautstark „Tequila“ zu rufen hatte, gelang ein gelungener Schluss.

Durch das Konzert führte das langjährige Mitglied Jörg Bretschneider, der durch nette und lustige Ansagen das Programm begleitete.

09.11.2014 - Jugend
Mosaikwerkstatt im Jugendheim Drabenderhöhe

Nachdem im Frühjahr der gesamte Eingangsbereich des Jugendheims umgebaut wurde, überlegten sich Martina Kalkum und Holger Ehrhardt, wie sie die neuen Flächen am schönsten gestalten können. Gemeinsam mit dem Heimatverein, der Siebenbürgischen Landsmannschaft und weiteren im Haus ansässigen Vereinen entwickelten sie den Plan, den Bereich mit einem selbstgestalteten Mosaik zu verschönern.



In den Herbstferien wurde dieser Plan dann in die Tat umgesetzt. Die Künstlerin Anette Liedke arbeitete eine Woche lang intensiv mit zehn Kindern an dem Projekt. Zuerst wurden Grundlagen der Mosaiktechnik besprochen und ausprobiert. So mussten die Kinder lernen, wie sie gefahrlos Fliesen zerschlagen konnten, um die vielen kleinen Mosaiksteinchen zu erhalten. Um das Kleben der kleinen Fliesenstückchen sicher umzusetzen, wurden zuerst kleine Holzbretter mit Mosaiken beklebt und hinterher fachgerecht verfugt.



Nachdem dies allen Kindern gelungen war, ging es an die großen Flächen des Eingangsbereichs. Zuerst wurde eine Skizze des Mosaiks an die Wand gemalt. Hierfür wurde das Puzzlemotiv gewählt, das die vielseitige Arbeit des Jugendheims symbolisiert. Jedes Kind gestaltete ein eigenes Puzzleteil, das an die Wand geklebt wurde. Zuletzt wurden die freien Flächen mit vielen kleinen Steinchen gefüllt und die Fläche wurde in mühsamer Arbeit verfugt.



Nach den Ferien konnten sich dann die Eltern, Freunde und Vertreter der zuvor befragten Vereine sowie natürlich die jungen Künstlerinnen und Künstler von dem wunderschönen Ergebnis überzeugen. Martina Kalkum und Holger Ehrhardt luden alle zu einer kleinen Feierstunde ein, in deren Rahmen das Mosaik feierlich enthüllt wurde.



Im Zuge dieser Feierstunde dankten die beiden den beteiligten Vereinen für die Unterstützung. So nahm sich beispielsweise Harald Janesch von der Landsmannschaft zwei Tage Zeit, um selber mit anzupacken. Der Vorsitzende des Wiehler Kulturausschusses, Jürgen Poschner, dankte allen Beteiligten für die geleistete Arbeit und wies darauf hin, dass die jungen Künstlerinnen und Künstler eine bleibende Erinnerung geschaffen haben.



Auch Jochen Höhler dankte als Vorsitzender des Heimatvereins Drabenderhöhe für die gelungene Umsetzung der gemeinsamen Idee. Mit einem kleinen Imbiss endete diese schöne Feier.

07.11.2014 - Veranstaltungen/Termine
Creativ-Café veranstaltet Basar


07.11.2014 - Sport
Tennisclub Drabenderhöhe mit Rückblick auf die Meden-Spiel-Saison

Von den 12 gemeldeten Mannschaften konnten gleich vier Aufstiege gefeiert werden. So spielen die Junioren des TC 77 um Mannschaftsführer Michel Lauterbach in der kommenden Saison in der 2. Verbandsliga. In der Gruppe A der 1. Bezirksliga setzten sie sich ungeschlagen an die Tabellenspitze und sicherten sich somit den direkten Aufstieg in die höhere Spielklasse.


Junioren des TC 77 Drabenderhöhe. Von links: Simon Muchow, Jonas Wicker, Tim Schmitz, Julius Fischer, Michel Lauterbach, Viktor Peppler

Mit 8:0 Punkten setzten sich auch die Herren 30 in der Gruppe B der 2. Bezirksliga durch. Die Herren um Mannschaftsführer Stefan Valperz bezwangen den TV Rosbach mit 7:2, der Wipperfürther TC RW, der STV Grafenkreuz 2 sowie der TC GW Gut Buschhof wurden sogar jeweils mit 9:0 abgefertigt, so dass insgesamt lediglich 2 Matchpunkte abgegeben wurden. Die Herren 30 stiegen in der Besetzung Stafan Valperz, Arne Dohmgoergen, Rafael Niedung, Christoph Jaspert, Christian Schuster, David Sunarko, Jens Niedtfeld, Sven Schaefers und Torsten Behr auf. Neben dem Aufstieg konnte das Team sich zusätzlich über den Gewinn des Bezirkspokals freuen.

Die 2. Junioren um Mannschaftsführer Simon Muchow errangen 5:3 Punkte in der 3. KL und steigen als Gruppenzweiter in die 2. Kreisliga auf.

Ebenfalls in die erste Bezirksliga steigen die 1. H 40 um Mannschaftsführer Christian Franchy auf. 6 Siege in der Gruppe C der 2. Bezirksliga mit einem dramatischen Finalspiel beim SV BW aus Hand sicherten den letztendlich verdienten Aufstieg. Die 1. Damen 40 erkämpften sich nach drei Niederlagen in Folge zwei Siege, so dass in der Gruppe B der 1. Bezirksliga der 4. Tabellenplatz in einem 6er Feld gesichert werden konnte.

Ebenfalls in der 1. Bezirksliga traten die H 55 um Mannschaftsführer Hans Franchy an. Da man sich lediglich dem Aufsteiger TSC Troisdorf geschlagen geben musste, konnte die Saison auf einem hervorragenden 2. Tabellenplatz beendet werden. In der Gruppe A bezwangen die Herren den TC Siebengebirge, den TC Blau-Weiss Wahlscheid, den TC Much, den TC Rot Weiss Overath sowie den SV Ruppichteroth.

Dies wurde zusätzlich durch den Gewinn des Bezirkspokals gekrönt. Doch auch diese tolle Leistung konnte nochmals getoppt werden: die Herren 55 konnten den Titel Verbandsmeister erringen und somit den erfolgreichsten Titel der Vereinsgeschichte einfahren.

Die 2. Junioren um Mannschaftsführer Simon Muchow errangen 5:3 Punkte in der 3. KL und steigen als Gruppen zweiter in die 2. Kreisliga auf.

Die stark verjüngten 1. Damen sowie 1. Herren Teams, die größtenteils mit Spielers aus dem Jugendbereich antraten, müssen den Gang in die jeweils niedrigere Klasse antreten. Die 1. Herren spielen somit in der kommenden Saison in der 1. Bezirksliga und die 1. Damen in der 2. Bezirksliga.

Die Herren B sicherten sich in der 2. KL mit 2:8 Punkten den 5. Tabellenplatz, die 2. Damen 40 (4er) errangen mit 3:5 Punkten den 4. Platz in der 3. KL.

Mit 4:8 Punkten beendeten die 2. H 40 in der Gruppe A der 2. Kreisliga die Saison.

06.11.2014 - Veranstaltungen/Termine
DRK Kindertagesstätte Adele Zay: Adventsbasar

Die DRK Kindertagesstätte Adele Zay, Oskar Hartmann Str. 9, lädt zum Adventsbasar am Freitag, den 28. November von 14.00 bis 17.00 Uhr ein.

Verkauft werden Advents- und Türkränze, unterschiedliche Adventsdekorationen, selbstgebackene Plätzchen und vieles mehr.

Cafeteria zum Entspannen und Kinderbetreuung werden angeboten.

Restverkauf am Samstag, 29. November von 10 bis 13 Uhr.

05.11.2014 - Veranstaltungen/Termine
Joel Sarakula in der artfarm

Am 7. November 2014 ist Joel Sarakula in der artfarm Drabenderhöhe zu Gast. Das Konzert beginnt um 21:30 Uhr, Einlass ist ab 19:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 Euro.



Der Australier Joel Sarakula ist so lange er denken kann von Musik besessen. Mit 16 Jahren gründete er seine erste Band, startete dann jedoch eine Solokarriere mit dem Debüt-Album „Mystery Morgan“. Nach seinem Umzug nach London dauerte es nicht lange, bis er sich im Königreich einen Namen machte. Seine Musik ist eine Mischung aus urigem Folk-Pop, verspielten Texten und süchtig machenden Gitarrenriffs.

