Drabenderhöhe
Archiv 2016/2
Berichte und Termine bitte an info@drabenderhoehe.de schicken.


29.06.2016 - Sport
Fußball: Erweiterung des Trainerteams und neuer Spieler

Dieter Menning wurde als Torwarttrainer und Bernie Arz als Co-Trainer und Betreuer der 2. Mannschaft des BV 09 Drabenderhöhe für die kommende Saison verpflichtet, sie werden die Trainer im Trainingsbetrieb unterstützen.

Des Weiteren kommt von der SG Hunsheim der Spieler Christian Theil. Christian wohnt in Drabenderhöhe und spielte bei der SG im Mittelfeld links außen.

27.06.2016 - Veranstaltungen/Termine
Blut spenden im Gemeindehaus


26.06.2016 - Veranstaltungsbericht
Jubiläumsfest „50 Jahren Siebenbürger-Sachsen-Siedlung in Drabenderhöhe“: Festzug endete mit Musik am Turm der Erinnerung

„Happy Birthday“ schallte es weithin durch den Biesengarten und die Drabenderhöher Ortsmitte, als die Musikkapelle aus Setterich unter Leitung von Jörg Schmidt das Geburtstagsständchen vor Beginn des Festzuges am 19. Juni für die Drabenderhöher erklingen ließ. Und als sich der Zug mit etwas Verspätung in Bewegung setzte, lugte ganz zaghaft die Sonne hinter den Wolken hervor. Musikkapellen und Trachtengruppen atmeten auf, denn fast wäre der Umzug wegen Regenwetter abgesagt worden.


Festumzug. Foto: Christian Melzer

Angeführt von Polizei, Feuerwehr und Jürgen Bartesch, der die große Fahne trug, setzte sich der Zug über die Alte Kölner Straße Richtung Scheid in Bewegung, ging über die Zeit- und Drabenderhöher Straße Richtung Kreisel. Hunderte von Menschen standen am Straßenrand, winkten den Zugteilnehmern zu und applaudierten.

Bürgermeister Ulrich Stücker, sein Stellvertreter Wilfried Bast und Bürgermeister Ovidiu Cretu in siebenbürgischer Tracht aus Bistritz (Wiehls Partnerstadt), marschierten unter anderen Seite an Seite mit Enni Janesch und Reiner Lehni (Kreisvorsitzende/Landesvorsitzender NRW Verband der Siebenbürger Sachsen), Ulrike Horwarth, Vorsitzende Adele-Zay-Verein sowie Landrat a.D. Hagen Jobi.



Hinter den Musikern aus Setterich gingen Kinder und Eltern des evangelischen Kindergartens, die an diesem Tag alle kleine Könige waren, mit bunten Kronen auf dem Kopf, auf der eine „50“ stand . Ihnen folgten die Pänz des Adele-Zay-Kindergartens. Mit feschen Hüten auf dem Haupt und schmissigen Melodien kam die österreichische Kapelle aus Munderfing daher, die Samstagabend im Festzelt auch zum Tanz aufgespielt hatte.

Danach tuckerte ein Trecker des Erntevereins über die Straßen, vollbeladen mit Heu. Für die Gäste am Straßenrand gab´s frische Brötchen. Freundlich winkend Sandy und Markus Groß, das Erntepaar 2015. Es folgten Frauenchor, Männergesangverein, die siebenbürgischen Kapellen aus Herten, Drabenderhöhe , Overath, Bernberg, Wolfsburg, Gruppen des BV 09 in rot-weiß, der Frauenverein mit bunten Tüchern, Honteruschor sowie Tanz- und Kreisgruppen aus Bielstein, Köln und Wuppertal. Ein Blickfang war die Drabenderhöher Volkstanzgruppe mit der blau-roten Bänderkrone sowie den Mädchen und Jungen in ihren wunderschön bestickten Trachten.

Vom Siebenbürger Platz aus ging der Zug durch die Straßen Altes Land und Unterwald, die zum ersten Bauabschnitt der Siedlung gehörten. Am Turm der Erinnerung löste sich der Zug auf, die Kapellen trafen sich hier zu einem letzten musikalischen Stelldichein. Mit dem Lied „Siebenbürgen süße Heimat“ und der deutschen Nationalhymne endete der Festzug. Zum Ausklang der dreitägigen Feiern traf man sich noch einmal im Zelt und ließ die Veranstaltungen bei Musik noch einmal Revue passieren.

Ursula Schenker

Die Bilderserie Teil 1 finden Sie hier...

Die Bilderserie Teil 2 finden Sie hier...

Alle Videos finden Sie hier...

25.06.2016 - Veranstaltungsbericht
Konzert der Vereinigten Siebenbürgischen Blaskapellen: Musiker ernteten Bravorufe

Mit einem der populärsten Märsche und imponierender Klangfülle eröffneten die Musiker der Vereinigten siebenbürgischen Blaskapellen aus NRW und Wolfsburg ihr Konzert am 18. Juni im vollbesetzten Festzelt in Drabenderhöhe: „Goldenes Prag“ von Frantisek Kmoch. Das war nur eines von vielen Highlights, die an diesem Abend zu hören waren.


Vereinigte Siebenbürgische Blaskapellen aus NRW und Wolfsburg. Fotos: Christian Melzer

Im ersten Teil des Konzerts hielt Michael Schumachers den Dirigentenstab in der Hand, der erst seit wenigen Wochen musikalischer Leiter des Drabenderhöher Blasorchesters ist.

Den Taktstock für die rund 150 Musiker zu schwingen, die in ihren siebenbürgischen Trachten ein wunderschönes Bild abgaben, schien ihm sichtlich Spaß zu machen.



Auffallend viele junge Mädchen und Frauen saßen in den vorderen Reihen, spielten Querflöte oder Klarinette und straften damit all´ diejenigen ab, die meinen Blasmusik sei langweilig. Dass es nicht so ist, bewiesen die Musiker im Laufe des Abends mit ihrem Repertoire das volkstümliche Blasmusik, Märsche, Polka, Walzer aber auch moderne, swingende und rockige Töne sowie Filmmusik umfasst.

Da war manch ein Leckerbissen für den musikalischen Gaumen dabei, leidenschaftlich und temperamentvoll gespielt.



Für „Queens Park“ von Jacob de Haan mit hinreißenden, teils dramatischen Klängen und dem Einfluss von Barockstil, gab es ebenso Bravorufe wie für den „Böhmischen Traum“ von Borislav Leopold.

Viel Freude hatten die Besucher aber auch an leichtere Unterhaltungsmusik, beispielsweise die Egerländer-Polka von Ernst Mosch und seinen Musikanten. Tosender Beifall und der Ruf nach Zugaben, die mit dem Marsch „Alte Kameraden“ auch gegeben wurde, ließen die Musiker nicht so schnell von der Bühne.



Im zweiten Teil des Konzerts dirigierten abwechselnd unter anderem Heinrich Mantsch (Gummersbach), Günter Bodendorfer (Wolfsburg), Jörg Schmidt (Setterich). Andreas Bodendorfer, Vorsitzender des Drabenderhöher Blasorchesters, lobte die Dirigenten der einzelnen Vereine, die im Vorfeld hervorragende Arbeit geleistet hätten. Vor einem solchen Musikertreffen werden Wünsche besprochen und Noten ausgetauscht.


Die Dirigenten

Nach gutem Brauch begrüßten sich die Kapellen zum Musikerfest gegenseitig mit einem Ständchen, als sie Mittags am Festzelt eintrafen. Es waren die Kapellen aus Herten, Oberhausen, Setterich, Bernberg, Overath und Wolfsburg. Danach fand vor dem großen Auftritt am Abend eine gemeinsame Probe statt.


Verdiente Musiker wurden geehrt, die schon Jahrzehnte lang in den einzelnen Kapellen spielen. Andreas Bodendorfer überreichte in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Vereinigten Blaskapellen die Urkunden an: Michael Hartig (Drabenderhöhe), der seit 70 Jahren in siebenbürgischen Blaskapellen spielt. 60 Jahre: Friedrich Herberth, Johann Kraus. 50 Jahre: Reinhard Lörinz, Georg Kräutner, Hans Stenner (alle Drabenderhöhe), Werner Fischer, Friedrich Fronius, Horst Leonhardt, Michael Sutoris, Günther Ungar, Reini Fritsch. 40 Jahre: Michael Bidner, Uwe Brandt, Volker Bruner, Franz Müller, Georg Kästner. 25 Jahre: Gustav Hallmen, Alfred Martini, Georg Zimmermann. Foto und Videos: Günther Melzer Verdiente Musiker wurden geehrt, die schon Jahrzehnte lang in den einzelnen Kapellen spielen. Andreas Bodendorfer überreichte in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Vereinigten Blaskapellen die Urkunden an: Michael Hartig (Drabenderhöhe), der seit 70 Jahren in siebenbürgischen Blaskapellen spielt. 60 Jahre: Friedrich Herberth, Johann Kraus. 50 Jahre: Reinhard Lörinz, Georg Kräutner, Hans Stenner (alle Drabenderhöhe), Werner Fischer, Friedrich Fronius, Horst Leonhardt, Michael Sutoris, Günther Ungar, Reini Fritsch. 40 Jahre: Michael Bidner, Uwe Brandt, Volker Bruner, Franz Müller, Georg Kästner. 25 Jahre: Gustav Hallmen, Alfred Martini, Georg Zimmermann. Foto und Videos: Günther Melzer

Treffen dieser Art stärken die Gemeinschaft und geben den Musikern Gelegenheit sich mit anderen auszutauschen und kennen zu lernen. Für Tanzmusik an zwei Abenden sorgten die österreichischen Kapellen, die aus Elixhausen und Munderfing angereist waren.

23.06.2016 - Veranstaltungsbericht
Gottesdienst im Festzelt: Alte Heimat nicht aus den Herzen verloren

Ein weltweit einzigartiges Musterdorf feiert 50-jähriges Bestehen. Festredner hätten das zutreffend gewürdigt und durch die Medien sei es einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden, nicht nur hier, sondern in der ganzen Welt. Die Siebenbürgische Zeitung werde in über 20 Ländern der Erde gelesen, sagte Pfarrer Friedrich Barth zu Beginn des Festgottesdienstes im Festzelt. Die Predigt hielt Berthold Köber, Vorsitzender der Gemeinschaft evangelischer Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Diakonischen Werk.


Pfr. a.D. Friedrich Barth, Prof. Dr. Berthold Köber und Dechant Bruno Fröhlich leiteten den Gottesdienst. Foto: Christian Melzer

Barth dankte für Gottes Gnade, seine Liebe und Fürsorge, mit "der er uns in den zurückliegenden Jahren begleitet hat" und betonte, wie wunderbar seine Werke seien. "Ehre sei Gott in der Höhe" sangen Honterus- und Kirchenchor unter Leitung von Regine Melzer, die den Gottesdienst gemeinsam mit dem Posaunenchor (Leitung Johann Salmen) musikalisch begleiteten.

"Es ist soweit, wir sind daheim", betonte Köber jene Worte, die in diesen Tagen viel zitiert wurden und von Robert Gassner (+) stammen, und die der "Vater der Siebenbürger-Sachsen-Siedlung" vor 50 Jahren bei Einweihung der Siedlung sagte. Köber erinnerte an die alte Heimat, ein kostbares Gut, das man von den Vorfahren geerbt und immer wieder verteidigt habe. Dazu habe als Lebensgrundlage der Hof gehört, die Nachbarn und Freunde. Krieg, Flucht, Evakuierung und Deportation nach Russland "wurden uns zum Verhängnis". Trotz der deutschen Muttersprache sei hier vieles fremd gewesen, die Integration mit Opfern verbunden. "Viele haben hier eine neue Heimat gefunden, ohne die alte aus dem Herzen zu verlieren." Man sei dankbar, hier in der wunderschönen Landschaft des Oberbergischen, die an Siebenbürgen erinnere, nicht nur aufgenommen worden, sondern neue Heimat gefunden zu haben.



"Einer trage des anderen Last", betonte Dechant Bruno Fröhlich, der Grüße der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien übermittelte. Gemeinschaft könne nur überleben, "wenn deren Mitglieder sich gegenseitig unter die Arme greifen". Adelheid Scheip las Grußworte von Superintendent Jürgen Knabe vor, der sich auf einer Dienstreise befand und deshalb nicht an dem Festgottesdienst teilnehmen konnte. Fürbitten sprachen Andrea Bloos, Jacqueline Melzer, Steffi Schoger und Anna Schuller.

Ursula Schenker

Eine Bilderserie finden Sie hier...

23.06.2016 - Veranstaltungsbericht
Zwei Ausstellungen im Alten- und Pflegeheim Haus Siebenbürgen-Drabenderhöhe

Zwei Ausstellungen sind zur Zeit im Alten- und Pflegeheim Haus Siebenbürgen-Drabenderhöhe zu sehen: Die Ausstellung die anlässlich des Siedlungsjubiläums im Kulturhaus eröffnet wurde und „Menschen der Diakonie“ – Blicke in den Hinterhof Rumäniens.


Ausstellungseröffnung am 18. Juni im Alten- und Pflegeheim Haus Siebenbürgen-Drabenderhöhe. Foto: Christian Melzer

In der Ausstellung anlässlich des Siedlungsjubiläums präsentieren sich Kreisgruppe, Adele-Zay-Verein, Blasorchester, Frauenverein, Honterus-Chor und evangelischer Kindergarten, die ebenfalls ihr 50-jähriges Bestehen feierten, neben den vielen Ortsvereinen.