Andreas Egger, Betreiber der artfarm: „Bei seinen bisherigen beiden Auftritten in der artfarm löste Mr. Sarakula wahre Begeisterungsstürme aus! Er ist witzig, rasant, abgedreht und unheimlich spannend. Groovig, impulsiv, sanft, verträumt und atmosphärisch, gepaart mit einer energiegeladenen Show wird der Abend erfüllt durch lustige Geschichten und feinster Musik.“

05.11.2014 - Aktuelles
Drittes Handlungskonzept: Drabenderhöhe wird nicht vergessen

Die millionenschweren Großinvestitionen im Hauptort und in Bielstein sollen nicht dazu führen, dass die übrigen Wiehler Außenorte vernachlässigt werden. Mehr dazu auf rundschau-online.de.

02.11.2014 - Veranstaltungen/Termine
Runder Tisch der Drabenderhöher Vereine und Institutionen

Der Heimatverein Drabenderhöhe lädt am 19. November 2014, 19:30 Uhr, alle Vertreter der ortsansäßigen Vereine und Institutionen zu dem jährlich stattfindenden "Runden Tisch" in den Vereinsraum des Kulturhauses Drabenderhöhe ein.

02.11.2014 - Veranstaltungen/Termine
Hillerscheider Advents-Treiben


02.11.2014 - Veranstaltungen/Termine
Volkstrauertag: Gedenkfeier am Ehrenmal auf dem Friedhof Drabenderhöhe

Am Volkstrauertag, 16. November 2014, findet um 11:15 Uhr eine Gedenkfeier am Ehrenmal auf dem Friedhof Drabenderhöhe statt. Die Gedenkrede hält Pfarrer Kapff. Es spielt das Blasorchester Siebenbürgen-Drabenderhöhe und es singt der Männergesangverein Drabenderhöhe. Die freiwillige Feuerwehr - Löschgruppe Drabenderhöhe - nimmt an der Feierstunde teil und legt den Kranz nieder.

01.11.2014 - Aktuelles
Chor-Projekt in der FeG Drabenderhöhe: "Luther"

Mit viel Begeisterung hat die FeG Drabenderhöhe 2012 am Pop-Oratorium "Die 10 Geboten" teilgenommen. Nun soll 2015 wieder ein Chorprojekt gestartet werden.

Die Reformation ist einer der großen Wendepunkte in der Geschichte des Abendlandes, sie hat die Entstehung der modernen Gesellschaft bis in unsere Zeit hinein beeinflusst. Die Reformation revolutionierte nicht nur das geistliche Leben; sie setzte Veränderungen in der Gesellschaft in Gang, in Ehe und Familie, in Bildung, Wissenschaft, Kunst und Musik. Der freie Zugang zu Bildung wurde durch die Reformation angestoßen, die persönliche Freiheit des Einzelnen in Verantwortung vor Gott zum gesellschaftlichen Leitbild.

Die Idee ist es, die Grundanliegen der Reformation in einer zeitgemäßen, unterhaltsamen Form anhand der Person Martin Luthers für eine breite Öffentlichkeit zu erzählen. Das Bühnenstück besteht aus ca. 20 neu komponierten Liedern sowie traditionellen Chorälen.

Für die Welt-Uraufführung am 31.10.2015 treffen sich zuvor regional viele verschiedene Chöre, so dass insgesamt ca. 2000 Sängerinnen und Sänger teilnehmen werden.

Der FeG-Chor Drabenderhöhe trifft sich im Gemeinderaum. Mitmachen kann jeder, der Freude am Singen hat. Das Projekt startet am 20.04.2015. Bei einer "Kick-Off"-Chorprobe unter der Leitung von Dieter Falk wird das Werk am 25.04.2015 erstmalig allen Sängerinnen und Sängern in der Westfalenhalle vorgestellt. Zwei weitere Proben sowie die Aufführung finden unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Professor Matthias Nagel und Pop-Kantor Christoph Spengler statt. Die Proben in Drabenderhöhe leitet Tabea Schäfer.

Kosten: Die Creative Kirche erhebt eine Teilnahmegebühr von 20 € (Jugendliche bis 18 Jahren 15 €). Hinzu kommt die Chorpartitur mit 19,95 €. Die Fahrten nach Dortmund oder Essen werden mit privaten PKWs organisiert.

Anmeldung: Bitte schicken Sie bis zum 20.11.2014 eine kurze Anmeldung an tabea.schaefer@gmx.de. Alle weiteren Infos werden danach per Mail zugesandt. Die Termine finden Sie hier.

30.10.2014 - Sport
BV 09 Drabenderhöhe sucht talentierte Spieler des Jahrganges 1998 für die Sonderstaffel

Der BV 09 Drabenderhöhe sucht für diese und die nächste Saison talentierte Fußballer des Jahrganges 1998. Diese Altersgruppe gehört zur Zeit in die B-Jugend. Die B-Jugend spielt in der Sonderstaffel. In der nächsten Saison wechselt der Jahrgang dann in die A-Jugend. Auch die A-Jugend spielt in der Sonderstaffel. Talentierte Spieler können gerne an einem Probetraining teilnehmen. Erforderlich ist eine Zustimmungserklärung des aktuellen Vereins. Die Trainingszeiten der B-Jugend sind dienstags 18:00 bis 19:30 Uhr sowie donnerstags von 19:30 bis 21:00 Uhr. Interessierte Spieler können sich auch vorab telefonisch in Verbindung setzen mit dem Trainer Michael Thut, Tel.: 0177/2686929 oder dem Jugendleiter Lothar Klein, Tel.: 02262/691622.

30.10.2014 - Jugend
Jugendheim Drabenderhöhe: Angebote für Jungs und Männer

Ein Angebot von Sozialarbeiter Holger Ehrhardt für junge Männer zwischen 12 und 16 Jahren und ein Vätertreff finden demnächst im Jugenheim Drabenderhöhe statt. Jetzt anmelden.

Liebe geht durch den Magen…
Dass dieser Spruch stimmt und nicht nur eine Redewendung ist, können junge Männer zwischen 12 und 16 Jahren im Jugendheim ausprobieren. Gemeinsam mit Sozialarbeiter Holger Ehrhardt werden sie am Freitag, den 07.11.2014 im Jugendheim zuerst ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, mit dem sie dann eine Person überraschen können, die ihnen wichtig ist. Dies kann die Freundin, eine Elternteil oder ein Freund sein. Natürlich werden auch der Speiseraum festlich hergerichtet, der Tisch schön eingedeckt und einige kleine, aber feine Regeln für das Menü erarbeitet, bevor die geladenen Gäste erscheinen. Interessierte junge Männer können sich ab sofort im Jugendheim (02262-1249) anmelden. Eine schnelle Anmeldung ist wichtig, da die Plätze leider begrenzt sind.

Vätertreff im Jugendheim
Im November findet der nächste Treff für Väter und Männer, die dies noch werden möchten (oder gerade geworden sind) statt. Neben dem gemeinsamen Kennenlernen steht die Terminplanung für 2015 an. Gemeinsam sollen Veranstaltungen geplant werden, die dann gemeinsam mit den Kindern besucht werden können. Interessierte Männer sind am Mittwoch, den 05.11.2014 um 19 Uhr gerne gesehen. Weitere Infos gibt es bei Holger Ehrhardt im Jugendheim Drabenderhöhe, Tel.: 02262-1249.

29.10.2014 - Veranstaltungen/Termine
St. Martinsumzug in Drabenderhöhe

Der traditionelle Drabenderhöher St. Martinsumzug findet am Dienstag, 11. November 2014 um 18 Uhr statt. Bons für zusätzliche Weckmänner können bis zum 6. November 2014, zum Preis von 1,30 €, nur im Vorverkauf in den Kindergärten und im Sekretariat der Schule (in der Zeit von 7.30 bis 11.30 Uhr) erworben werden. Am Martinsabend können keine Weckmänner gekauft werden! Fackeln sind verboten!

28.10.2014 - Jugend
Vier tolle Tage im Sauerland

21 Kinder und sieben Betreuer der Ev. Jugend Drabenderhöhe erlebten in Finnentrop vier tolle Tage.



Kurz nach Abschluss der Kinderbibelwoche war die diesjährige Kinderfreizeit der 2. Höhepunkt des Herbstes. In Fahrgemeinschaften, durch die Eltern organisiert, mit Kirchenbus und Anhänger ging es vom Ev. Gemeindehaus aus los. Gut gelaunt und ziemlich aufgeregt wurde das Haus in Finnentrop begutachtet und die Zimmer bezogen. Nach Kennenlernspielen wurde der hauseigene Wald und Spielplatz erkundet und Erinnerungskisten für die nächsten Tage gebastelt, wo allerhand Schätze ihren Platz gefunden haben. Das Programm war von den Betreuern bunt gestaltet und vorher in liebevoller Arbeit geplant. Neben dem Besuch der Attahöhle, wo Millionen Jahre alte Gebilde der Natur begutachtet wurden, gab es einen Besuch im Schwimmbad und allerlei Kreativ- und erlebnispädagogische Angebote in Workshops zu erkunden und vieles, vieles mehr. Auch der Kinoabend mit einer Menge Popcorn im gemütlichen Matratzenlager war der Hit. Heiß her ging es bei einer Großübung der örtlichen Feuerwehr am Freizeithaus. Hier wurde die gesamte Reisegruppe in das Geschehen involviert und alle Kinder konnten sich aktiv beteiligen. Nach vielen gemeinsamen Stunden voller Freude und Erlebnissen, ist der letzte gemeinsame Abend leider viel zu schnell gekommen. Hier wurde sich bei lautstarker Musik, echtem Discolicht und leckeren alkoholfreien Cocktails vom Sauerland verabschiedet.

Die Stimmung untereinander war durchweg gut und von einem Lagerkoller nichts zu spüren. Auch die gemeinsame Zubereitung der leckeren Mahlzeiten waren ein Erlebnis für alle Sinne. Der Verzicht von allerlei Elektrogeräten war die wichtigste Regel in diesen Tagen, kommuniziert wurde miteinander oder ganz wie früher schon, mit der guten alten Lagerpost.

Jugendreferentin Andrea Plajer: „Alle Betreuer waren glücklich darüber, dass alle Kinder wohlbehalten, gesund und zufrieden wieder an die Eltern übergeben werden konnten. Ja, Kinder sind ein Geschenk Gottes und jeder Augenblick mit diesen wundervollen Geschöpfen ist mit keinem Geld der Welt zu bezahlen – darin sind sich die Reiseleiter einig. Ein besonderer Dank gilt wie immer den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Jugendarbeit, JuWi e.V. für die finanzielle Unterstützung aber ganz besonders dem SGV Bamenohl, der dieses Haus zur Verfügung gestellt hat und die Gruppe unglaublich herzlich empfangen hat. Heutzutage eine so große Kinderfreundlichkeit zu erleben, ist leider eine Seltenheit.“

Ein Wiedersehen mit Finnentrop wird es im Herbst 2015 geben. Vom 11. bis 15. Oktober wird die Ev. Jugend Drabenderhöhe erneut im Sauerland zu Gast sein. Weitere Informationen zur Kinderfreizeit im nächsten Jahr gibt es ab Anfang Dezember bei Jugendreferentin Andrea Plajer und Team.

23.10.2014 - Aktuelles
Neues Bewegungsangebot des BV 09 Drabenderhöhe: Nordic Walking

Nordic Walking, die sanfte Zauberformel für Fitness, Gesundheit und mehr Lebensgefühl. Eine Bewegungsformel für jede Lebenssituation. Nordic Walking, aber richtig, beansprucht bis zu 90% der Muskulatur, löst Verspannungen im Schulter und Nackenbereich, ist ideal zur Gewichtsreduktion und zum Abbau von Stresshormonen.

Wer Spaß an der Bewegung an der frischen Luft kann gerne bei diesem neuen Bewegungsangebot des BV 09 Drabenderhöhe mitmachen.

Mehr Informationen unter BV 09 Drabenderhöhe - Fitness & Gesundheit

23.10.2014 - Veranstaltungen/Termine
Crashcaptains in der artfarm

Am Freitag, 24. Oktober 2014, sind die Crashcaptains aus Berlin in der artfarm Drabenderhöhe zu Gast. Das Konzert beginnt um 21:30 Uhr, Einlass ist ab 19:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 Euro.



Die Crashcaptains entscheiden sich nicht zwischen laut und leise, sondern suchen Raum für Dynamik und Phantasie in zeitgenössischem Indiepop.

Das Debütalbum „Some Time Soon“ erschien am 31. Januar 2014. Die Band hat es selbst produziert, vom Songwriting über die Aufnahmen, bis hin zum Mixing und Artwork. An verschiedenen Orten, zwischen Proben, in einem improvisierten Studio, auf alten und neuen Instrumenten, mit Freunden oder allein.

Das Album entstand wie ein Patchwork, teilweise lagen Monate zwischen den Sessions. Und doch ist es aus einem Guss, wie ein Lieblings-Mixtape: Detailverliebt und vielseitig, sodass man immer wieder Neues entdeckt.

Songwriter Nicolas Heintz’ Texte sind Geständnisse; ehrlich und enthüllend, aber einfallsreich. Sie sind pointiert und tiefgründig genug um im Gedächtnis zu bleiben. Es ist ein buntes Album, mit vielen verschiedenen Instrumenten, ambitioniertem Songwriting, geprägt von einem Gefühl der Bewegung, das der Band selbst ähnelt – stets unterwegs, auch mal über Umwege.

22.10.2014 - Jugend
Sternsinger in Drabenderhöhe

Die Drabenderhöherin Anke Jobi möchte die Sternsinger in Drabenderhöhe zu einer festen Einrichtung werden lassen, mit eigenen Treffen und Bastelaktionen. Anke Jobi: "Wenn wir eine kleine Truppe zusammen bekommen, möchte ich die Drabenderhöher Kinder auch der Presse vorstellen und beim jährlichen Sternsinger-Bürgermeister-Treffen als Drabenderhöher Truppe auftreten lassen. Auch ein Grund, weshalb die Sternsinger hier in Drabenderhöhe rar sind, ist der verbreitete Glaube, dass das nur Katholiken angeht. Da Drabenderhöhe vorrangig evangelisch ist, wissen die meisten nicht viel darüber. Auch dies würde ich gerne ändern, und klar machen, dass Sternsinger nicht mit der Religion verbunden ist (nur organisiert von den katholischen)." Näheres dazu auf der Webseite www.sternsingerbd.net und auf der Facebookseite der Sternsinger Bielstein und Drabenderhöhe.

22.10.2014 - Jugend
Mädchen-Tanztag

Am Samstag, den 25. Oktober findet von 13:30 bis 17:00 Uhr für Mädchen im Alter von 5 bis 14 Jahren im Jugendheim Drabenderhöhe ein Tanztreff statt. Bollywood-Tanz, Dance Aerobic, Zumba und Videoclip-Popmusik sind die Tanzstile, die jede Teilnehmerin erproben kann. Zum krönenden Abschluss der Veranstaltung tanzen alle Mädchen das Erlernte gemeinsam. Natürlich ist auch für einen Imbiss und Getränke gesorgt. Die Teilnahmegebühr beträgt 1 Euro und eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es im Jugendheim Drabenderhöhe unter der Telefonnummer 02262-1249.

22.10.2014 - Jugend
Die Glücksfängerinnen

Beim Mädchenseminar im Jugendheim Drabenderhöhe drehte sich zwei Tage alles um das spannende Thema Glück.



Zehn junge Mädchen stellten fest, dass jede Einzelne über viele Stärken und Fähigkeiten verfügt. Glück kann unser Herz höher schlagen lassen oder auch Ruhe und Zufriedenheit bedeuten. Es kann als großes Gefühl daherkommen oder einfach so zwischendurch. Manchmal erkennt man es auch erst auf den zweiten Blick. Das Glück hat keine rosa Brille auf, denn es kann auch mit Verlust, Enttäuschungen oder anderen leidvollen Gefühlen verbunden sein. Wir können jedoch die Gewissheit haben, uns von den Wechselfällen des Lebens nicht fürchten zu müssen.

In Einzel- und Gruppenarbeit wurde überlegt, wie Wünsche in Ziele verwandelt werden können. Welche erreichbaren Meilensteine kann sich jedes Mädchen selber setzen? Was kann ich tun, um einzelne Etappen als Treibstoff für Verbesserungen im Alltag zu verstehen? Wer kann mich hierbei unterstützen? Das Mädchenseminar wurde von Martina Kalkum, der Leiterin des Jugendheims Drabenderhöhe, durchgeführt. Die Teilnehmerinnen wünschen sich aufgrund der positiven Ergebnisse und der tollen Atmosphäre eine Weiterarbeit im Rahmen des Mädchentreffs.

22.10.2014 - Jugend
Teufelsfluch und Hexentanz

Vierzehn junge Besucherinnen des Jugendheims Drabenderhöhe nahmen in Begleitung der Jugendheimleiterin Martina Kalkum an einer mehrstündigen Führung zum Thema „Aberglaube, Hexerei und Zauberei im alten Köln“ teil.