„Menschen der Diakonie“ – Blicke in den Hinterhof Rumäniens, heißt die eindrucksvolle Fotoausstellung, die im Rahmen einer Vernissage am 18. Juni eröffnet wurde.

Der Fotograf Martin Eichler hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen der Diakonie in Rumänien (überwiegend in Siebenbürgen) ins Gesicht zu sehen. Dabei sind ausdrucksstarke Porträts entstanden von Männer, Frauen und Kindern, die in Einrichtungen der Diakonie leben, ambulant betreut werden oder Mitarbeiter sind.

Anhand von winzigen Details habe der Münchner Fotograf versucht, die Lebensgeschichte dieser Menschen greifbar zu machen, sagte Dr. Astrid Wölfel, Leiterin des Film, Funk und Fernsehzentrums der Evangelischen Kirche im Rheinland Düsseldorf, die die sehenswerte Ausstellung eröffnete, die noch bis zum 3. Juli zu sehen ist.

Beispielsweise habe der Fotograf erzählt, dass er in das Zimmer eines Bewohners gegangen sei, um ihn zu fragen, ob er ein Bild von ihm machen dürfe. Dieser, überwiegend Bettlägerige, habe zugestimmt, aber die Pflegerin gebeten, ihm Sonntagshose und Hemd anzuziehen und seinen Hut zu geben. Danach habe er sich auf die Bettkante setzen lassen und noch um das Bild seiner Frau gebeten. Unter großer Anstrengung, alleine und ohne Hilfe blieb er für die Dauer des Fotos aufrecht sitzen. Wie dieser und andere Bewohner der siebenbürgischen Altenheime in Siebenbürgen und Bukarest werden hilfsbedürftige Menschen, Straßenkinder, Jugendliche, Arbeitslose und Suchtkranke durch die diakonischen Einrichtungen der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien betreut.

Eindrucksvoll spiegeln die Fotos die Lebensgeschichte dieser Menschen in den Gesichtern wider: Etwa bei dem lebensfrohen Erntehelfer, der als Alkoholiker schon „ganz unten“ war und jetzt zeigt: „Ich hab´s geschafft“. Die Augen der Kinder, die ernst in die Kamera blicken und häufig tiefe Verletzungen (nicht nur äußerliche) davon getragen haben.

Botschaft dieser Ausstellung soll sein, dass es nicht primär um die Strukturen geht, sondern um die Menschen und vor allem um ihre Würde, so Wölfel.

Ursula Schenker

23.06.2016 - Veranstaltungsbericht
Isabell beeindruckte Minister

Es ist immer wieder eine Freude den Kinderchor "Drabenderhöher Spatzen" bei seinen Auftritten zu hören und zu sehen. Mit "Heute ist ein schöner Tag" eröffneten die kleinen Sängerinnen und Sänger im Kulturhaus den Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Siebenbürger-Sachsen-Siedung unter Leitung von Regine Melzer.



Patenminister Rainer Schmeltzer freute sich über den Auftritt der Pänz, wobei ihm insbesondere "das kleine blonde Mädchen mit den beiden Zöpfen" aufgefallen ist. Die fünfjährige Isabell Theil lenkte die Aufmerksamkeit des Ministers auf sich, weil sie während des Auftritts mit den Augen das Publikum nach Bekannten absuchte, vergaß dabei nicht ihren Text und sang fleißig mit. Wer so viele Dinge auf einmal könne, der könne später auch erfolgreich in der Politik tätig sein, meinte Schmeltzer schmunzelnd. Isabells Schwester Haley (7) singt ebenfalls bei den Drabenderhöher Spatzen und stand beim Festakt mit ihr auf der Bühne.

23.06.2016 - Veranstaltungsbericht
50 Jahre Siebenbürger-Sachsen-Siedlung: Festakt im Kulturhaus

„Als ich jetzt im Innenhof des Altenheims an der Büste von Robert Gassner vorbei ging, hatte ich das Gefühl, dass Gassner zufrieden auf mich blickt“, sagte Enni Janesch als sie im Kulturhaus den Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Siedlung eröffnete. Sie zitierte die Worte, die der „Vater der Siedlung“ 1966 bei der Einweihung sagte: „Wir sind daheim.“ Heute, so Janesch, könne sie sagen: „Wir sind daheim und wir fühlen uns daheim. Wir sind angekommen um zu bleiben.“ Für diese Worte gab es von den Einheimischen und Ehrengästen viel Beifall für die Drabenderhöher Kreisvorsitzende der Siebenbürger Sachsen.


Ehrengäste beim Festakt in Drabenderhöhe, von links nach rechts: Pfarrer Dr. Berthold Köber, Rainer Lehni, Wilfried Bast, stellvertretender Bürgermeister der Staat Wiehl, Bundesvorsitzende Herta Daniel, Landrat Jochen Hagt, Enni Janesch, Vorsitzende der Kreisgruppe Drabenderhöhe, MdB Michaela Engelmeier, Arbeitsminister Rainer Schmeltzer, Bürgermeister Ulrich Stücker, MdB Klaus-Peter Flosbach, Bürgermeister Ovidiu Cretu, und Harald Janesch, Ehrenvorsitzender der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen. Foto: Christian Melzer

Janesch warf einen Blick zurück und erzählte, dass alles begonnen habe mit den guten Erfahrungen der Siedlungen in Herten-Langenbochum, Oberhausen und Setterich. Mit Robert Gassner habe sich der Landesverband auf die Suche nach einem Ort für eine große geschlossene Siedlung gemacht. Am 3. November 1961 stand fest, der gewünschte ländliche Raum war gefunden: Drabenderhöhe.

„Mit kühlem Kopf und heißem Herzen bauen“ - unter diesen Leitsatz habe der damalige Arbeits- und Sozialminister Konrad Grundmann, der das Projekt betreute, den Willen der Landesregierung gestellt. Immer wieder sei er nach Drabenderhöhe gekommen, um sich über die Fortschritte der Siedlung zu informieren. Janesch erinnerte auch an die Einweihung der Siedlung im Juni 1966 als plötzlich ein Gewitter aufzog und Sturm drohte, dass man glaubte, das Zelt stürze ein. Grundmann sei derjenige gewesen, der die etwa 3000 Besucher beruhigte.

Freude drückte Janesch über den Besuch von Patenministers Rainer Schmeltzer aus, der an der Feierstunde teilnahm, und bat ihn ihren Dank für die jahrelange Unterstützung auch an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und die Landesregierung zu übermitteln.



Gefallen hat es Landesminister Rainer Schmeltzer, dass er bei seiner Ankunft als Festredner zum 50-jährigen Bestehen der Siebenbürger-Sachsen-Siedlung vor dem Kulturhaus vom Männergesangverein unter Leitung von Hubertus Schönauer mit einem musikalischem Gruß empfangen wurde, weil „ich selbst als zweiter Tenor in meiner Heimat singe“.

Danach eilte der prominente Gast mit Bürgermeister Ulrich Stücker an der Seite in die Heimatstube, um sich in das Goldene Buch der Stadt zu verewigen. Freimütig bekannte er in seiner Rede, dass er das erste Mal in Drabenderhöhe sei, die Schönheit der Landschaft ihn beeindrucke und dass er bisher noch keinen Kontakt zu den Siebenbürgern gepflegt habe. Er kenne aber die historische Bedeutung und betonte, „Drabenderhöhe hat einen festen Platz in der Chronik des Bundeslandes“.

Als Integrationsminister schätze er die vielfach hervorgehobenen Leistungen zur Integration. NRW sei seit 1946 Zuwanderungsland, werde so stark geprägt von Menschen, deren ursprüngliche Heimat weit weg liege. Die seit 1957 bestehende Patenschaft über die Siebenbürger Sachsen sei mit Leben erfüllt. Die größte geschlossene Siedlung weltweit in Drabenderhöhe sei damals schon ein gewagtes Experiment gewesen, das auch zur Isolation hätte führen können, aber: Es kam anders, das Gegenteil sei der Fall.



Integration scheint hier in Drabenderhöhe so normal zu sein wie Sprache, sagte Wiehls Bürgermeister Ulrich Stücker und nannte die Siedlung ein „Paradebeispiel“. Integration setze aber auch Toleranz und Verständnis voraus sowie die Bereitschaft auf Menschen zuzugehen „mit offenem und klaren Blick“. Mit ihrer Kultur, bildenden Künsten und musischen Darbietungen seien die Siebenbürger eine Bereicherung für die Stadt.

Er habe im Vorfeld viel gelesen und ein Zitat in der Oberbergischen Volkszeitung von Maria Kirscher, die im ersten bezugsfertigen Haus wohnte, habe ihm gut gefallen: „Wir haben es nie bereut nach Drabenderhöhe gekommen zu sein. Es war ein Traum, wie die Dörfler uns hier aufgenommen haben. Wir gehörten gleich dazu, fühlten uns wohl obwohl ich anfangs auch ängstlich und traurig war. Alle haben sich toll um uns gekümmert, haben uns viel Aufmerksamkeit und Liebe entgegengebracht.“ Aufmerksamkeit und Liebe, das sei die Marschroute für die nächsten Jahre, so Stücker und betonte, dass sich die Stadt auch künftig darum bemühen werde, allen Aussiedlern ein neues Zuhause zu geben. Das sei die Zukunft der Integrationspolitik und von Drabenderhöhe könne man lernen, was Integration heißt. Als Jubiläumsgeschenk überreichte er eine Bank, auf der man sitzen und in Ruhe und Gelassenheit miteinander reden kann.

Es sei ein Geschenk für den Oberbergischen Kreis, dass die Siebenbürger sich hier angesiedelt hätten. Mit diesen Worten gratulierte Landrat Jochen Hagt und dankte den Menschen, die sich über viele Jahre mit großem Engagement dieser Aufgabe gewidmet und mit unbeugsamen Optimismus und Hartnäckigkeit vieles erreicht hätten. Dazu gehöre auch die Toleranz derjenigen, die hier gelebt haben. „Sie alle können mit Optimismus in die Zukunft blicken.“



Namens des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland gratulierte die Bundesvorsitzende Herta Daniel den Geburtstagskindern: Kreisgruppe, Nachbarschaften, Blasorchester, Honterus-Chor, Frauenverein, Alten- und Pflegeheim Haus Siebenbürgen-Drabenderhöhe, evangelischer Kindergarten. Sie erinnerte an die Aussage von Arbeits- und Sozialminister Heinrich Hemsath anlässlich der Patenschaftsübernahme 1957, der die Siebenbürger als „fleißige, treue und verlässliche“ Arbeitskameraden bezeichnete, die gekommen seien, um zu arbeiten und in Bewährung ihrer Gemeinschaft neue Heimat zu gewinnen.“

Daniel: „Dem wurden Sie, liebe Landsleute, in all den Jahren auch hier gerecht.“ Die Drabenderhöher Siedlung werde immer wieder als ein gelungenes Beispiel von Beheimatung ohne Aufgabe der Identität betrachtet. „Ich verwende absichtlich den Begriff Beheimatung und nicht den Begriff Integration, da Integration eher auf die Zuwanderer aus anderen Kulturkreisen und Religionen zutrifft als auf uns. Ich erinnere daran, dass die Vertriebenen und Aussiedler gemäß Grundgesetz Artikel 116 Deutsche sind und deshalb fiel diesen die Beheimatung aufgrund der gleichen Muttersprache, Religion und der gleichen Werte in die deutsche Gesellschaft leicht.“

Ihr Dank ging an diejenigen, die hier im Ort Großes geleistet haben, namentlich und stellvertretend für alle überreichte sie der Kreisvorsitzenden Enni Janesch eine Anerkennungsurkunde.

Reiner Lehni, Landesvorsitzender NRW, sagte unter anderem mit dem Bezug der neuen Häuser sei ein Stück feste Heimat erworben worden. 1500 sollten kommen, nach Ende der Bauphase seien es über 3000 geworden. „Alle fühlten sich gleich daheim und die Menschen waren bereit aufeinander zuzugehen.“ In Siebenbürgen kenne jeder Drabenderhöhe, die Stadt Wiehl kenne keiner. Die Landesgruppe „ist stolz auf euch, ihr seid immer da, wenn wir euch brauchen.“



Es folgten noch viele Gratulanten: Bürgermeister Ovidiu Cretu aus Bistritz, der das Leben der Menschen hier mit Interesse verfolgt. MdB Flosbach, der verriet, dass er hier in das Geheimnis von Wodka eingeführt wurde, worauf das Publikum rief „Pali“.

Dominik Seitz, der betonte, dass es ein Fest aller Drabenderhöher sei und nicht nur der Siebenbürger. Man blicke mit Stolz auf gemeinsame 50 Jahre zurück.

Ulrike Horwarth gratulierte für den Adele-Zay-Verein und dankte für die gute Zusammenarbeit. Berthold Köber, Vorsitzender der Gemeinschaft evangelischer Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Diakonischen Werk erinnerte daran, dass hinter allem, was die Menschen geleistet haben Gott stehe, der im Hintergrund die Fäden gezogen habe, so dass alle Bemühungen zum Erfolg wurden.

Durch das Programm führte Stephanie Schoger. Bereichert wurde es durch Darbietungen des Akkordeonorchesters unter Leitung von Axel Hackbarth, Männergesangverein, Volkstanzgruppe und Honterus-Chor.



Großes Interesse fand die Ausstellung über das Leben im Dorf und seiner Vereine, die noch bis zum 3. Juli im Foyer des Altenheims zu sehen ist.

Ursula Schenker

Eine Bilderserie finden Sie hier...

21.06.2016 - Veranstaltungsbericht
Abend des Dorfes: "Integration ist Normalität"

50 Jahre Siebenbürger-Sachsen-Siedlung in Drabenderhöhe wurden drei Tage mit Hunderten von Menschen gefeiert. Am Freitag, 17. Juni, fand im Festzelt am Sportplatz der "Abend des Dorfes" statt.


Männergesangverein, Frauenchor und Honterus-Chor sangen unterstützt vom Blasorchester Siebenbürgen-Drabenderhöhe beim "Abend des Dorfes" gemeinsam zwei Lieder. Foto: Christian Melzer

"Jetzt kriege ich eine Gänsehaut" flüsterte eine Besucherin, als Männergesangverein, Frauen- und Honterus-Chor das Lied "Heimat" mit dem Refrain "Es ist so wunderbar Drabenderhöher zu sein" erklingen ließen. Musikalisch begleitet wurden die Chöre durch das Blasorchester Siebenbürgen-Drabenderhöhe, in dessen Reihen Michael Hartig saß, der vor Jahren Text und Melodie für dieses Lied schrieb.

Manch einer wischte sich ganz verstohlen eine Träne aus den Augen als die weit über 100 Sängerinnen, Sänger und Musiker unter Leitung von Regine Melzer und Michael Schumachers noch das Lied "Wahre Freundschaft" erklingen ließen. Die rund 850 Besucher im Festzelt standen auf, stimmten mit in die Lieder ein. Der "Abend des Dorfes", Auftaktveranstaltung des dreitägigen Jubiläumsfestes, zeugte von Gemeinschaft, Harmonie und gewachsenen Freundschaften.



"Über Entstehung und Entwicklung der Siedlung wurde viel geschrieben", sagte Stefan Poschner, ging deshalb nicht näher darauf ein. In seiner Eigenschaft als stellvertretender Vorsitzender der Kreisgruppe begrüßte er unter den vielen Gäste Wilfried Bast (stellvertretender Bürgermeister), vom Verband der Siebenbürger Sachsen den Landesvorsitzenden Reiner Lehni, Landrat a.D. Hagen Jobi, Bürgermeister a.D. Werner Becker-Blonigen sowie Bürgermeister Ovidiu Cretu aus der Partnerstadt Bistritz, dem er zur kürzlich erfolgen Wiederwahl gratulierte. Poschners besonderer Dank ging an die Kreisvorsitzende Enni Janesch und Ehemann Harry, die "in den letzten Monaten rund um die Uhr mit dem Jubiläum beschäftigt waren", wobei er festgestellt habe, dass "die beiden ein Superteam sind". Mit dem "Bändertanz" punktete dann die siebenbürgische Volkstanzgruppe, die sich eigens für dieses Fest im vergangenen Jahr unter Leitung von Anita Gutt und Christa Brandsch-Böhm neu gründete.

"Einen kleinen Ausflug in die Geschichte der Siedlung" machte dann Wilfried Bast, der unter anderem daran erinnerte wie Robert Gassner (+), als "Vater der Siebenbürger-Sachsen-Siedlung" bekannt, bei der Einweihung 1966 "mit feuchten Augen" gerufen habe: "Wir sind daheim". Bast: "Es hat funktioniert." Die Siedlung habe zur Bereicherung der Stadt Wiehl geführt. Die Integration sei gelungen durch soziales, aktiv gesellschaftliches Leben und gewachsene Freundschaften. Jetzt baue man gemeinsam an einer neuen Zukunft, dazu gehöre ein wichtiger Baustein: die Partnerschaft mit Bistritz.



Die Moderatoren Jaqueline Melzer und Dominik Seitz fragten in Zwiegesprächen Wiehls ehemaligen Bürgermeister Werner Becker-Blonigen, was er hier vorgefunden habe. Antwort: "1979 lebte Gassner noch und kam zu einem Gespräch zu mir." Von Anfang an sei es eine offene Beziehung gewesen. "Ich war fremd und habe mir gesagt, wenn die Siebenbürger das hinkriegen, kriege ich das auch hin." Sein schönstes Erlebnis, es begeistere ihn heute noch, sei das Objekt der Kunsthochschule Bistritz, das auf dem Drabenderhöher Kreisel stehe. Es sei ein Symbol, das man brauche. Der abgehackte Baum, aus dessen Stamm neue Blätter sprießen, stehe für den Verlust der alten Heimat und den Beginn neuen Lebens.

Wie die Siedlung sich entwickelt habe und wie die Integration aussehe, wurde Hagen Jobi gefragt. Antwort: Integration sei mittlerweile Normalität geworden (Beifall aus dem Publikum) und das sei ein Erfolgserlebnis. "Der große Geist der Harmonie wird bestehen bleiben." Die Siebenbürger hätten Robert Gassners Worte verinnerlicht: "Wir sind daheim."





Viel Beifall gab es noch für die "Macarenas" und ihren Puppentanz und Antonia Melzer (Gesang), die "Lady Liners", Jürgen Körber von der Gruppe Kurzweyl, der mit Partnerin Barbara auf mittelalterlichen Instrumenten ein Überraschungsständchen brachte sowie Renate Franchy, die über die "wichtigen Aufgaben der Nachbarschaft" einen Text vorlas. Anschließend spielte die Trachtenkapelle aus dem österreichischen Elixhausen zum Tanz.

Ursula Schenker

Eine Bilderserie finden Sie hier...

20.06.2016 - Veranstaltungen/Termine
Kinderbibeltag

Am kommenden Sonntag, den 26. Juni 2016 findet der letzte Kinderbibeltag vor der Sommerpause im Jugendbereich des Gemeindehauses statt. Unter dem Motto „Du bist einfach toll!“, dreht sich alles um die eigenen Stärken und Schwächen, Idole, Ziele, Wünsche und Hoffnungen. Im Rahmen des KiBiTa wird ab 10.00 Uhr wieder miteinander gefrühstückt, bevor es auf eine spannende Reise geht.

20.06.2016 - Sport
Leichtathletikwettbewerb: Drabenderhöher Grundschüler wuchsen über sich hinaus

Am 15. Juni 2016 machten sich zwölf Kinder der Klassen 4a und 4b der Grundschule Drabenderhöhe bei regnerischem Wetter auf den Weg in das Wiehler Sportstadion, um dort am Leichtathletik C-Cup auf Ebene der Wiehler Grundschulen teilzunehmen.



Das Team zeigte in allen Disziplinen super Leistungen, aber besonders im Biathlon wuchsen die Kinder über sich hinaus. Am Ende belegte die Drabenderhöher Mannschaft unerwartet den 1. Platz und darf somit am Mittwoch, den 29. Juni 2016 im Finale in Eckenhagen gegen die Gewinner aus dem gesamten Oberbergischen Kreis antreten.

16.06.2016 - Sport
Erfolgreiche Resultate beim TC 77 Drabenderhöhe

1. Damen 40: Nachdem auch das zweite Auswärtsspiel in der Gruppe D der 2. Verbandsliga verloren wurde, konnte gegen den DJK Bocklemünd ein wichtiger Heimsieg gefeiert werden. In der Besetzung Nicole Dohmgoergen, Helen Barke-Mannstedten, Marie-Christine Stache, Vera Drogies, Katja Kallweit und Katja Scheibe wurden die Einzelbegegnungen ausgetragen. Nicole Dohmgoergen bezwang an Pos. 1 ihre Gegnerin mit 6:4 6:2 und Helen Barke-Mannstedten sicherte mit ihrem 6:3 4:6 10:8 Sieg den zweiten Match-Punkt. Marie-Christine Stache siegte an Pos. 3 souverän mit 6:4 6:0 und Katja Scheibe gestaltete an Pos. 6 ihr Match ebenfalls mit 6:2 6:2 erfolgreich. Vera Drogies musste sich erst im Champions Tie-Break denkbar knapp mit 6:2 4:6 13:15 geschlagen geben. Da sich auch Katja Kallweit ihrer Gegnerin beugen musste, stand es nach den Einzelbegegnungen 4:2 für die Höher Damen. Den entscheidenden 5. Punkt zum Gesamtsieg fuhr das erste Doppel aus Dohmgoergen/Barke-Mannstedten mit 6:4 6:2 ein. Das Herren 55 Team stand nach zwei Niederlagen in der Gruppe A der 1. Bezirksliga mächtig unter Druck, denn das erklärte Saisonziel lautete, die Klasse sicher halten zu wollen. Beim TC Glöbusch sollte nun der erste Sieg eingefahren werden. Die Einzelbegegnungen spielten in der Reihenfolge 1-6 Mannschaftsführer Karl-Heinz Eckert, Herbert Breuer, Erwin Kasper, Max Angerer, Hans Franchy und Manni Schild. Da Eckert 6:1 6:4, Kasper 6:1 6:2 und Franchy 6:4 6:4 siegten und sich sowohl Breuer, als auch Angerer und Schild geschlagen geben mussten, hieß das Zwischenergebnis 3:3. Eckert/Braumann bestritten das erste Doppel, Breuer/Angerer das zweite und Kasper/Franchy das dritte Doppel. Da alle drei Doppel deutlich gewonnen werden konnten, feierte das Team einen 6:3 Erfolg und muss in den verbleibenden drei Spielen zum sicheren Klassenerhalt mindestens noch einen Sieg einfahren.

Das 1. Herren 40 Team um Mannschaftsführer Christian Franchy empfing in der Gruppe C der 1. Bezirksliga den TC Glöbusch. Erneut konnte ein deutlicher 7:2 Sieg eingefahren werden. Die Einzelbegegnungen bestritten Arne Dohmgoergen, Morhaf Alahmad, Christian Schuster, Adi Botsch, Christian Franchy und Jürgen Janesch. Dohmgoergen gewann 6:4 6:4, Alahmad 6:2 6:0, Schuster 6:1 6:1, Botsch 6:4 6:4 und Janesch 6:1 6:4 zum vorzeitigen Match Gewinn. In den Doppelbegegnungen setzten sich Schuster/Niedtfeld im ersten Doppel mit 6:3 6:1 und Rickerl/Botsch im zweiten Doppel mit 6:1 6:1 durch. Drogies/Janesch verloren knapp mit 5:7 6:4 4:10 zum 7:2 Endstand. Da sowohl der TF Grün-Weiß Bergisch Gladbach, als auch der TUS 06 Waldbröl bis Dato kein Match verloren haben, deutet sich hier ein spannender Dreikampf um den Aufstieg in die 2. Verbandsliga an.

In der Herren Klasse 2 Einzel/Doppel musste das Team um Mannschaftsführer Johann Fleischer gegen den TC Wiehltal 2 die erste Niederlage hinnehmen und verliert somit die Tabellenspitze. Lediglich Karl-Heinz Eckert, der sein Einzel an Pos. 1 klar für sich entscheiden konnte und das Doppel aus Eckert/Diller konnten überzeugen. Eckert gewann 6:0 6:2 und das Doppel Eckert/Diller siegten 7:5 4:6 10:5. In der H60 Klasse 3 - Doppel führt die Mannschaft immer noch mit 5:1 Punkten die Tabelle der Gruppe A an. Gegen den TC 80 aus Gummersbach spielte das Team um Mannschaftsführer Herbert Breuer 2.2 und gab somit den ersten Punkt ab.

14.06.2016 - Veranstaltungsbericht
Märchenhaftes Schulfest in Drabenderhöhe

Am 12. Juni 2016 fand das 48. Schulfest der Gemeinschaftsgrundschule Drabenderhöhe unter dem Motto "Es war einmal..." statt.



Bei trockenem Wetter und sommerlichen Temperaturen begann das diesjährige Schulfest um 11 Uhr mit einem Freiluftgottesdienst zum Thema "Alle in einem Boot".

Gestaltet wurde der Gottesdienst von 12 Kindern der Offenen Ganztagsschule, der Jugendreferentin Andrea Plajer und Pfarrer Kapff. Wunderbar umrahmten der Posaunenchor und das Schulorchester musikalisch den Gottesdienst.



Anschließend begann dann die Begrüßung mit den Darbietungen des Schulorchesters, der ersten Schuljahre und des Blasorchesters Siebenbürgen-Drabenderhöhe. Danach konnten sich Kinder und Gäste die Ergebnisse der vorausgegangenen Projektwoche ansehen.

So hatten sich die Kinder der Klassen 1a, 1b und 3a unterschiedliche Märchen ausgewählt und sich mit den Inhalten kreativ auseinandergesetzt.



Im Laufe der Woche wurde handlungs- und produktorieniert mit der Märchenwerkstatt gearbeitet, so dass die gelungenen Produkte in Form von Ausstellungen bewundert werden konnten.

Ein weiteres Angebot gab es im Raum "1001 Nacht". Hier hatten die Gäste die Möglichkeit orientalischen Schmuck zu basteln. Die Kinder der Klasse 4b lud Kinder und Erwachsene zur Märchenstunde in den märchenhaft dekorierten Klassenraum ein.