Martina Kalkum: „Wir besuchten den Dom, betrachteten viele Wasserspeier an Kirchen und dem alten Rathaus und lauschten in der Altstadt und am Rhein aufregenden Erzählungen. Wir erfuhren was es braucht, um durch die Luft zu fliegen und wann ein Liebeszauber am besten wirkt. Auch was eine Narbe zum Teufelsmal machte oder warum Frauen, der Hexerei verdächtig, gewogen und ins Wasser geworfen wurden. Wir sahen Orte, wo man einst die Hexen verhörte, peinlich befragte und verurteilte.“



Besucht wurde auch der Platz, an dem angeblich der Teufel mit den Hexen tanzte und die Mädchen erfuhren, was bei Vollmondnächten auf Kölns Friedhöfen geschah. Diese Führung mit ihren aufwühlenden und nachdenklich machenden Erzählungen bot danach noch reichlich Gesprächsstoff.

22.10.2014 - Jugend
Steinerne Schönheiten

Zwischenzeitlich war der Innenhof des Jugendheims Drabenderhöhe in eine große Staubwolke gehüllt. Doch als der Staub sich wieder etwas gelegt hatte, kamen die steinernen Schönheiten ans Licht. Zwölf Kinder hatten sich im Jugendheim zur Herstellung von Handschmeichlern getroffen.



Nachdem der Speckstein grob geraspelt war, wurde mit immer feinerem Schmirgelpapier weiter gearbeitet. Zum Abschluss konnten die individuell gestalteten Steine noch geölt und poliert werden, damit ihre ganze Pracht zum Vorschein kam. Die begeisterten jungen Handwerkerinnen stellten fest, dass kein Stein dem anderen glich. Alle waren wunderschöne Einzelstücke und Kunstwerke!

21.10.2014 - Veranstaltungsbericht
Erfolgreiches Erntefest

Der Ernteverein Drabenderhöhe ist mit dem neu gestalteten Erntefest sehr zufrieden, Volker Stache, 1. Vorsitzender des Erntevereins: "Wie wir aus unterschiedlichen Richtungen erfahren haben, haben wir mit den umgesetzten Änderungen im Festablauf ein glückliches Händchen bewiesen. Viele haben uns zu dem 'deutlich attraktiveren Fest und Umzug' gratuliert. Natürlich hat auch das tolle Wetter seinen entsprechenden Beitrag dazu geleistet. Mit freundlicher Unterstützung von Christian und Günther Melzer sind ein toller Bericht, viele Fotos und ein tolles Video entstanden."

Zur Nachlese des Erntefestes mit Lob, Anregungen aber auch Kritik lädt der Verein alle Interessierten am 27. Oktober 2014 ab 19:30 Uhr in die Gaststätte Lang ein.

Stache: "Schließlich wollen wir 2015 ein noch schöneres und attraktiveres Fest mit neuen Facetten und Darbietungen auf die Beine stellen."

Eine weitere Bildserie soll die bisherige Dokumentation abschließen, zu finden ist sie hier...

21.10.2014 - Sport
Video: BV 09 II - Marienheide II


15.10.2014 - Jugend
Jugendheim Drabenderhöhe: „Wer hat an der Uhr gedreht?“

Kaum zu glauben, aber wahr: Ein spannendes, fröhliches und lebendiges Jahr mit der Bundesfreiwilligenbediensteten Alina Polifka im Jugendheim Drabenderhöhe ist schon vorüber.



Mit einem tollen Abschiedsessen bedankten sich die Kinder, die Jugendlichen und das Jugendheim-Team für den engagierten Einsatz, der stets von Herzen kam.

Am gleichen Tag begrüßte das Team ihren Nachfolger Christoph Müller, der seinen Bundesfreiwilligendienst im Jugendheim Drabenderhöhe, mit der Abschiedsfeier für seine Vorgängerin beginnen konnte.

15.10.2014 - Jugend
Gemeindehaus verwandelte sich während der Kinderbibelwoche in ein Schiff

„Noah – ein echt starker Held.“ Unter diesem Motto fand die diesjährige Kinderbibelwoche der evangelischen Kirchengemeinde Drabenderhöhe statt.



Der große Saal im Gemeindehaus hatte sich für diese spannende Woche in ein Schiff verwandelt und wurde durch Kulissen, Requisiten, Dekorationen und vieles mehr zu einer richtigen Arche in der die vielen teilnehmenden Kinder einen Platz fanden. Ähnlich wie die Tiere damals in der biblischen Erzählung.

Noah und der alte Rabe ließen die Kinder und Mitarbeiter an ihrem wahrhaften Abenteuer teilnehmen und holten diese sprichwörtlich mit in ihr Boot. In den Gruppen wurde die jeweilige Geschichte aufgearbeitet und abgerundet durch kreative Angebote. So entstanden eine große Arche aus Streichholzschachteln, Schiffe aus Kerzenwachs und Eierkartons, Tiere aus Ton und vieles mehr.

Das i-Tüpfelchen bildeten die passend ausgewählten Lieder, die von jungen Mitarbeitern der Ev. Jugend zum Besten gegeben wurden. Diese waren richtig rockig und perfektionierten die Stimmung nochmals. Der traditionelle Familiengottesdienst zum Abschluss war wieder einmal gut besucht und alle Gäste konnten Noahs Abenteuer nochmals hautnah miterleben.



Damit eine solche Veranstaltung gut durchgeführt werden kann, erfordert es viele Wochen Arbeit und Vorbereitung. Die Theaterstücke werden selber geschrieben, Kulissen gemalt, Bastelangebote vorbereitet und natürlich das ganze Gemeindehaus darauf ausgelegt, dass Kinder jeder Altersgruppe schöne Stunden dort verbringen können. Dies gelingt seit vielen Jahren nur durch die Motivation und Bereitschaft aller Beteiligten. Vordergründig sind hierbei natürlich die Ehrenamtlichen der Kinder- und Jugendarbeit, die tolle Arbeit leisten. Diese jungen und willensstarken Menschen in der Gemeinde zu haben ist ein wahres Glück und zeigt wie wichtig es ist, gute Kinder- und Jugendarbeit anzubieten.

Natürlich wird es auch in 2015 eine KiBiWo in Drabenderhöhe geben. Am besten direkt den 5. bis 8. Oktober 2015 in den Kalender eintragen. Auch dann gilt es ein spannendes biblisches Abenteuer mit allen Sinnen zu entdecken.

Bis Weihnachten erwartet Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren im Jugendbereich folgendes:

Mädchenjungschar: montags von 16.30 – 18.00 Uhr

20.10. entfällt wegen der Kinderfreizeit
27.10. Wir trotzen dem Regen!

03.11. Tolle Sachen aus Filz
10.11. Lichterzauber
17.11. Ich bin geliebt!

01.12. In der Weihnachtsbäckerei
08.12. Geschenke? – Ja, Danke!
15.12. SCHMUCKer Weihnachtsbaum

Jungenjungschar: freitags von 17.00 – 18.30 Uhr

24.10. „NEIN, heißt NEIN!“
31.10. Lustige Türschilder

07.11. Gut beSCHIRMt
14.11. Überraschungs-Programm
21.11. entfällt wegen Nachtreffen Kinderfreizeit
28.11. So bin ICH

05.12. Ein Engel möge Dich begleiten
12.12. Weihnachtsfeier
19.12. In der Weihnachtsbäckerei

Wichtige Info: Am 12.12.2014 findet von 16.00 – 18.30 Uhr eine gemeinsame Weihnachtsfeier für alle Kinder statt. Die Mädchenjungschar startet nach den Ferien am 12.01.2015 und die Jungenjungschar am 16.01.2015.

14.10.2014 - Veranstaltungsbericht
Sport, Spaß und Sonnenschein beim Reit- und Springturnier in Drabenderhöhe

Mit insgesamt 444 Nennungen konnte beim Reit- und Springturnier in Drabenderhöhe das fantastische Ergebnis vom Vorjahr noch übertroffen werden. Die Teilnehmer und zahlreiche Besucher konnten bei teilweise strahlendem Sonnenschein gemütliche und spannende Stunden auf der Reitanlage der Pferdepension Scheidt verbringen. Viele helfende Hände sorgten dafür, dass es den Reitern und Zuschauern an nichts fehlte.



Trotz leichtem Regen am Freitag waren schon die Dressurprüfungen der Klasse L gut besucht. Hier belegten Katja-Alexandra Kempter vom RV Gut Burghof, Pascal-Bendikt Grothe vom RG Hausdorp, Nicole Weidner vom ReitSC Bergisches Land und Karen Mager vom RTG Burg Blessem jeweils die ersten Plätze.

Am Samstag konnten die Springreiter bei strahlendem Sonnenschein beweisen, was in Ihnen steckt. Den Springreiter-Wettbewerb gewann Sarah Müller vom Reitstall Peitgen e.V., das Stilspringen konnte Jill Kastner vom RFV Fanal Neunkirchen Seelscheid für sich entscheiden und beim Standard-Springwettbewerb ging Jessica Pelz vom 1. RuFV Wiehl e.V. als Siegerin vom Platz.



Beim beliebten Jump und Run-Wettbewerb stand der Spaß im Vordergrund. Die Teams, bestehend aus einem Reiter und einem Läufer, die mehrere Sprünge in Bestzeit bezwingen mußten, wurden von den zahlreichen Zuschauern großartig unterstützt. Hier gewann, wie bereits im Zwei-Phasen Springen, Fabienne Hoffstadt vom RFV Lindlar 1949 e.V.

Ein weiteres Highlight war am späten Nachmittag der Reiterwettbewerb für Erwachsene mit einigen unterhaltsamen Einlagen. Hier holte Kim Britscho vom 1. RuFV Wiehl e.V. den Sieg, die schon zuvor den Dressurreiter-Wettbewerb für sich entscheiden konnte.



Der Sonntagmorgen begann mit den Dressurprüfungen der Klasse E und A, die von Nina Friederichs vom RVF Gummersbach e.V., Maxi Tix vom Süttenbacher RSG e.V. und Tara Weber vom ReitSC Bergisches Land gewonnen wurden. Ab mittags konnten die jüngsten Teilnehmer im Reiterwettbewerb zeigen, wie gut sie bei den Grundgangarten Schritt/Trab/Galopp im Sattel sitzen. Hier gingen Mia Eckgold vom RuVF Fanny e.V, Tamara Mlynczak von den Pferdefreunden Schalenbach, Alexandra Engels, Stella Benninghaus von den Pferdefreunden Sternenhof, Enola Blümel vom 1. RuFV Wiehl e.V., Louisa Sass vom PSG Wiesenhof-Hennef und Laura Kauert von den Welshponys Hennef als Sieger vom Platz. Beim Dressurwettbewerb siegte Sarah Müller vom Reitstall Peitgen e.V.

Das Turnier endete mit dem Mannschaftsdressurwettbewerb, an dem 10 Mannschaften um den besten Gesamteindruck kämpften. Hier konnten Maya June Blümel, Laura Hauptkorn, Jessica Suck und Kim Britscho vom 1. RuFV Wiehl e.V. den Sieg erringen.

Alle Ergebnislisten finden Sie auf der Homepage www.reitverein-wiehl.de

13.10.2014 - Veranstaltungsbericht
Blutspendetermin




11.10.2014 - Aktuelles
Wohnungseinbrecher aktiv

Am Donnerstag (09.10.) waren Einbrecher in Wiehl aktiv. In der Zeit von 01:00 Uhr bis 08:30 Uhr stiegen unbekannte Täter in eine Gastwirtschaft in der Drabenderhöher Straße in Wiehl-Drabenderhöhe ein. Sie versuchten zunächst die Eingangstür aufzuhebeln, als dies misslang, hebelten sie ein Fenster auf und verschafften sich so Zutritt zum Gebäude. Dort entnahmen sie dem offen stehenden Spielautomaten die leere Geldkassette. Dafür wurden die Einbrecher in der Küche fündig. Dort stahlen sie eine an der Wand angebrachte Geldkassette mit einem geringen Bargeldinhalt. Eine Tankstelle in Wiehl-Alperbrück suchten unbekannte Täter um 01:55 Uhr auf. Sie brachen die Eingangstür auf und entwendeten aus dem Verkaufsraum Zigarettenstangen. Durch Aufhebeln eines Fensters gelangten Einbrecher in der Zeit von 08:00 bis 17:20 Uhr in ein Einfamilienhaus in der Straße Im Dahler Garten in Wiehl-Dahl. Ohne die Wohnung zu durchsuchen traten die Täter den Rückzug an. Ein Grund dafür könnte sein, dass sie bei der Tatausführung gestört wurden. Hinweise auf verdächtige Personen, Pkw oder Kennzeichen bitte an die Polizei unter dem kostenfreien Notruf 110.

09.10.2014 - Veranstaltungen/Termine
Kickerturnier



Hinweis: Anmeldung noch bis 16.10. möglich!

09.10.2014 - Veranstaltungen/Termine
Yngve Wieland in der artfarm

Am 10. Oktober 2014 ist Yngve Wieland in der artfarm Drabenderhöhe zu Gast. Das Konzert beginnt um 21:00 Uhr, Einlass ist ab 19:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 Euro.



Yngve Wieland tourt solo durch Deutschland, um sich die Zeit bis zur nächsten Bandtour ein wenig zu verkürzen. Bei seinen Solokonzerten spielt der Frontman der Londoner Band Yngve & The Innocent sowohl Songs aus dem letzten Album „The Sadness Of Remembering“, seinem Debütalbum „Tell Men This“ sowie auch neue Songs.

In Kaiserslautern geboren, wächst Yngve (sprich: Ingveh) in Sligo an der Westküste Irlands auf. Geprägt von den musikalischen Einflüssen der wöchentlich im Haus der Eltern stattfindenden Blues Sessions, liegen seine Wurzeln im akustischen Folk-Blues und in der Tradition von Bob Dylan, The Band und Tom Waits.

Musikalisch bietet das Solo- wie auch das Bandprogramm feinsten Americana mit zeitlosen Melodien und organischen Country-Blues-Rhythmen. In seinen Liedern verarbeitet Yngve persönliche und politisch/soziale Aspekte aus seinem Umfeld - „Veränderungen fangen oft beim Einzelnen an. Das versuche ich in meinen Texten positiv weiterzugeben.“

09.10.2014 - Aktuelles
In Bücherei und Schule eingebrochen

In Drabenderhöhe haben Einbrecher in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (8.10.) gleich zweimal zugeschlagen. Um in die städtische Bücherei am Siebenbürger Platz zu gelangen, schlugen sie eine Fensterscheibe ein. Aus einer Schreibtischschublade entwendeten sie aus einer Geldkassette eine geringe Menge Bargeld und flüchteten anschließend in unbekannte Richtung. Die Tatzeit liegt hier zwischen 16:30 Uhr am Dienstag und 14 Uhr am Mittwoch (8.10.). Der zweite Einbruch ereignete sich zwischen 17:30 Uhr am Dienstag und 9:30 Uhr am Mittwochmorgen in der Straße "In der Landwehr". Die Täter hebelten zwei Fenster der offenen Ganztagesschule auf. Nach bisherigen Erkenntnissen drangen sie aus unbekannten Gründen jedoch nicht in die Schule ein und flüchteten ohne Beute. Hinweise zu verdächtigen Personen, Kennzeichen oder Fahrzeugen bitte zu jeder Zeit an die Polizei unter dem kostenfreien Notruf 110.

07.10.2014 - Veranstaltungsbericht
Gedenkveranstaltung zur Flucht der Siebenbürger Sachsen 1944 und Einweihung des neu gestalteten Kreisverkehrs in Drabenderhöhe

Am 30. September fand in Drabenderhöhe eine Gedenkveranstaltung zur Flucht und Evakuierung der Siebenbürger Sachsen aus Nordsiebenbürgen 1944 statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde der neu gestaltete Kreisverkehr eingeweiht und es gab eine Kranzniederlegung auf die Gräber von Robert Gassner und Dr. Carl Molitoris.

Kranzniederlegung

Der Klang der Heimatglocken vom Turm der Erinnerung begleitete die Männer und Frauen, die auf dem Friedhof an den Gräbern von Generaldechant und Stadtpfarrer Dr. Carl Molitoris und Robert Gassner, dem „Vater der Siebenbürger Sachsen Siedlung“ standen. Mit einer Kranzniederlegung wurde jenen beiden Männern gedacht, deren Namen in die Geschichtsbücher eingegangen sind: Sie waren vor 70 Jahren federführend bei Organisation und Durchführung der Evakuierung von Nordsiebenbürgen und Landsleuten aus sieben im Grenzgebiet befindlichen sächsischen Gemeinden Südsiebenbürgens.



Es grenze an ein Wunder, dass es Molitoris und Gassner mit einigen Helfern gelungen war 1944 die Evakuierung von rund 36.000 Siebenbürger Sachsen vor der Roten Armee und gegen den Willen der Reichsleitung in Berlin durchzusetzten, sagte Franchy, der Nachfolger von Molitoris und letzter Bezirksdechant bis zur endgültigen Auflösung des Kirchenbezirks in Bistritz war. Franchy erinnerte in der Gedenkstunde aber auch an die unzähligen Männern, Frauen und Kindern, die während der monatelangen Flucht gestorben sind und in fremder Erde bestattet wurden.