Sogar eine gelungene Theaterdarbietung konnten Groß und Klein im Musikraum genießen, denn die Kinder der Klasse 2b spielten "Dornröschen". In der Projektwoche probten sie fleißig ihre Texte, machten erste schauspielerische Erfahrungen in ausdruckstarken Kostümen auf einer "echten" Bühne.

Zusätzlich waren weitere Aktivitäten im Angebot, nämlich das kunterbunte Kinderzelt, die Instrumenten-Werkstatt, Tischtennis und Slacklining.



Natürlich gab es - wie jedes Jahr - die Saftbar, das Café, die Waffelstube, den Grillstand, den Getränkewagen und den Eisstand. Eine rundherum gelungene Veranstaltung, die bei Alt und Jung gut ankam.

Eine Bilderserie finden Sie hier...

13.06.2016 - Veranstaltungen/Termine
Jubiläumsfest: Siebenbürger-Sachsen-Siedlung feiert 50-jähriges Bestehen

Am kommenden Wochenende, 17. bis 19. Juni ist es so weit: Die Siebenbürger-Sachsen-Siedlung feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Das Festzelt steht am Sportplatz. Der Eintritt zum "Abend des Dorfes" am Freitag, 19 Uhr, ist frei. Zum Festakt am Samstag, 11 Uhr (Kulturhaus) unter anderem mit Rainer Schmeltzer, Minister für Arbeit, Soziales und Integration (anschließend Ausstellungseröffnung) ist jedermann ebenfalls bei freiem Eintritt eingeladen. Es gibt einen Imbiss mit siebenbürgischen Spezialitäten.

Um 16 Uhr findet im Alten- und Pflegeheim Haus Siebenbürgen-Drabenderhöhe eine Ausstellungseröffnung zum Jahr der Diakonie der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien statt. Thema: Menschen der Diakonie. Einführung: Dr. Astrid Wölfel, Geschäftsführerin im Film-, Funk- und Fernsehzentrum der Evangelischen Kirche Rheinland.

Für das Festkonzert der Vereinigten Blaskapellen aus NRW und Wolfsburg (Samstag, 19 Uhr) kostet der Eintritt 10 Euro. Sonntags sind alle Veranstaltungen frei.

An allen drei Tagen wird die Festschrift verkauft, die anlässlich des Jubiläums neu herausgegeben wurde. Sie enthält Berichte über die Entstehung der Siedlung, historische Rückblicke in die Geschichte der Siebenbürger, über das Leben im Dorf, in den Vereinen und viele andere lesenswerte Dinge.

FESTPROGRAMM

FREITAG, 17. Juni (Eintritt frei):
19 Uhr: Festzelt am Sportplatz, ABEND DES DORFES mit Darbietungen der Ortsvereine, Blasorchester Drabenderhöhe-Siebenbürgen, Frauen-, Honterus- und Kirchenchor, MGV, Siebenbürger Volkstanzgruppe, Lady Liners sowie den "Macarenas" und Antonia Melzer (Gesang/Puppentanz). Gespräch der Moderatoren Jacqueline Melzer und Dominik Seitz mit Hagen Jobi, Landrat a.D. des Oberbergischen Kreises und Werner Becker-Blonigen, Bürgermeister a.D. der Stadt Wiehl. Anschließend Tanz mit der Siebenbürger Blaskapelle Elixhausen/Österreich.

SAMSTAG, 18. Juni:
11 Uhr: Festakt im Kulturhaus (Unterwald), u.a. Ansprachen und Grußworte von Minister Rainer Schmeltzer, Jochen Hagt, Landrat des Oberbergischen Kreises, Ulrich Stücker, Bürgermeister der Stadt Wiehl und Ovidiu Cretu, Bürgermeister der Stadt Bistritz, sowie Herta Daniel, Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen und Rainer Lehni, Landesvorsitzender NRW. Mitwirkende: Drabenderhöher Spatzen, Akkordeon-Orchester Drabenderhöhe-Bergisches Land, Siebenbürger Volkstanzgruppe und andere. Moderation: Stephanie Schoger. Anschließend eröffnet Enni Janesch , Vorsitzende der Kreisgruppe Drabenderhöhe, eine AUSSTELLUNG über die Siebenbürger Sachsen und das Leben im Dorf.

16 Uhr, AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: "Menschen der Diakonie", im Alten- und Pflegeheim Haus Siebenbürgen-Drabenderhöhe zum Jahr der Diakonie der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien.

19 Uhr, FESTZELT am Sportplatz (Eintritt zehn Euro): KONZERT der VEREINIGTEN BLASKAPELLEN aus NRW und Wolfsburg mit rund 150 Musikern. Anschließend Tanz mit der Blaskapelle Munderfing aus Österreich.

SONNTAG, 19. Juni:
9.30 Uhr, Gottesdienst im Festzelt; Liturg: Pfr. a.D. Friedrich Barth, Predigt: Prof. Dr. Berthold Köber, Vorsitzender der Gemeinschaft evangelischer Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Diakonischen Werk der EKD - Hilfskomitee. Musikalische Gestaltung: Kirchenchor, Honterus-Chor, Posaunenchor. Organistin: Hanna Groß.

Anschließend MUSIKALISCHER FRÜHSCHOPPEN mit den Vereinigten Siebenbürgischen Blaskapellen.

14 Uhr, FESTUMZUG durch Drabenderhöhe unter Mitwirkung dörflichen Vereine, Musikkapellen sowie AUFMARSCH DER TRACHTENGRUPPEN; anschließend gemütlicher Ausklang im Festzelt.

Infos zum Zugweg: Die Aufstellung zum Festumzug findet im Biesengarten statt. Der Festumzug startet um 14 Uhr. Von da aus gehen die Trachtengruppen, Musikkapellen, Vereine und viele andere Teilnehmer über die Alte Kölner Straße Richtung Scheidt über die Zeit- und Drabenderhöher Straße, Kreisverkehr und Siedlung durch die Straßen "Altes Land" und "Unterwald". Am Altenheim vorbei ziehen die Teilnehmer anschließend durch die Jacob-Neuleben-Straße zum Park und "Turm der Erinnerung". Die Bewohner in der Siedlung werden gebeten, ihre Häuser mit Fahnen zu schmücken, vor allem dort, wo der Festumzug hergeht.

12.06.2016 - Aktuelles
Erfolgreiches Wochenende für Drabenderhöhe: Meisterchor-Titel für MGV und Frauenchor

„Es war ein tolles Erlebnis, gemeinsam Meisterchor zu werden“, betonten die Vorsitzenden Sabine Breuer (Frauenchor) und Uli Frommold (MGV). Sie zeigten sich „heftig stolz auf die Sänger“, die in der Siegener Siegerlandhalle am 4. Juni erfolgreich ihre Meisterchortitel verteidigt haben.



Die Jury des Chorverbandes NRW belohnte den MGV, der unter Leitung von Hubertus Schönauer gesungen hat, für seine vier Liedvorträge jeweils mit der Note eins. Dirigentin Regine Melzer erzielte mit dem Frauenchor zwei Mal die Noten zwei und zwei Mal die eins.

Diesen tollen Erfolg feierten die Sängerinnen und Sänger im Rahmen einer Meisterchorfeier im evangelischen Gemeindehaus, das rappelvoll war. Es hagelte Glückwünsche und Umarmungen von den Dorfbewohnern, Vertretern von Vereinen und Chören aus der Nachbarschaft. Bürgermeister Ulrich Stücker gehörte ebenso zu den Gratulanten wie Friedrich Steinberg, Vorsitzender Kreischorverband Oberberg.





„Wir haben es geschafft, aber es war kein Selbstläufer“, betonte Uli Frommold. Von 20 angemeldeten Chören hätten drei im Vorfeld abgesagt und von den verbliebenen 17 Chören habe die Jury noch fünf durchfallen lassen. Es sei die reinste Plackerei gewesen, so Frommold. Von Januar bis vergangene Woche Freitag seien rund 60 Sonderproben durchgeführt worden. „Aber alle Sänger haben 100% dahinter gestanden.“

Sabine Breuer: „Wir freuen uns und sind total glücklich, auch darüber, dass das ganze Dorf an diesem Erfolg Anteil nimmt.“ Die Vorbereitungen seien bei den Sängerinnen etwas anders gelaufen, so Breuer mit einem Augenzwinkern: „Wir haben anders dosiert, mussten nicht so einen Endspurt hinlegen.“ Zwei Meisterchöre im Dorf, dieses Ergebnis sei nicht zu toppen.



Solche Wettbewerbe seien keine Routine, auch nicht für die Chorleiter, betonten die Vorsitzenden. Unter lauten Jubelrufen und rhythmischen Beifall gab es aus der Hand von Uli Frommold Blumen für Regine Melzer und Sabine Breuer sowie einen Korb mit Käse und Wein für Hubertus Schönauer. Dann brachten die Sängerinnen und Sänger ihre vier Lieder zu Gehör, die ihnen die guten Noten eingebracht haben. Die bekanntesten waren sicherlich „Ich geh´ durch einen grasgrünen Wald“ (Frauenchor) und „Dort drunt´ im schönen Ungarland“ (Männerchor).

Hubertus Schönauer bedankte sich auch im Namen von Regine Melzer bei den Sängerinnen und Sängern für die großartigen Leistungen. „Der Chor und ich waren in den Wochen zuvor zu 80% eine Art Ehegemeinschaft. Zuhause lief nichts mehr.“ Sein Dank ging auch an die Frauen, die das mitgemacht hätten. Er sei stolz darauf, Dirigent dieses hervorragenden Chores zu sein. Als er das Ergebnis gehört habe, habe er zu Frommold gesagt: „Vor lauter Freude könnte ich dir jetzt ein Ohr abbeißen.“

Meisterchorsingen 2016: MGV Drabenderhöhe

Der heutige Auftritt des MGV Drabenderhöhe beim Meisterchorsingen in der Siegerlandhalle in Siegen

Posted by Drabenderhöhe on Samstag, 4. Juni 2016


Ganz Wiehl könne stolz darauf sein, zwei so tolle Meisterchöre zu haben, betonte Bürgermeister Ulrich Stücker in seinen Glückwünschen. Für den MGV, der zum siebten Mal und den Frauenchor, der zum zweiten Mal den Titel errungen hatte, gab es Geschenke in Form von Wein und inhaltsschweren Briefumschlägen. Friedrich Steinberg gratulierte dem ganzen Ort zu diesen Chören und ihren Chorleitern, die tolle Arbeit geleistet haben. „Als ich euch in Siegen zugehört habe, ist mir klar gewesen, dass ihr siegt“.

Mächtige stolz auf die beiden Chöre zeigte sich auch Enni Janesch, Drabenderhöher Kreisvorsitzende vom Verband der Siebenbürger Sachsen. Sie überbrachte die Glückwünsche des Blasorchesters, des Honterus-Chors und der Kreisgruppe. „Unser Ort ist schon etwas außergewöhnliches und einzigartiges. Nicht nur, dass wir hier harmonisch miteinander leben und vier Bundespräsidenten zu Besuch waren, wir haben in unserem Ort auch zwei Meisterchöre. Ich weiß nicht, wo es das noch gibt.“ Danach wies Enni Janesch auf das 50-jährige Bestehen der Siedlung hin, das vom 17. bis 19. Juni mit dem ganzen Dorf gefeiert wird und jedermann dazu eingeladen ist.

Ursula Schenker

12.06.2016 - Sport
SPOHO-Eignungstest 2016: Die Erfolgsgeschichte setzt sich fort

Der 18. und 19. Mai 2016 werden den drei Athleten Cassandra Drawanz, Manuel Felix und Laura van Zantvoort wohl für immer in Erinnerung bleiben. An jeweils einem der beiden Tage haben sie sich durch 5 Kategorien kämpfen müssen, um am Abend zu den 46,1% bestandenen Eignungstestteilnehmern der Sporthochschule Köln gehören zu können. Für den schwierigsten Eignungstest in Europa, hieß es im Vorfeld lange und hart zu trainieren.



Seit Januar haben sie unter der Leitung von Cheftrainer Wolfram Gündisch ein umfangreiches Training absolviert. Dabei wurden alle erforderlichen Techniken erlernt oder stark verbessert und die Kraft und Ausdauer für die Sportarten Schwimmen, Badminton, Volleyball, Turnen und Leichtathletik deutlich gesteigert. Unterstützt wurde Wolfram von den Trainern des BV 1909 Drabenderhöhe und des WSG Wiehl. Insgesamt sind 20 Defizite in der Prüfung möglich, doch nur eines gestattet.

Am Prüfungstag zählen jedoch nicht nur Technik, Kraft und Können, sondern auch die mentale Stärke und der Teamgeist. Das auch in dieser Trainingsgruppe Teamgeist besteht, merkt man nicht nur im Training, sondern vor allem bei der Prüfung. Über den Tag hinweg wurden die Athleten von ihren Teamkameraden, Eltern und Bekannten immer wieder angefeuert und gestärkt. Eine tolle Stimmung und mit jeder weiteren bestandenen Disziplin wuchs die Erschöpfung, allerdings auch der Wille es bis zum Ende zu schaffen.