Heute seien es nur noch wenige jener 1944 evakuierten und geflüchteten Landsleute, so Franchy, die an den Grabstätten der beiden Persönlichkeiten stehen, die den Weg der Landsleute bis hierher begleitet haben. Molitoris und Gassner kamen ebenso wie einige Tausende der in Österreich gestrandeten Flüchtlinge nach Nordrhein-Westfalen. Sie sorgten für Unterbringung, Nahrung und geistliche Betreuung. „Auf dem langen Fluchtweg haben sie für die ihnen anvertrauten Menschen nicht nur gebetet, ihre Toten beerdigt und Kinder getauft, sondern haben – oft unter Lebensgefahr – das ihnen Mögliche getan, um den Menschen Zukunft und neue Heimat zu bereiten.“

Neben Vertretern der HOG Bistritz-Nösen und der Kreisgruppe nahmen auch Wiehls Bürgermeister Werner Becker-Blonigen sowie Bürgermeister Ovidui Cretu aus Bistritz sowie Rainer Lehni, Landesvorsitzender NRW an der Feierstunde teil. Ein Bläserensemble des Blasorchesters Drabenderhöhe–Siebenbürgen untermalte mit Chorälen das Gedenken an die Evakuierung.

Einweihung Kreisel

„Endlich haben wir ein Denkmal auf diesem Kreisel“, freute sich Kreisvorsitzende Enni Janesch. Hunderte von Zuschauern applaudierten spontan, als Jürgen und Günter Bartesch die Plastikhülle entfernten und das freilegten, was sich darunter verbarg: Ein abgeschlagener Baum aus dessen Stumpf neue Blätter sprießen – Symbol für neues Leben.



Feierlich eingeweiht wurde die Skulptur, die an der Kunstschule in Bistritz geschaffen wurde, von Wiehls Bürgermeister Werner Becker-Blonigen und seinem Amtskollegen Ovidiu Cretu aus Bistritz. Die Skulptur werte man als Symbol für den Lauf des Lebens, von der Zuversicht und Hoffnung ausgehe und die zeigen soll, dass zwischen den Menschen aus Wiehl und Bistritz eine Brücke geschlagen worden sei, betonte Becker-Blonigen. Er sprach die Hoffnung aus, dass Europa und die Welt sicherer und friedvoller werden möge.

Bürgermeiste Cretu erinnerte daran, dass bereits am 12. September eine Gedenkfeier in Bistritz stattgefunden habe. Die Flucht vor 70 Jahren sei eine Tragödie für die Menschen gewesen, die über 800 Jahre Städte und Dörfer aufgebaut und ihre Traditionen gepflegt haben. „Sie mussten alles verlassen, was sie aufgebaut hatten. Es tut uns leid.“ Man sei aber dankbar für das, was die Siebenbürger auch an geistigem Erbe hinterlassen haben. Auch in Bistritz sei ein Denkmal zur Erinnerung an die Siebenbürger Sachsen errichtet worden. Es spiegele die Flucht der Siebenbürger wider. „Wie Phönix aus der Asche“ sei in Drabenderhöhe neues Leben entstanden sagte Cretu. Die Skulptur sei ein Denkmal der Hoffnung.

Kinder der kommenden Generation sollen die Geschichte der Siebenbürger kennen und etwas daraus lernen. „Sie sollen wissen und stolz darauf sein, dass ihre Vorfahren in Siebenbürgen wertvolles geschaffen und in schwierigen Zeiten Großes geleistet haben“, betonte Cretu, der freundschaftliche Beziehungen mit Wiehls Bürgermeister und Dr. Hans Georg Franchy von der HOG Bistritz-Nösen pflegt. „Kommt nach Bistritz, um die großartigen Dinge zu sehen, die die Vorfahren hinterlassen haben“, warb Cretu für einen Besuch in seiner Heimatstadt.


Das neue Denkmal auf dem Kreisel. Foto: Christian Melzer

Ein besonderer Dank der Kreisvorsitzenden Enni Janesch ging an Dr. Hans Georg Franchy, der den Vorschlag für diese Skulptur inmitten des Kreisverkehrs gemacht und sich sehr darum bemüht habe. Sie symbolisiere: „Hier erwächst neues Leben. Hier, wo wir seit 50 Jahren mit der Bevölkerung zusammen leben und uns als Einheit sehen.“

Gedenkveranstaltung im Kulturhaus Drabenderhöhe-Siebenbürgen

Mit der Festmusik von Richard Wagner eröffnete das Blasorchester Siebenbürgen-Drabenderhöhe unter Leitung von Johann Salmen im Kulturhaus die dritte Veranstaltung des Tages zum Gedenken an Evakuierung und Flucht vor 70 Jahren aus Nordsiebenbürgen und einigen Gemeinden Südsiebenbürgens.

In einem kurzen Rückblick auf dieses denkwürdige Ereignis erinnerte Kreisvorsitzende Enni Janesch daran, dass rund 36.000 Landsleute aus Angst vor der Roten Armee aus der Heimat flüchteten. „Sie machten sich, nur mit dem Notwendigsten ausgestattet, auf den Weg.“ Manche kehrten später zurück in die Heimat, die nicht mehr die ihre war.“ Einige wenige, die bei der Flucht 1944 dabei waren, leben heute noch in Drabenderhöhe, dankbar dafür, dass ihnen die Möglichkeit gegeben wurde, eine neue Heimat zu finden, sagte Janesch. Ihr Dank ging an die vielen Gäste, „die dem Gedenken ein Gesicht geben“.

Dazu gehörten unter anderem Wiehls Bürgermeister Werner Becker-Blonigen, Bürgermeister Ovidiu Cretu mit einer Delegation aus Bistritz, Mihai Botorog, Generalkonsul der Rumänischen Botschaft Bonn, die Bundestagsabgeordnete Michaela Engelmeier-Heite, Hagen Jobi, Landrat des Oberbergischen Kreises, Volker Dürr, ehemaliger Bundesvorsitzender, Rainer Lehni, Landesvorsitzender, Harald Janesch, Ehrenvorsitzender NRW, Dr. Hans Georg Franchy, HOG Bistritz/Vorsitzender Freundeskreis, Horst Göbbel (Nürnberg) sowie die Drabenderhöher Pfarrer Frank Müllenmeister, Rüdiger Kapff und Kurt Franchy.

„Wohin soll ich mich wenden“, mit einem Lied von Franz Schubert begrüßte der Honterus-Chor unter Leitung von Regine Melzer die Gäste. Danach spannte der Historiker Dr. Konrad Gündisch von der Uni München (Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas) einen großen Bogen von „einer in sich ruhenden, wenngleich in der Nachkriegszeit brodelnden sächsischen Gemeinschaft in Siebenbürgen, die in ihrer 800-jährigen Tradition erstmals 1940 auseinander gerissen und zwei Staaten zugeordnet wurde, bis hin zu einer Gruppe, die fast überall in der Welt verstreut ist, aber zusammenhält“. Gündisch begann mit einer kurzen und einprägsamen Geschichte, die der Tschippendorfer Gemeinderichter von der Evakuierung zu Protokoll gegeben hat: „12 Uhr Mittags erklangen die drei Glocken. Sie läuteten zum Abschied. Aus allen Höfen strömten die Wagen auf die Straße. Tränen rollten, Frauen und Kinder jammerten, Hunde heulten, Schafe irrten erschreckt in den Gassen umher. Ich blickte noch einmal auf mein Haus zurück, zog vom Wagen die Axt und riss damit die Tafel des Gemeinderichters von meiner Haustür ab. Der Treck Nr. 281 mit 133 Wagen, 89 Männern, 151 Frauen und 69 Kindern, zusammen 309 Personen setzte sich in Bewegung. Wagen an Wagen mit Pferden und Rindvieh bespannt. „Die Felder waren menschenleer, die Glocken vom Turm klangen noch; mir war unheimlich zumute. Ich weinte, wie ich noch nie in meinem Leben geweint hatte. Ich betete ein Vater unser.“

Dies ist nur einer von zahllosen Zeitzeugenberichten der Nordsiebenbürger über ein einschneidendes Erlebnis, einen Prozess, der eigentlich das Ende ihrer Existenz als Gemeinschaft markieren sollte. „Eigentlich, denn die Gemeinschaft existiert in einer anderen Form weiter, ist lebendig, sonst wären wir alle, 70 Jahre danach, nicht hier und heute zusammen, um dessen zu gedenken, was damals geschehen ist.“ Es sei eine Geschichte, die aufzeige, dass Heimatverlust auch Heimatgewinn sein könne.

Gündisch erinnerte daran, dass man allein im zu Ungarn gehörenden Nordsiebenbürgen 1944 einigermaßen auf das Vorrücken der Roten Armee vorbereitet gewesen sei. Gebietsführer Robert Gassner hatte die Evakuierung seiner Landsleute vorbereitet, sich dabei mit Generaldechant Molitoris und der deutschen Armeeführung abgestimmt. Pferdefuhrwerke und Lebensmittel gekauft, Treckleiter bestimmt, Verpflegungsstationen und Fahrrouten festgelegt.

Als der deutsche General Artur Phleps, ein Siebenbürger Sachse, am 7. September die Evakuierung der sächsischen Bevölkerung anordnet, können die Sachsen aus Nordsiebenbürgen und einigen Gemeinden Südsiebenbürgens zwischen dem 9. und 19. September 1944 in organisierten Trecks ihre Heimat verlassen. Neben zum Überleben notwendigen Dingen nehmen einige auch wertvolle Hinterlassenschaften ihrer Vorfahren mit, wie etwa den „Zettelkatalog“ von Friedrich Kraus, aus dem das inzwischen erschienene, fünfbändige „Nordsiebenbürgisch-Sächsische Wörterbuch“ entstanden ist.

Die Trecks, so Gündisch, die je nach Größe der Gemeinden 50 bis 400 Fuhrwerke umfassen, ziehen ohne ernsthafte Zwischenfälle über Groß–Karol nach Nyiregyhaza, überqueren die Theiß, die Donau, erreichen Gran und schließlich Ödenburg. Schwieriger als das Trecken gestaltete sich die Fahrt der mit der Eisenbahn Evakuierten, die weit entfernt von ihren Verwandten in Lagern in Sachsen, Oberschlesien, dem Sudetenland und im Kulmer Gebiet landeten.



Etwa ein Viertel der rund 36.000 Evakuierten, die 1945 in Niederösterreich von der vorrückenden Front überrollt werden, führt man auf Befehl der sowjetischen Behörden nach Siebenbürgen zurück. Enteignung, Entrechtung, Deportation sind nur einige der Folgen, die im Zuge der kommunistischen Machtübernahme und Umgestaltung des Landes die deutsche Bevölkerung treffen.

Den überwiegenden Teil der nach Österreich verschlagenen Siebenbürger weist man in Barackenlager ein, wo sie oft unter erbärmlichen Bedingungen hausen mussten, betont Gündisch in seinem Vortrag. Sie gelten als „Heimatlose Ausländer“, finden schwer Arbeit, überleben durch Hilfsdienste. Der wirtschaftlichen, sozialen und konfessionellen Deklassierung wirken sie durch Aufbau neuer sächsischer Gemeinschaft entgegen. Pfarrer und Lehrer organisieren den Schulunterricht, Brauchtum wird gepflegt, man erinnert sich gemeinsam an die Heimat, hofft über Jahre auf eine Rückkehr. Erst nach 1956 können sie österreichische Staatsbürger werden, errichten Siedlungen im Burgenland, in Nieder- und Oberösterreich. Am bekanntesten dürfte Elixhausen bei Salzburg, das „Sachsenheim“ sein. In den Siedlungen entstehen evangelische Kirchen als Zeichen der zunehmenden Verwurzelung zur neuen Heimat.

Einige Landsleute übersiedeln nach Kanada, Irland, in die USA und Südamerika. Mit der 1953 von Carl Molitoris, Eduard Keintzel und Robert Gassner eingeleiteten Kohleaktion wird die Bundesrepublik Deutschland Hauptaufnahmeland der Siebenbürger Sachsen. „Prächtige Typen aus bäuerlicher Herkunft, die zu arbeiten gewohnt sind und sich ein neues Leben aufbauen wollen“, werden von den Bergwerksgesellschaften in Nordrhein-Westfalen angeworben. Rund 8000 Menschen entschließen sich, das Leben auf dem Ackerboden mit dem Untertagebergwerk zu tauschen. Im März 1953 treffen die ersten Siebenbürger ein, finden in neu errichteten Bergarbeitersiedlungen in Herten-Langenbochum, Oberhausen-Osterfeld und Setterich-Baesweiler eine neue Bleibe. 1957 übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen die Patenschaft für die Siebenbürger Sachsen. 1963 wird mit Unterstützung der Landesregierung in Drabenderhöhe mit dem Bau einer siebenbürgisch-sächsischen Siedlung begonnen.

Vor einigen Wochen, so Gündisch, habe Horst Göbbel die Frage gestellt, ob die Nordsiebenbürger, die durch die Evakuierung vor 70 Jahren existenziell bedroht worden seien, diese schwere Prüfung gemeistert hätten. Seine Antwort, so Gündisch, sei ein klares „Ja“ gewesen.

Die Nordsiebenbürger wirkten 1953 als Brückenbauer nach Deutschland, heute seien sie Brückenbauer in Europa, betonte Gündisch. Dass Bürgermeister Ovidiu Cretu aus Bistritz, Gäste aus Rumänien, Österreich und Deutschland an der Gedenkveranstaltung teilnehmen, zeige, dass die Siebenbürger ein Netz aufspannten, ein Netz, das sie zunächst auffing, ihnen Sicherheit und Geborgenheit schuf. Heute sei das Netz europaweit gespannt und trage hoffentlich dazu bei, „dass Frieden und Sicherheit auf unserem Kontinent und in aller Welt gewahrt werden“. „Was nationaler Wahn und Krieg anrichten, das haben jene, am eigenen Leib erfahren, die Heimatverlust, Elend und Not ertragen mussten.“

Brücken bauen von West nach Südost möchte Wiehls Stadtdirektor Werner Becker-Blonigen, der eindringlich darum bat, ein Europa des Friedens und der Freiheit nie aus den Augen zu lassen. Er drückte seine Freude darüber aus, dass im Wiehler Rathaus schon mehrfach Delegationen mit Bürgermeister Ovidiu Cretu aus Bistritz zu Gast waren und aus dem Oberbergischen ganze Reisegruppen nach Siebenbürgen gefahren seien, denen Wertschätzung und Gastfreundschaft entgegen gebracht wurden. Sein Dank ging an Enni Janesch und Dr. Hans Georg Franchy, die sich „rührend darum bemühen uns zusammen zu bringen“.

Nachdem Bürgermeister Cretu morgens bei der Stadt Wiehl empfangen wurde und sich ins Goldene Buch eingetragen hatte, unterschrieben beide Bürgermeister eine Absichtserklärung, in der sie sich verpflichteten freundschaftliche Beziehungen und Kontakte zu pflegen aus denen am Ende eine partnerschaftliche Beziehung entstehen könne. Cretu bedankte sich für den herzlichen Empfang und betonte, dass dies der richtige Weg für ein Europa ohne Grenzen sei. Er freue sich auf einen Austausch auf kultureller, sportlicher und schulischer Ebene. Schon bald sollen drei Lehrer und eine Kindergärtnerin im Rahmen des Lehreraustausches nach Bistritz reisen. Man sei den Spuren der eigenen Geschichte gefolgt, weil man zu wenig über die eigene Heimatstadt wisse, sagte Cretu. Dieses Wissen könne man nur von den Ausgewanderten erfahren. „Sie sind Vorbild für uns“ und man sei Stolz auf das Erbe, das sie hinterlassen haben. „Nicht nur auf die Mauern sondern auch auf das geistige Erbe.“

Heimatvertriebene und Spätaussiedler haben die Verbindung zur alten Heimat nicht abreißen lassen. Sie haben die Brücke nach Rumänien am Leben gehalten und wieder neu aufgebaut. Das gemeinsame solidarische Miteinander sei beispielhaft für Europa und die ganze Welt, betonte der siebenbürgische Landrat Hagen Jobi. „Bleibt auf diesem eurem Weg, schaut mit Cretu nach vorne“, rief Jobi seinen Landsleuten zu.

Als „einmalig“ bezeichnete Rainer Lehni, Landesvorsitzender NRW, das in Bistritz eingeweihte Denkmal über die Evakuierung. Es stelle den Treck dar, der von einem in Tracht gekleideten Paar angeführt wird. „Wie auf dem Denkmal hat sich unser Blick nach vorne gerichtet, ohne die Heimat zu vergessen.“ Aus tragischem Heimatverlust und weltweiter Zerstreuung sei neues siebenbürgisches Leben entstanden. Die Drabenderhöher hätten in würdigem Rahmen an die Ereignisse von 1944 erinnert.



Eine Zeitzeugin der Massenflucht der Nordsiebenbürger Sachsen 1944, die damals 17-jährige Susanne Kräutner aus dem Dörfchen Botsch, erzählte zum Abschluss der Veranstaltung in Gedichtform von dieser dramatischen Flucht. Die 87-Jährige ist eine der wenigen heute noch lebenden Zeitzeugen des „Großen Trecks“.

Eine Bilderserie finden Sie hier...

07.10.2014 - Aktuelles
MGV Drabenderhöhe: Gewinnliste Oktoberfest

Die Preise sind bis zum 2. November 2014 abzuholen bei Familie Ernst-Ulrich Frommold, Am Höher Berg 5, 51674 Wiehl.