Wie stark die einzelnen Teilnehmer des Kurses zusammen gewachsen sind, merkte man besonders an den lauten Anfeuerungsrufen beim Endlauf! Zwei Kilometer für die Mädchen, drei Kilometer für die Jungen. Am Ende eines langen Prüfungstages ist dieser nicht mehr so einfach zu schaffen. Doch nicht nur die Teilnehmer der jeweiligen Trainingsgruppe sind bei dem Endlauf dabei, nein, auch ehemalige bestandene Kursteilnehmer und jetzt Studenten an der Spoho Köln kommen zur Unterstützung vorbei und feuern kräftig mit an. Eine seit 2014 stetig größer werdende Gruppe die durch ein Training, eine Leidenschaft, ein Ziel zusammen gewachsen ist.

Mit den drei neuen bestandenen Athleten hat es Wolfram Gündisch und das tolle Trainerteam geschafft, 17 Eignungstestteilnehmer durch die Prüfung zu bringen und die Erfolgsgeschichte setzt sich fort. Im Januar 2017 startet Wolfram einen neuen Kurs und man kann gespannt sein, wen man auf dem Campus wieder sehen wird. Da auch für diesen dann 6. Kurs bereits schon jetzt Anfragen vorliegen und die Plätze begrenzt sind, sollte eine rechtzeitige Anmeldung erfolgen. Die Kontaktaufnahme ist über www.bv09.de/turnen/kontakt möglich.

Tina Brandsch-Böhm

11.06.2016 - Aktuelles
Hans Otto Tittes: Hilfsbereit

Hans Otto Tittes Folgendes kann nicht nur älteren, sondern auch jüngeren Menschen passieren, wie von Hans Otto Tittes beschrieben. (Vielleicht erkennt sich manche/r selbst!):

Hilfsbereit
von Hans Otto Tittes

Das Reden, weiß man allgemein,
zu einer Diskussion gehört,
doch wenn man sich stets wiederholt,
sogar Humorvolles selbst stört.

Ein Mann hörte sich gerne reden
und zwar in einer Runde meist,
vielleicht tat er es, weil er Single,
doch wenn's zu viel, ging's auf den Geist!

So war's mal bei besagtem Mann,
als er erneut zum Plausch holt' aus,
dass einem gut Bekannten gleich
am Anfang platzte dies heraus:

"Mein Freund, falls du hier stecken bleibst,
weil ein Detail dir dabei fehlt,
frag mich, ich helf dir gern, denn du
hast dies schon 20-mal erzählt!"

10.06.2016 - Veranstaltungen/Termine
Sommerprogramm der Grünen Scheune


08.06.2016 - Sport
Mannschaften des TC 77 Drabenderhöhe starten mit Licht und Schatten in die Medenspielsaison

1. Damen 40: zum Auftaktspiel in der Gruppe D der 2. Verbandsliga musste das Team um Mannschaftsführerin Vera Drogies, die selber verletzungsbedingt pausieren musste zum TC Wachtberg reisen. In der Besetzung Nicole Dohmgoergen, Helen Barke-Mannstedten, Marzena Berger, Marie-Christine Stache, Katja Kallweit und Katja Scheibe startete das frisch aufgestiegene Team das Match. Leider war gegen die sehr starken Damen aus Wachtberg kein Kraut gewachsen, so dass die Heimreise mit einer 0:9 Niederlage hingenommen werden musste.

Auch das Herren 55 Team musste auswärts antreten. Beim TC Lohmar spielten Mannschaftsführer Karl-Heinz Eckert, Herbert Breuer, Rainer Braumann, Max Angerer, Manni Schild und Karl-Heinz Peppler die Einzelbegegnungen aus - Erwin Kasper und Johann Fleischer, die an Pos. 4 und 5 nominiert konnten nicht antreten. Da lediglich Rainer Braumann an Pos. 3 mit 6:1 6:4 siegte, war zu diesem Zeitpunkt das Spiel bereits mit 5 Punkten für den Gegner verloren. Herbert Breuer und ‚Manni' Schild gewannen das dritte Doppel zum 2:7 entstand.

Das 1. Herren 40 Team um Mannschaftsführer Christian Franchy hatte in der Gruppe C der 1. Bezirksliga den TC Rösrath zu Gast. Bei optimalen Witterungsbedingungen und begleitet von vielen Zuschauern gelang ein deutlicher 7:2 Sieg. Die Einzelbegegnungen bestritten Arne Dohmgoergen, Morhaf Alahmad, Christian Schuster, Adi Botsch, Jens Niedtfeld und Christian Franchy. Da Dohmgoergen, Alahmad, Schuster und Franchy ihre Spiele gewinnen konnten, stand es nach den Einzeln bereits 4:2. Dohmgoergen/Alahmad, Drogies/Janesch und Schuster/Rickerl traten in den Doppelbegegnungen an und gewannen allesamt zum verdienten 7:2 Endstand.

Für die zweite Mannschaft Herren 40 verlief der Start in der 2. KL mit einer 3:6 Niederlage beim SpVgg Lülsdorf-Ranzel nicht so positiv. In den Einzelbegegnungen konnten nur Walter Weiss und Wael Batal überzeugen. Das dritte Doppel mit Mannschaftsführer Torsten Behr und Wael Batal holte den dritten Matschpunkt. In der Heimbegegnung gegen den TC Haus Rott sollte es besser laufen. Heinrich Tausch an Pos. 2, Horst Ehrmann an Pos. 5 und Walter Weiss an Pos 6 spielend, gewannen ihre Spiele zum Zwischenstand 3:3. Manfred Kallweit, Martin Melzer und Torsten Behr mussten sich geschlagen geben.

Manfred Kallweit/Heinrich Tausch und Torsten Behr/Horst Ehrmann gewannen ihre Doppel zum 5:4 Sieg. Die ersten Herren bestritten bereits ihr 3. Medenspiel in der 2. Kreisliga. Das Auftaktspiel gegen den TC an der Sieg gewannen Daniel Frim, Manuel Schneider, Alvon Tausch und Christopher Kasper mit 4:2. Da gegen den TC Marienhagen und gegen den TC Freizeit 2000 nicht gewonnen werden konnte, rangiert das Team mit 2:4 Punkten auf dem 6. Tabellenplatz.

In der Herren Klasse 2 Einzel/Doppel führt das Team um Mannschaftsführer Johann Fleischer mit 4: 0 Punkten die Tabelle an. TC BW Wahlscheid 2 und der 1. TC St. Augustin konnten jeweils mit 6:0 bezwungen werden. Karl-Heinz Eckert, Herbert Breuer, Rainer Braumann, Max Angerer, Ulrich Diller, Manfred Schild, Karl Heinz Peppler und Friedhelm Voss trugen zu diesem Erfolg bei. Auch in der H60 Klasse 3 - Doppel führt die Mannschaft mit 4: Punkten die Tabelle der Gruppe A an. Der TCGG Bensberg 5 konnte mit 3:1 und der TC BG Nümbrecht sogar mit 4: 0 bezwungen werden.

07.06.2016 - Veranstaltungen/Termine
48. Schulfest der GGS Drabenderhöhe

Am Sonntag, den 12. Juni 2016, findet das traditionelle Schulfest der GGS Drabenderhöhe statt. Es steht unter dem Motto: „Es war einmal…“.



Das Besondere in diesem Jahr ist, dass es in Zusammenarbeit mit Kooperationspartner ausgerichtet wird. Um 11:00 Uhr startet das Schulfest mit einem Freiluft Gottesdienst, bei dem Kinder der Offenen Ganztagsschule, das Schulorchester und der Posaunenchor Mühlen-Drabenderhöhe mitwirken.

Um 12:00 Uhr folgen die Begrüßung und die musikalischen Beiträge der Kinder, des Schulorchesters und des Blasorchesters Siebenbürgen-Drabenderhöhe.

Zwischen 13:30 und 15:30 Uhr haben Klein und Groß Gelegenheit die Ergebnisse der Projekte zu bestaunen.



Für das leibliche Wohl sorgen die Eltern der Schülerinnen und Schüler und der Förderverein der Schule.

06.06.2016 - Aktuelles
Hoher Sachschaden und vier Verletzte bei Frontalzusammenstoß

Am 5. Juni 2016, gegen 19:05 Uhr, befuhr eine 33-jährige Wiehlerin mit ihrem PKW die Uelpestraße (L321) aus Bielstein kommend in Fahrtichtung Drabenderhöhe. Etwa in Höhe der Ortslage Niederhof geriet sie auf gerader Strecke aus bisher ungeklärter Ursache mit ihrem PKW komplett nach links auf den Gegenfahrstreifen und kollidierte hier frontal mit dem entgegenkommenden PKW eines 18-jährigen Wiehlers.


Die total beschädigten PKW nach dem Frontalzusammenstoß - Foto: Christian Melzer

Bei dem Unfall wurden die 33-Jährige und ihre 2-jährige Tochter, der 18-Jährige und seine 16-jährige Beifahrerin verletzt. Alle wurde mittels Rettungswagen einem Krankenhaus zur weiteren Untersuchung zugeführt. Die total beschädigten PKW wurden abgeschleppt. Die L321 war während der Unfallaufnahme für ca. 2 Stunden voll gesperrt. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden durch die Feuerwehr Bielstein abgestreut. Es entstand ein Sachschaden von rund 40.000 Euro.

31.05.2016 - Aktuelles
50 Jahre Evangelischer Kindergarten Drabenderhöhe

Am Sonntag, dem 22. Mai 2016 hatte der Evangelische Kindergarten Drabenderhöhe zu einem Tag der Offenen Tür eingeladen, um seinen 50. Geburtstag zu feiern.



Nach einem sehr gut besuchten Familiengottesdienst im Kindergarten zum Thema: “Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ setzte lebhaftes Treiben im Haus und im Außengelände ein. Dank der engagierten Mithilfe der Eltern wurde der Tag zu einem entspannten Fest und einer tollen Geburtstagsparty.



Viele ehemalige Kindergartenkinder waren gekommen und nutzen die Möglichkeit zu klönen, sich wiederzutreffen, sich zu erinnern. Ein Highlight war eine Ausstellung mit Fotos aus 50 Jahren Kindergartenleben. Für die Kinder gab es Kreativ- und Bewegungsangebote und am Nachmittag eine Zaubershow mit dem Zauberer Monini. Auch für das leibliche Wohl war aufs Beste gesorgt.



Im Laufe des Tages konnte das Kindergartenteam mehr als 300 Gäste begrüßen. Auf den Nachhauseweg konnten alle Gäste das Gefühl mitnehmen, wie schön es ist, Teil dieser Gemeinschaft zu sein.

Eine Bilderserie der Geburtstagsfeier gibt's hier...

31.05.2016 - Veranstaltungen/Termine
Frauenchor und MGV: Teilnahme am Meisterchorsingen

Der MGV Drabenderhöhe und der Frauenchor Drabenderhöhe nehmen am Samstag, den 4. Juni 2016, in der Siegerlandhalle in Siegen am Meisterchorsingen teil.

Die beiden Drabenderhöher Chöre stellen sich damit wiederholt der Jury des Chorverbandes NRW, um ihre Meisterchortitel bestätigen zu lassen.

Nähere Infos dazu gibt es auf der Homepage des Chorverbandes NRW, beispielsweise Ablaufpläne, Auftrittszeit des jeweiligen Chores usw. Zudem wird es am Tage des Meisterchorsingens einen Livestream auf dieser Homepage geben. Somit haben Interessierte, die nicht persönlich nach Siegen fahren können, die Möglichkeit sich die Vorträge live im Internet anzuschauen. Laut aktuellem Ablaufplan tritt der Frauenchor um 12:15 Uhr auf und der MGV Drabenderhöhe um 18:00 Uhr.

Feiern wollen die beiden Chöre am Sonntag, den 5. Juni 2016 um 17.00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Drabenderhöhe. Freunde und Förderer sind hierzu herzlich eingeladen.


30.05.2016 - Veranstaltungen/Termine
Feuerwehr: 6. Drabenderhöher Open-Air

Zum Drabenderhöher Open-Air lädt die Feuerwehr Drabenderhöhe am Samstag, 4. Juni und Sonntag, 5. Juni ein.

Samstagabend spielt "Nachtexpress" Livemusik auf dem alten Schulplatz mitten im Ort. Bei der Tombola kann man den ganzen Abend über attraktive Gewinne abholen. Einlass ist ab 19.00 Uhr, der Eintritt beträgt 3 Euro.

Der Frühschoppen am Sonntagmorgen ab 11.00 Uhr beginnt mit dem Auftritt des Blasorchesters Siebenbürgen, für die Technikfans gibt es eine Feuerwehrfahrzeugausstellung.

Mit Kaffee und Kuchen kann man den Nachmittag genießen, während die Kinder ihren Spaß beim Schminken und Wasserspielen haben.

Ausreichend Getränke und Leckeres vom Grill gibt's natürlich auch!


30.05.2016 - Aktuelles
Doppelter Finaleinzug für die Macarenas

Die Macarenas des BV 09 Drabenderhöhe und des TSV Much mit Trainerin Martina Friedemann waren bei der RTJ-Turnshow 2016 in Duisburg mit dabei. Insgesamt waren es 1.400 Zuschauer, 22 Gruppen und 450 Aktive.



Die Zuschauer wurden von dem Moderator Eric Schroth auf eine musikalische Zeitreise mitgenommen. Von Beethoven bis zu neu entwickelten Robotern war alles dabei. Indianer, Piraten und ein verloren geglaubter Gott Quetzacuatl mit seinem Gefolge.