05.10.2014 - Veranstaltungsbericht
Konzert des Frauenchores mit hochkarätigen Gästen

Hochkarätige Gäste waren dabei, als der Frauenchor Drabenderhöhe unter der Leitung von Regine Melzer am 28. September das diesjährige Sommerkonzert gab.



Unter dem Motto einer "musikalischen Weltreise" hatten sich die Sängerinnen zum einen Axel Römer, der eine "Highland Bagpipe" spielt, als Reisebegleitung ausgesucht und zum anderen den MGV Seelscheid unter dem Dirigat von Babrak Wassa.

Die Sängerinnen eröffneten das Konzert mit einem "European Hello-Round", einem Begrüßungskanon in 11 verschiedenen Sprachen. Dann ging die Reise los an den Rhein "Bring noch 'ne Flasche Wein"; von dort nach Schweden "Sommarpsalm" und danach nach Ungarn zum "Ungarischen Tanz". Über Afrika "N'kosi sikeleli" ging es weiter nach Amerika "Down by the Riverside", in die Karibik nach Jamaica "Jamaica Farewell" und nach Puerto Rico zum Trommler "Samba lele kleiner Chico". Auf dem Rückweg gab es einen Abstecher auf die grüne Insel, um von hier aus die "Irischen Segenswünsche" an alle Reisebekanntschaften zu senden. Zurück in Deutschland erinnerte man noch einmal an die "Alte Bimmelbahn" mit Engelskirchen als Endstation.

Axel Römer, als Mitglied der "Rhine Power-Pipeband" begeisterte das Publikum mit dem kraftvollen, harmonischen Klang seiner Highland-Bagpipe mit Stücken wie "Highland Cathedral", "Meeting of the waters" oder "Amazing Grace".

Der MGV Seelscheid hatte auch einige tolle Stücke im Reisegepäck. Zum Beispiel mit "Frei wie der Wind" von Santiano segelte man nach England zu den Beatles "Michelle" und nach Amerika "Hallelulja". Kölsches, wie "Dat Wasser vun Kölle" oder "Unsere Stammbaum" durfte natürlich auch nicht fehlen.

Dem Publikum wurde ein wunderbares Konzert geboten, welches seinen Abschluss mit einem tollen "After-Glow" im Foyer des Gemeindehauses Drabenderhöhe fand.

Eine Bilderserie finden Sie hier...

05.10.2014 - Veranstaltungsbericht
Spannende Spiele bei den Homburgischen Tennismeisterschaften der Jugendlichen und Erwachsenen

Die diesjährigen Homburgischen Meisterschaften stellten eine Neuheit in der Tennisgeschichte des Homburger Landes dar. Erstmalig führte man ein großes Clubturnier durch, an welchem die Mitglieder der sechs Vereine TC 77 Drabenderhöhe, TC BG Nümbrecht, TF Bielstein, TC Wiehl, TuS Elsenroth und TC Marienhagen teilnahmeberechtigt waren. Schon im vergangenen Jahr hatten der TC 77 Drabenderhöhe, TC BG Nümbrecht und TuS Elsenroth gemeinsame Clubmeisterschaften angeboten.



Mit sechs teilnehmenden Vereinen und damit insgesamt rund 900 spielberechtigten Mitgliedern waren die diesjährigen Homburgischen Meisterschaften aber noch eine andere Hausnummer. Im Juli und August wurden in insgesamt 18 Erwachsenen- und 7 Jugend-Wettbewerben die Sieger und Zweitplatzierten ausgespielt. In manchen Disziplinen setzte man KO-Felder an, teilweise wurde aber auch auf Gruppenspiele ausgewichen. Letztlich schaffte man es weitgehend, den ca. 2-monatigen Zeitplan einzuhalten, und so traf man sich am 30./31. August auf der Anlage des TC 77 Drabenderhöhe, um erstmals die Endspiele der Jugendlichen und Erwachsenen gemeinsam auszutragen.

Der Wettergott meinte es aber an diesem Wochenende nicht gut mit den Wiehler Tenniscracks, und so führte so mancher Regenschauer zu wetterbedingten Unterbrechungen der Endspiele. Dank hohem Durchhaltevermögen schaffte man es aber dennoch, die Endspiele bis auf zwei Konkurrenzen (Mixed Ü 18 und Damen Doppel 50) zu Ende zu führen. In sportlicher Hinsicht ragte sicherlich der Spitzenspieler des TC BG Nümbrecht Maik Jaekel heraus, der seinen Drabenderhöher Kontrahenten Stefan Valperz mit 6:2 6:3 in die Schranken verwies und hiermit den Pokal in der Herren-Konkurrenz nach Nümbrecht holte. Bei den Damen behielt Lisa Heimeroth mit einem 6:4 6:4 gegen Lena Drogies die Oberhand. Aber auch in allen anderen Disziplinen wurde hochklassiger Sport in einer Vielzahl ausgeglichener Matches dargeboten.

Am Sonntagabend des regenreichen Wochenendes erhielten die Sieger und Zweitplatzierten, die bis zum Ende ausgeharrt hatten, bei der Siegerehrung von Karl-Heinz Eckert, dem 1. Vorsitzenden des TC 77 Drabenderhöhe, Ihre Auszeichnungen. Alle sind sich einig, dass die Homburgischen Meisterschaften auch in den folgenden Jahren in einer derartigen Form ausgetragen werden sollen. Es wird sich zeigen, ob man im kommenden Jahr die diesjährige Teilnehmerzahl von 164 Erwachsenen und 50 Jugendlichen steigern kann.

Die Ergebnisse: Mädchen U 14: Lea Kramer (TC BG Nümbrecht) ./. Charlotte Rotter (TC Wiehl) 1:6 0:6; Mädchen U 16: Maike Schmidt (TC BG Nümbrecht) ./. Klara Marienhagen (TC BG Nümbrecht) 6:3 7:5; Mädchen U 14: Norman Sievers (TC BG Nümbrecht ./. Simon Maczioch (TC BG Nümbrecht) 6.1 6:1; Jungen U 16: Matis Kämper (TF Bielstein) ./. Viktor Peppler (TC 77 Drabenderhöhe) 6:4 6:7 12:10; Jungen U 18: Tim Schmitz (TC 77 Drabenderhöhe) ./. Michel Lauterbach (TC 77 Drabenderhöhe) 5:7 6:4 13:11; Damen: Lena Drogies (TC 77 Drabenderhöhe ./. Lisa Heimeroth (TF Bielstein) 4.6 4:6; Damen 40 Doppel: Vera Drogies/Marie-Christine Stache (TC 77 Drabenderhöhe) ./. Marion Meyer/Andrea Schmidt-Gronau (TF Bielstein) 3:6 6:3 2:10; Damen 40 Doppel: Brigitte Klaus/Claudia Schässburger (TC BG Nümbrecht) ./. Barabara Grün/Ingrid Heikaus (TuS Elsenroth) 7:6 6:3 ; Mixed 18: Arne & Nicole Dohmgoergen (TC 77 Drabenderhöhe) ./. Werner & Tanja Dieball: 6:2 6:1 ; Mixed 50: Erwin Kasper/Marzena Berger (TC 77 Drabenderhöhe) ./. Bernhard Nikola/Ingrid Heikaus (TuS Elsenroth) 2:6 4:6 ; Herren: Maik Jaekel (TC BG Nümbrecht) ./. Stefan Valperz (TC 77 Drabenderhöhe) 6:2 6:3 ; Herren 30: Stefan Valperz (TC 77 Drabenderhöhe) ./. Jens Niedtfeld (TC 77 Drabenderhöhe) 6:2 6:1 ; Herren 40: Jens Kämper (TF Bielstein) ./. Jens Neumann (TC 77 Drabenderhöhe) 6:0 6:1 ; Herren 50: Frank Daub (TC Marienhagen) ./. Axel Dissmann (TF Bielstein) 0:6 0:6 ; Herren 60: Rainer Braumann (TC 77 Drabenderhöhe) ./. Karl-Heinz Eckert (TC 77 Drabenderhöhe) 5:7 6:1 2:10; Herren 40 Doppel: Jens Kämper/Stefan Müller (TF Bielstein) ./. Christian Franchy/Thomas Drogies (TC 77 Drabenderhöhe) 6:2 6:1; Herren 50 Doppel: Heinrich Schässburger (TC BG Nümbrecht)/Wolfgang Grün (TuS Elsenroth) ./. Karl-Heinz Eckert/Erwin Kasper (TC 77 Drabenderhöhe) 1:6 1:6; Herren 60 Doppel: Werner Klohsowsky/Wilfried May (TC Wiehl) ./. Ulrich Diller/Karl-Heinz Schretzmair (TC BG Nümbrecht) 6:2 6:4

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