Das Publikum tobte und sogar die Eiskönigin Elsa kam zu Besuch und viele andere auch. Sie sahen die Magie der Wunderlampe und den Zauber am Schwanensee wirken, wurden zum König der Löwen gebracht, sahen Fische fliegen und als die Sonne unterging, kamen sogar die Aliens zu Besuch.

Die Jury hatte am vergangenen Samstag die schwierigste Entscheidung zu treffen. Welche zwei Gruppen sollten als Vertreter des Rheinlandes zu dem Tuju-Stars Bundesfinale und vier weiter, zum Rendezvous der Besten fahren?

Am Ende haben sie sich entschieden für die Macarenas des BV 09 Drabenderhöhe/TSV Much mit ihrer Show „Zeitreise“ und für den TuJu Kader des Homberger TV mit ihrer Show „Faunicorn“. Sie fahren am 11. Juni 2016 nach Hofgeismar und vertreten das Rheinland bei dem Tuju-Stars Bundesfinale.

Ebenfalls als Vertreter beim Rendezvous der Besten sind die Macarenas, diesmal mit ihrer Show „Federleicht mit Fächern“ dabei. Ebenso der Showkader des Homberger TV mit seiner Show „Quetzacuatl“, der Emmericher TV mit seiner Show „Besuch aus dem All“ und zu guter letzt, der TuS Jahn mit seiner Show „Der Ruf des Medizinmannes ‚Indianer‘“.

Damit haben sich die Macarenas als einzige Gruppe, mit fast identischer Besetzung in zwei Kategorien, mit zwei Programmen für die Finals qualifiziert. In beiden Programmen, haben sie durch Synchronität, Dynamik, Akrobatik, turnerisches Können und toller Musik überzeugt. Somit gehören sie zur Spitze der Showgruppen im Rheinland.

Tina Brandsch Böhm

25.05.2016 - Aktuelles
Banküberfall in Drabenderhöhe: Täter auf der Flucht

Ein Mann hat heute Vormittag, gegen 10:30 Uhr, die Drabenderhöher Sparkassenfiliale überfallen. Mit dem erbeuteten Bargeld flüchtete der Maskierte, rund 1,65 Meter große Mann, zu Fuß über den rückwärtig gelegenen Parkplatz. Er war maskiert, trug eine bordeauxfarbene Kappe, eine schwarze Jacke, hellblaue Jeans und graue Turnschuhe.



Der Mann soll akzentfrei, aber mit offenbar künstlich verfremdetem Satzbau gesprochen haben. Die Polizei hat die Fahndung aufgenommen. Der Bankräuber hatte die drei anwesenden Sparkassen-Mitarbeiter mit einer Handfeuerwaffe bedroht.



Den unter Schock stehenden Mitarbeitern ist nichts passiert. Kunden waren während des Überfalls nicht anwesend.

Aktualisierung 15:50 Uhr:
Die offizielle Polizeimeldung: Raubüberfall auf Bankfiliale

Am Dienstagvormittag (24.05.) ereignete sich ein Raubüberfall auf ein Geldinstitut in Wiehl-Drabenderhöhe. Um 10:40 Uhr betrat ein männlicher, vermummter Einzeltäter den Kundenbereich der geöffneten Bankfiliale und forderte unter Vorhalt einer Pistole die Herausgabe von Bargeld. Anschließend flüchtete er zu Fuß. Über die Beute ist noch keine Angabe möglich. Die Ermittlungen dauern an.

Personenbeschreibung: etwa 170 cm groß, dünne/schmächtige Statur, kurze blonde Haare, bekleidet mit einer weinroten Baseballkappe "Jack Wolfskin", dunkelblaues Halstuch, schwarze lange Jacke mit großen Taschen, hellblaue Jeans, graue Turnschuhe (vermutlich "Nike") mit weißer Sohle und neonfarbenen Schnürsenkeln.

Hinweise an das Kriminalkommissariat 1 in Gummersbach unter 02261-81990.

Aktualisierung 17:45 Uhr:
Das ist der Täter! Wer kennt ihn?



Dieser Mann hat heute früh die Sparkassen-Geschäftsstelle in Drabenderhöhe überfallen. Falls ihn jemand zu erkennen glaubt oder sonstige der Aufklärung des Überfalls dienliche Hinweise hat, bitten direkt mit dem Kriminalkommissariat 1 in Gummersbach unter 02261-81990 in Verbindung setzen.

23.05.2016 - Veranstaltungen/Termine
Kinderbibeltag

Am nächsten Sonntag, den 29. Mai 2016 findet der nächste Kinderbibeltag im Jugendbereich des Ev. Gemeindehaus statt. Dieses Mal dreht sich von 10.00 bis 12.00 Uhr alles um das Thema „Neige dein Ohr“. Die Kinder werden sich auf eine spannende Entdeckungsreise zum Sinnesorgan Ohr begeben und wieder eine spannende Geschichte zum Thema hören.

16.05.2016 - Aktuelles
Verkehrsunfall mit Verletzten

Am 15. Mai befuhr um 16.35 Uhr ein 43-jähriger PKW-Fahrer die Uelpestraße in Richtung Drabenderhöhe. Dabei fuhr er mit langsamer Geschwindigkeit, da er ein bestimmtes Ziel suchte. Ein 30-jähriger PKW-Fahrer befand sich mit seinem Fahrzeug unmittelbar hinter dem langsam fahrenden Fahrzeug des 43-Jährigen. Der 30-Jährige scherte aus und beabsichtigte den langsameren PKW zu überholen. Gleichzeitig leitete der 43-Jährige einen Linksabbiegevorgang ein. Er hatte sich entschlossen, auf das Gelände einer ehemaligen Tankstelle abzubiegen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der PKW des 30-Jährigen bereits seitlich neben dem abbiegenden PKW. Der 30-Jährige versuchte einen seitlichen Zusammenstoß zu verhindern, indem er hastig nach links lenkte. Er kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Mauer auf dem ehemaligen Tankstellengelände. Dabei verletzte sich der 30-Jährige leicht und musste durch den Rettungsdienst versorgt werden. Am PKW des 30-Jährigen entstand erheblicher Sachschaden. An dem anderen Fahrzeug entstand kein Schaden, da sich die Fahrzeuge nicht berührt hatten.

13.05.2016 - Veranstaltungen/Termine
50 Jahre Evangelischer Kindergarten

Der Evangelische Kindergarten lädt am Sonntag, 22. Mai 2016 recht herzlich zu einem Tag der offenen Tür ein, um seinen 50. Geburtstag zu feiern.



Programm:

10.30 Uhr
Familiengottesdienst im Kindergarten zum Thema: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen".
Der Gottesdienst wird von Herrn Heiko Donner, einigen Eltern, den Erzieherinnen und den Kindern gestaltet.

Im Anschluss:
Möglichkeit den Kindergarten anzuschauen,
- zu klönen,
- sich kennenzulernen,
- sich wiederzutreffen,
- sich zu erinnern...
- Fotoausstellung in der Mäusegruppe

13.30 Uhr
Zaubershow mit dem Zauberer Monini
- Grillstand
- Kuchenbuffet
- Getränkestände

Ende gegen 16.00 Uhr.

13.05.2016 - Veranstaltungen/Termine
50 Jahre Siebenbürger-Sachsen-Siedlung in Drabenderhöhe

Das ist ein Grund zum Feiern: Im Juni 1966 wurde die Siebenbürger-Sachsen-Siedlung in Drabenderhöhe feierlich eingeweiht. Das 50jährige Bestehen wird vom 17. bis 19. Juni 2016 gefeiert.



Neben der Siedlung gibt es seit 50 Jahren die Kreisgruppe Drabenderhöhe des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, die Nachbarschaften, das Blasorchester Siebenbürgen-Drabenderhöhe, den Honterus-Chor, den Siebenbürgische Frauenverein, das Alten- und Pflegeheim Haus Siebenbürgen-Drabenderhöhe sowie den evangelischen Kindergarten.

Gleichzeitig findet am o.g. Wochenende das traditionelle Musikertreffen der Vereinigten Trachtenkapellen aus NRW und Wolfsburg statt, zu dem 180 Musiker erwartet werden sowie aus Österreich die siebenbürgischen Blaskapellen aus Elixhausen und Munderfing.

Als vor mehr als 50 Jahren die ersten Baumaßnahmen begannen, ahnte bestimmt keiner, wie sehr sich das Dorf verändern würde. Es entstand die größte Ansiedlung von Siebenbürger Sachsen außerhalb Rumäniens. Wohn- und Lebensraum für fast 3000 Menschen mit Gemeinschaftsbauten und Einrichtungen für Handel und Gewerbe wurden geschaffen. Die Ankommenden hatten einen Krieg mit seinen schrecklichen Folgen mitgemacht, hatten Evakuierung, Flucht, Deportation und Diktatur erlebt. Am meisten schmerzte der Verlust der Heimat. Die Menschen waren im Irgendwo gelandet, wo sie keiner haben wollte.

Hier in Drabenderhöhe gab es nun die Chance wieder ein neues zu Hause zu finden. Durch den Zuzug der vielen neuen Bewohner veränderte sich nicht nur das Bild des Dorfes mit seinen rund 500 Einwohnern, sondern auch das Leben im Dorf, in der Kirchengemeinde, in den Vereinen und in der Schule. Neue Gemeinschaftsbauten wie Kindergarten (später kam ein zweiter dazu), ein Altenheim, ein Kulturhaus mit Jugendbereich und ein Gemeindehaus prägten das neue Aussehen des Ortes. Viele prominente Gäste, darunter die Bundespräsidenten Carl Carstens (1980), Richard von Weizsäcker (1986), Roman Herzog (1995) und Johannes Rau (2004) waren zu Gast in Drabenderhöhe und wurden von der Bevölkerung begeistert empfangen. Zahlreiche Politiker, fast alle „Patenminister“ von NRW (das Land hatte 1957 die Patenschaft über die Siebenbürger Sachsen übernommen), Besuchergruppen aus dem In- und Ausland, besonders auch aus Amerika und Kanada, kamen und kommen immer wieder gerne nach Drabenderhöhe.

Heute leben Siebenbürger Sachsen nicht nur in dem ursprünglich festgelegten Siedlungsgelände, sondern auch im Dorf und den rund um Drabenderhöhe neu entstandenen Wohngebieten: Hillerscheid, Dahl, Brächen, Perdefeld/Steinbreche und Kahlhambuche. Viele sogenannte Mischehen wurden geschlossen. „Ein ganz besonderer Dank gilt allen Menschen, die sich für das Zusammenwachsen und ein gegenseitig resektvolles Zusammenleben in dem einzigartigen Dorf ‚Auf der Höh‘ engagiert haben“, betont Enni Janesch, Vorsitzende der Kreisgruppe Drabenderhöhe des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, in der Festschrift, die zum Jubiläum herausgegeben wird.

Jochen Hagt, Landrat des Oberbergischen Kreises, betont in seinen Grußworten für die Festschrift, dass die Ansiedlung der Siebenbürger Sachsen Mitte der 60er Jahre ein Geschenk für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung von Drabenderhöhe war. Hier sei es gelungen, eine wichtige Stätte der Begegnung zu schaffen. Das wurde bereits 1991 mit einer Goldmedaille im 1. Bundeswettbewerb für vorbildliche Integration von Aussiedlern in der Bundesrepublik 1991 gewürdigt. Unvergessen ist Robert Gassner, der als „Vater der Siebenbürger-Sachsen-Siedlung“ bekannt wurde. Er sprach nicht nur von Integration, sondern lebte sie. „Wir sind daheim“, sagte Gassner aus vollem Herzen 1966 bei Einweihung der Siedlung. Diese Worte wurden oft zitiert, haben auch 26 Jahre nach seinem Tod noch Bedeutung.

„Die Siebenbürger Sachsen sind angekommen um zu bleiben“, sagt heute Enni Janesch, die seit 13 Jahren als Vorsitzende die Geschicke der Kreisgruppe lenkt. Die Siebenbürger haben hier Heimat gefunden, üben ihre mitgebrachte Kultur aus, bekennen sich zu den Wurzeln ihrer Herkunft und prägen das Gemeinschaftsleben im Ort mit. Die Älteren erinnern sich gerne und mit Wehmut an ihre Heimat, die sie verlassen mussten – trotzdem möchte keiner mehr hier weggehen. Noch funktioniert alles gut: Die siebenbürgischen Vereine pflegen ihre Tradition und ihr Brauchtum, Veranstaltungen und die Heimatstube (ein kleines Museum) werden gut und gerne besucht.

Im Wohnbereich wird sich in Zukunft gewiss einiges verändern, so Janesch. Viele Menschen, die in den Siedlungshäusern wohnen, sind über 70 Jahre alt. Aber: Verwaiste Häuser stehen nicht lange leer, sie werden schnell wieder verkauft, oft an nichtsiebenbürgische Familien.

Die jüngeren Menschen, die nicht in Siebenbürgen geboren wurden, haben nicht mehr eine so enge Bindung zum Geburtsland der Eltern und Großeltern. Ihre Identifikation mit Drabenderhöhe ist größer und die Zugehörigkeit zum Verband der Siebenbürger Sachsen ist nicht mehr selbstverständlich. Die in der zweiten und dritten Generation in Oberberg Geborenen sehen sich weniger in der Pflicht das kulturelle Erbe ihrer Vorfahren zu pflegen. Trotzdem sei es nach wie vor wichtig, das hierher mitgebrachte Kulturerbe zur Wahrung der siebenbürgischen Identität weiter zu erhalten, betont Janesch.

Der ehemalige Wiehler Bürgermeister, Werner Becker-Blonigen, der während seiner 36jährigen Amtszeit die Entwicklung der Siedlung begleitete, schrieb in seinen Grußworten zum 40jährigen Bestehen der Siedlung: „Heute lässt sich feststellen, dass die Siebenbürger Sachsen in die einheimische Bevölkerung hineingewachsen sind. Sie stellen jetzt gut 12% (heute sind es 15%) der Stadt Wiehl und bilden einen wichtigen integralen Bevölkerungsanteil, auf den wir alle stolz sind.“ Noch wichtiger sei ihr kultureller und gesellschaftlicher Akzent, der heute noch sichtbarer ist als in den ersten Jahren der Eingewöhnung. Ob Musik, Theater, Gesang oder bildende Kunst, alle diese Bereiche werden durch die Siebenbürger in der Stadt Wiehl personifiziert, gefördert und gestaltet.

Im Januar 2014 wurde der Siebenbürgisch-Deutsch-Rumänische Freundeskreis Wiehl-Bistritz gegründet. Im August 2015 unterzeichneten die Bürgermeister beider Städte einen Partnerschaftsvertrag.

Bürger und Bürgerinnen aus der Siedlung haben sich als Stadtverordnete in der Stadt Wiehl und als Kreistagsmitglieder im Kreistag des Oberbergischen Kreises engagiert und werden es auch weiter tun. 2004 wurde Hagen Jobi, ein Drabenderhöher mit siebenbürgischen Wurzeln, zum Landrat des Oberbergischen Kreises gewählt. Während seiner Tätigkeiten als Landrat, MdL, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Wiehl und stellvertretender Vorsitzender der Kreisgruppe der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen war ihm das Zusammenwachsen der Dorfgemeinschaft stets ein besonderes Anliegen.

Ursula Schenker

12.05.2016 - Veranstaltungen/Termine
BV 09 Drabenderhöhe: Pfingstjugendfußballturnier

Auch in diesem Jahr führt die Jugendfußballabteilung des BV 09 Drabenderhöhe ihr traditionelles Pfingstjugendfußballturnier durch. Dieses findet statt am Pfingstsamstag, den 14. Mai 2016 und Pfingstsonntag, den 15. Mai 2016.

Das Turnier beginnt am Samstag um 10:00 Uhr mit dem F-Jugendturnier. Dieses dauert bis 13:00 Uhr. Fortgesetzt wird das Turnier dann mit der E-Jugend. Diese spielt bis 15:30 Uhr. Anschliessend ist ein Freundschaftsspiel der C-Junioren geplant.

Am Sonntag um 9:30 Uhr beginnt das Bambini-Turnier. Dieses dauert bis 13:00 Uhr. Anschließend findet bis 16:00 Uhr das Turnier der D-Jugend statt.

Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt. Das Turnier findet auf dem Kunstrasenplatz statt. Die Jugendfußballabteilung hofft auch in diesem Jahr auf zahlreiche Zuschauer.

Jugendleiter Lothar Klein: "Besonders freuen wir uns, wenn auch Personen zuschauen, die nicht unmittelbar an dem Turnier beteiligt sind. Bereits im Vorfeld möchte sich die Jugendfußballabteilung bei den Eltern bedanken, die an den Getränke-u.-Imbissständen aushelfen und somit maßgeblich zum Gelingen dieses Turniers beitragen."

11.05.2016 - Sport
Fußball: Jörg Vollmer bleibt BV09er

Der BV 09 Drabenderhöhe wird in der kommenden Saison auf die Unterstützung von Jörg Vollmer zurückgreifen können. Der 30-jährige Lehrer war vor einem Jahr aus Süddeutschland nach Drabenderhöhe gezogen und spielte bereits in der Bezirksliga Saison 14/15 für den BV 09. Davor für die TSG Ehingen in der Landesliga Württemberg.

Kurt Berger, 1. Vorsitzender: "Er soll der jungen Mannschaft die Kreativität im Mittelfeld geben. Wir sind sehr glücklich und froh, dass er uns zugesagt hat, denn Jörg wird der Mannschaft mit Sicherheit weiterhelfen können."

03.05.2016 - Sport
Zunft-Kölsch-Cup: Die "Alten Herren" des BV 09 Drabenderhöhe siegen gegen Bergisch Gladbach

In einem kampfbetonten Spiel gingen die Gastgeber am 2. Mai auf dem Drabenderhöher Fußballplatz in der 1. Halbzeit durch einen schönen Sololauf von Alex Jobi, abgeschlossen durch Tom Köckert, mit 1:0 in Führung, welches auch der Pausenstand war. Im zweiten Durchgang schwächte sich der Gegner selber, indem ein Abwehrspieler erneut einen Durchmarsch der Höher nur mit einer Notbremse stoppen konnte und somit mit einer roten Karte bestraft wurde. Im weiteren Verlauf führte ein weiteres Foulspiel im 16-Meter-Raum an Alex Jobi zu einem Elfmeter. Diesen fälligen Elfmeter verwandelte Werner Thiess sicher zum 2:0. Der Gast aus Gladbach stürmte dann heftig auf das Drabenderhöher Tor, was anschließend auch zum Anschluss führte. Das heftige Anlaufen der Gäste auf das Höher Tor führte auch zu großen Lücken in deren Abwehr, welche Dietmar Meier in der Nachspielzeit für den 3:1-Endstand nutzte. Damit steht die Höher Ü-32 das erste Mal im Halbfinale des Zunft-Kölsch-Cups, der offizielle Kreismeisterschaft in der Altersklasse Ü32 für den Fußballkreis Berg. Die Auslosung des nächsten Gegners erfolgt in den nächsten Tagen.

30.04.2016 - Jugend
Hexenfest im Jugendheim Drabenderhöhe

Auch wenn die jungen Besucherinnen im Alter von fünf bis zwölf Jahren nicht auf einem Hexenbesen im Jugendheim Drabenderhöhe ankamen, war schnell klar, dass sie alle zum berühmt berüchtigten Hexenfest wollten.



Wie jedes Jahr hatte die Jugendheimleiterin und organisierende Oberhexe Martina Kalkum zur Vorfeier der Walpurgisnacht eingeladen. Wem das passende Kostüm fehlte, konnte sich unter fachfraulicher Anleitung einen Flickenrock und einen Hexen Hut basteln. Weiter ging es zum Schminkstand, an dem sich die bestgelaunten jungen Damen mit wunderbaren Spinnweben und herrlich gesunder Gesichtsfarbe in hellem grün verschönern konnten und so endgültig in märchenhafte Hexen verwandelt wurden. Für das Makeup Täschchen konnte giftig grüner Lippenbalsam zubereitet werden. Das Erlernen von geheimer Zauberschrift, mit der man vorzüglich ins Tagebuch schreien kann, war sehr begehrt. Übrigens wurden auch wenige männliche Wesen entdeckt, die bei dem absoluten Höhepunkt des Festes, dem scheußlich schaurigen Büffet, das sich die Mädchen nach getaner Arbeit schmecken ließen, helfen durften.



Neben bunter Bowle mit Wurmeinlage gab es mit weißen Mäusen garnierte Brötchen, Glibber Suppe, hübsche kleine Fingerbürger und mit Glubschaugen belegte Muffins. Das Gruselbüffet ließ einfach keine Wünsche offen! Zum Abschluss der Party wurde noch ein sehr professioneller Hexentanz rund um die Feuerschale im Innenhof eingeübt und anschließend den abholenden Eltern vorgeführt. Martina Kalkum: "Ein ganz besonderer Dank geht an die freiwillig helfenden Jugendlichen!"

27.04.2016 - Aktuelles
Jugendfeuerwehr unterwegs

Einen Übungssamstag, der vom Förderverein der Löschgruppe Drabenderhöhe finanziert wurde, verbrachten 11 Mitglieder der Jugendfeuerwehr anders als gewohnt, denn gemeinsam mit vier Betreuern ging es unter dem Motto "Einer für alle - Alle für einen" nach Köln in eine Kletterhalle.



Hier wurde nach einer Einführung in die Sicherungsknoten, die den Jugendfeuerwehrmitgliedern nicht unbekannt waren, das Gruppengefühl auf besondere Weise gestärkt. Schnell ging es für alle Teilnehmer hoch hinaus und jeder konnte seine eigenen Stärken unter Beweis stellen.

Der Nachwuchs zeigte, dass sie als Team gut miteinander funktionieren und sich der Einzelne auf die anderen verlassen kann.

Nach einigen Stunden ging es dann zurück ins Feuerwehrhaus Drabenderhöhe, wo sich alle an einem leckeren Grillbuffet stärken konnten und den gemeinsamen Tag Revue passieren ließen. Schnell war man sich einig, dass ein solches Angebot einer Wiederholung bedarf.

26.04.2016 - Sport
Fußball: "Alten Herren" gegen Bergisch Gladbach

Am Montag, den 2. Mai 2016, findet um 19.30 Uhr auf dem Drabenderhöher Fußballplatz ein Meisterschaftsspiel der Alten Herren statt. Die Alten Herren des BV 09 spielen im Viertelfinale gegen den SV Bergisch Gladbach 09.

Die Meisterschaft steht unter dem Namen Zunft-Kölsch-Cup und ist die offizielle Kreismeisterschaft in der Altersklasse Ü32 für den Fußballkreis Berg.

25.04.2016 - Sport
Fußball: Axel Leopold übernimmt die Reserve des BV 09 Drabenderhöhe

Axel Leopold, der die Reserve des BV 09 Drabenderhöhe übernimmt, ist in Drabenderhöhe kein Unbekannter. Immerhin spielte er in der Saison 05/06 für den BV 09 als Stürmer und offensiver Mittelfeldspieler. Danach zog es ihn wieder zu seinem Heimatverein BSV Bielstein. In der Saison 2012/2013 ist er Spielertrainer der zweiten Mannschaft des BSV geworden und in der Saison 2013/2014 in die Kreisliga C aufgestiegen. Er wird Kevin Hampel ablösen, der in der kommenden Saison als Spieler die 1. Mannschaft verstärken wird und Werner Thies als Co-Trainer unterstützen soll. Kevin Hampel hat in Niedersachsen Bezirksliga gespielt. Kurt Berger, 1. Vorsitzender: "Ich denke, wir haben damit eine gute Lösung gefunden, die uns mit Sicherheit weiterbringen wird. Weiterhin sind wir mit anderen Spielern im Gespräch um die 1. Mannschaft zu verstärken."

24.04.2016 - Sport
Turnen: Drei Übungsleiter des BV 09 Drabenderhöhe zum "Übungsleiter des Jahres 2015" nominiert

Am 16. März 2016 wurden alle Übungsleiter, die für den Titel "Übungsleiter des Jahres 2015" von den Vereinen vorgeschlagen wurden, zur Ehrung eingeladen. Vom BV 09 Drabenderhöhe waren es Martina Friedemann, Jürgen Brandsch-Böhm und Rosemarie Gubesch.

Die Rheinische Turnerjugend (RTJ) schreibt diesen Wettbewerb seit zwei Jahren aus. Hierbei können die Vereine verdiente Übungsleiter vorschlagen. Alle Einsendungen werden von einer Experten-Jury intensiv begutachtet. Anschließend werden alle vorgeschlagenen Übungsleiter in den Landtag nach Düsseldorf eingeladen und erhalten eine Urkunde.

In diesem Jahr wurde Günther Teubert von NRW-Sportministerin Christina Kampmann ausgezeichnet. Er darf sich nun "Übungsleiter des Jahres 2015" nennen.

In ihrer Ansprache dankte Christina Kampmann, die seit dem 1. Oktober 2015 das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (MFKJKS) leitet, herzlich für den Einsatz der Übungsleiter. Sie betonte, dass gerade Übungsleiter dazu beitragen, dass viele Kinder und Jugendliche Sport machen können. Rainer Bischoff, der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im NRW-Landtag unterstrich, dass Übungsleiter der Politik sehr am Herzen liegen. "Übungsleiter haben eine ganz wichtige Funktion - kein Verein kann ohne Übungsleiter funktionieren".

22.04.2016 - Aktuelles
Förderverein "Freunde und Förderer der Kindertageseinrichtung Adele Zay" gegründet

Am 5. April 2016 wurde in Drabenderhöhe der Förderverein "Freunde und Förderer der Kindertageseinrichtung Adele Zay" gegründet. Als erstes Vorstandsteam wurde gewählt: Volker Stache als Vorsitzender, Evelyn Köster als 2. Vorsitzende und Sigrid Auner-Schemmel als Kassiererin.

Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die in Drabenderhöhe in der Oskar-Hartmann-Straße geführte Kindertageseinrichtung bei folgenden Maßnahmen und Aufgabenstellungen zu unterstützen:

a. Erwerb von Materialien wie Büchern, Spielzeugen, Spielgeräten, allg. pädagogischen Hilfsmitteln, Instrumente, sonstigen Einrichtungsgegenständen
b. Förderung von Exkursionen, Wanderungen, Fahrten
c. Förderung von Vorträgen, kulturellen oder sportlichen Veranstaltungen, Lehrgängen
d. Unterstützung bedürftiger und Fördervereinsmitglieder Kinder bei der Teilnahme an Gemeinschaftsveranstaltungen und in sonstigen Einzelfällen
e. Unterstützung bei der pädagogischen Arbeit
f. Öffentlichkeitsarbeit zur Gewinnung von Sponsoren und Mitgliedern
g. Ausrichtung von Veranstaltungen zur Bildung der Kinder, Eltern und die in der Tageseinrichtung tätigen Kräften

Auslöser für die Gründung des Vereins war die aktuelle Diskussion über die mangelnde finanzielle Ausstattung der Kindertageseinrichtungen im Oberbergischen Kreis. "Es kann nicht sein," so Volker Stache, "dass das Land NRW auf dem Rücken unserer Zukunft seinen Haushalt sanieren möchte und die bisherigen - teilweise gemeinnützigen Träger - im Regen stehen lassen. Das ist ein Skandal!" Frau Auner-Schemmel ergänzte hier, "dass die angekündigten Kürzungen im Personalschlüssel auf die im Gesetz vorgesehenen Minimumanforderungen keine wirkliche Alternative zur Erziehung und Erstausbildung unserer Kinder darstellen können." Wir müssen hier Träger, Kommunen und Eltern gemeinschaftlich zu einem starken Pakt führen. Herr Stache hofft, im ersten Schritt alle Eltern der Kindertageseinrichtung zum Mitmachen bewegen zu können und den Kindern somit eine weiterhin hohe qualitative Grundausbildung gewährleisten zu können.

20.04.2016 - Veranstaltungen/Termine
Maiblasen des Blasorchesters

Auch in diesem Jahr werden die Musikerinnen und Musiker des Blasorchesters Siebenbürgen-Drabenderhöhe der alten Tradition folgend am 1. Mai musizierend durch die Siedlung ziehen. Wie jedes Jahr bitten die Musiker hierbei um eine kleine oder große Spende, die ausschließlich für die Nachwuchsarbeit verwendet wird.
Die Stationenliste soll nur ein grober Anhalt für den Zeitplan sein:

1. Unterwald Ecke Altes Land, 07:10 Uhr
2. Oskar Hartmann Straße 16, 07:20 Uhr
3. Marienfelderstraße, 07:40 Uhr
4. Alte Kölner Straße / B56, 07:50 Uhr
5. Herrenhofer Straße 12, 08:00 Uhr
6. Weinland 12, 08:10 Uhr
7. Weinland 16, 08:15 Uhr
8. Nösnerland 1, 08:30 Uhr
9. Nösnerland 19, 08:40 Uhr
10. Nösnerland Ecke Eingang Park, 08:50 Uhr
11. Im Dahler Oberhof 26, 09:00 Uhr
12. Auf dem Kötzen 4, 09:10 Uhr
13. Brächen I, 09:20 Uhr
14. Brächen Bussardweg 19, 09:30 Uhr
15. Auf dem Bühl 42, 09:45 Uhr
16. Altenheim Siebenbürgen, 10:00 Uhr
17. Siebenbürgerplatz, 10:25 Uhr
18. Burzenland Höhe 4, 10:35 Uhr
19. Kokeltal Wendeammer, 10:45 Uhr
20. Haferland 9, 11:00 Uhr
21. Haferland 21, 11:10 Uhr
22. Bistritzer Gasse, 11:20 Uhr
23. Hermannstädter Gasse 36, 11:30 Uhr
24. Kronstädter Gasse 72, 11:40 Uhr
25. Kronstäder Gasse 9, 11:50 Uhr
26. Mediascher Gasse 16, 12:00 Uhr
27. Schässburger Gasse 16, 12:15 Uhr
28. Hillerscheid, 12:35 Uhr
29. Jennecken, 12:55 Uhr
30. Bielstein Damte, 13:15 Uhr
31. Klausenburger Gasse 10, 13:45 Uhr
32. Klausenburger Gasse 42, 13:55 Uhr
33. Repser Gasse, 14:05 Uhr
34. Mühlbacher Gasse 27, 14:15 Uhr

Desweiteren möchte das Blasorchester auf die zahlreichen Veranstaltungen hinweisen, die bis jetzt für dieses Jahr geplant sind.

12.06.2016 Schulfest
17.-19.06.2016 50-Jahr-Feier der Siebenbürger-Sachsen-Siedlung
25.06.2016 Schützenfest Schimmelhäuer Kaltenbach-Bellingroth
27.08.2016 Feier 70 Jahre NRW, Umzug in Düsseldorf
11.09.2016 Erntedankfest
02.10.2016 Oktoberfest des MGV Drabenderhöhe
11.11.2016 Sankt-Martins-Umzug
12.11.2016 Herbstkonzert des Blasorchersters
13.11.2016 Gedenkfeier zu Volkstrauertag am Friedhof
16.12.2016 Feierstunde zu Puer Natus
26.12.2016 Weihnachtsblasen vor der Kirche und im Altenheim

14.04.2016 - Sport
Tennisclub Drabenderhöhe startet in die Saison

Am Samstag, den 30. April, ab 14:00 Uhr öffnet der TC77 seine Pforten und endlich kann wieder auf der schönen Anlage Tennis gespielt werden. Alle Tennisinteressierten, ob Anfänger, Fortgeschrittene oder Wiedereinsteiger sind herzlich willkommen.

Pressewart Adolf Georg Botsch: "Kommen Sie vorbei und lernen Sie unseren 'ungezwungenen' Tennisclub und seine Mitglieder kennen. Gerne können Sie auch direkt ein paar Probeschläge absolvieren, Schläger und Bälle werden gestellt, Sie müssen nur Sportkleidung und Tennis/Sportschuhe mitbringen."

Der Verein bietet seinen Mitgliedern 5 Tennisplätze, von denen 4 auch abends unter Flutlicht bespielbar sind. Drei der fünf Tennisplätze sind grundsaniert und bieten eine hervorragende Basis für diese gesellige Sportart, die auf Wunsch von der Tennisschule Lob begleitet wird. Die Tennisschule LOB, unter der Leitung von Herrn Razvan Mihai, übernimmt auch in dieser Saison die Traineraktivitäten beim TC 77. Interessierten, die einen Einstieg suchen, bietet der Club günstige Schnupperangebote. Für Familien gibt es Sonderrabatte.

In diesem Zusammenhang bietet der Verein preiswerte Trainingsmöglichkeiten für neue Mitglieder und ist gerne bei der Suche nach Spielpartnern/innen oder auch Trainingsgruppen behilflich. Jedes Clubmitglied erhält einen Schlüssel und somit jederzeit die Möglichkeit, die Anlage mit dem frisch umgebauten Clubhaus zu nutzen. Neben dem herrlichen Tennissport im Freien und dem geselligen Beisammensein bietet der Verein den sporthungrigen Mitgliedern in den Wintermonaten zusätzlich Hallenfußball an. Die Mitglieder, die sich auch mit Spielern aus anderen Vereinen messen wollen, treten in einem der gemeldeten Mannschaften an. So gehen in diesem Jahr insgesamt 8 Mannschaften des TC 77 Drabenderhöhe ins Rennen um Spiel, Satz und Sieg.

Ein ebenfalls wichtiger Bestandteil des Tennisvereins bildet die Hobby-Runde, die sich regelmäßig trifft und Spiele gegen befreundete Vereine absolviert, was auch in diesem Jahr wieder der Fall sein wird. Natürlich kann aber auch außerhalb der Gruppen einfach 'just for fun' mit seinem Partner, seinen Familienmitgliedern oder Freunden Tennis gespielt werden.

Weitere Informationen sowie Kontaktdaten können der Homepage www.tc77drabenderhoehe.de entnommen werden und Interessierte können natürlich auch gerne einfach einmal auf die Anlage hinter dem Fußballplatz kommen. Gerne bespricht der Verein zusammen mit dem Interessierten und mit dem Trainerteam wie ein Start in diese interessante und abwechslungsreiche Sportart möglich ist.

13.04.2016 - Aktuelles
Hans Otto Tittes: Vom Sprechen und Zuhören

Hans Otto Tittes Zu einer gepflegten Diskussionskultur gehört das Zuhören genauso wie auch das Reden! Leider nehmen dies viele Zeitgenossen, Jung wie Alt, nicht so ernst. Hans Otto Tittes hat sich darüber ein paar Gedanken gemacht:

Vom Sprechen und Zuhören
von Hans Otto Tittes

Der Mensch hat eine Zunge nur
geschenkt bekommen von Natur,
denn eine reicht nun allemal
beim Sprechen, ob sie breit, ob schmal.

Der Ohren hat er allerdings
zwei Stück, eins rechts, das andre links.
(Auch deshalb sind es zwei, dass sie
ergänzend sind zur Symmetrie.)

Rein zahlenmäßig hier beurteilt
sind Ohren eindeutig bevorteilt,
woraus man schließen könnte, dass
fürs Zuhören sei dies zupass.

Die Wirklichkeit was anders lehrt:
's wird mehr gequatscht als zugehört!

11.04.2016 - Veranstaltungen/Termine
Blutspendetermin



08.04.2016 - Veranstaltungsbericht
Die "Lebendigen Osterbräuche" unter dem Turm der Erinnerung finden immer mehr Liebhaber

Höhepunkte dieser Veranstaltung, zu der das Alten- und Pflegeheim Haus Siebenbürgen, der Adele-Zay-Verein und die Kreisgruppe eingeladen hatten, waren sicherlich samstags das Abbrennen des Osterfeuers und sonntags die Ostereiersuche für Kinder.


Osterfeuer - Fotos: Melzer

Fritz Barth, Leiter des Altenheims, freute sich über die vielen Besucher, die das Osterfeuer sehen wollten und sich zu netten Begegnungen und Gesprächen eingefunden hatten. Große und kleine Gäste tummelten sich auf dem Gelände als knisternd die ersten Flammen hochschlugen. Vor allem für die Kinder war das Abbrennen des Feuers ein kleines Abenteuer. Bei milden Temperaturen konnten auch Bewohner des Altenheims mit dabei sein und wie die Besucher gegrillte Mici und kühles Bier genießen.

Der Sonntag war dann zwar etwas verregnet, aber die Kinder hatten trotzdem ihre helle Freude beim Ostereiersuchen im Park. Meister Lampe hatte die Eier geschickt zwischen Beeten, Blumen und Steinen versteckt, so dass die Pänz nicht unbedingt auf den nassen Rasen mussten.



Vor der lustigen Eiersuche fand in der Kapelle des Altenheims ein Gottesdienst mit Pfarrer Fritz Barth statt. Er erinnerte in seiner Predigt an die im neuen Testament überlieferten Osterberichte und Erfahrungen der Frauen, die am Ostermorgen zum Grab Jesu kamen und es leer vorfanden. "Ostern sei aber mehr als eine spannende Geschichte, bei der wir uns in Erwartung dessen was geboten wird, bequem auf der Zuschauertribüne niederlassen oder als Zuschauer vor dem Fernseher gemütlich zurücklehnen können", führte Barth aus. "Das wäre eine feine Sache für den Glauben. Aus sicherem Abstand zuschauen, so lange, bis objektiv keine Zweifel mehr bestehen."

Aber Ostern, Ostererfahrung setze voraus, dass "wir mit unseren Gedanken und Herzen aufbrechen, wie damals die ersten Osterzeugen, teilnehmen an dieser Geschichte, an diesem schwer fassbaren Geschehen", so Barth und erinnerte dabei an Apostel Paulus, der weder Widerspruch noch Zweifel zugelassen habe: "Christus ist gestorben und auferstanden".

Gründonnerstag und Karfreitag fanden in der Kapelle ebenfalls Gottesdienste statt, die von Pfarrer Frank Müllenmeister und Pfarrer i.R. Gerhard Thomke abgehalten wurden.

Ursula Schenker

Eine Bilderserie finden Sie hier...

07.04.2016 - Aktuelles
Bilderausstellung: Geschwister Hella Tausch und Andreas Mathes verwandeln Ausstellungsraum in ein buntes Blütenmeer

"Das Talent zum Malen haben wir von der Mutter geerbt", sagen unisono die Geschwister Hella Tausch und Andreas Mathes, die ihre in Öl, Acryl, Kreide und Wasserfarben gefertigten Bilder im Raum unter der Kapelle des Altenheims ausstellen. "Seit ihrer Kindheit haben beide gerne gemalt, sich als Autodidakten weitergebildet und malen bis heute mit Leidenschaft", sagte Kreisvorsitzende Enni Janesch, die die Ausstellung in Anwesenheit der Künstler und vielen Gästen eröffnete.


Enni Janesch (rechts) stellt die beiden Künstler Hella Tausch und Andreas Mathes (links) vor. Foto: Ursula Schenker

Naturalistische Bilder mit idyllischen Landschaften, Stillleben mit Obst und Blumen, die in vielfältigen Farben die Wände in ein buntes Blütenmeer verwandeln, zeugen von fleißiger Schaffenskraft. Während Mathes das Arbeiten mit Ölfarben bevorzugt, zu seinen Lieblingsmotiven gehören Mutter und Kind, malt seine Schwester mit Acryl, Kreide und Wasserfarben, nahe den Impressionisten. Nach dem Tod ihres jüngsten Sohnes Manfred sah Hella Tausch ihre Malerei nicht nur als Hobby, sondern sie diene als Therapie.

Die Verbundenheit der Geschwister zu Siebenbürgen und ihrer Heimat Scharosch, sie kamen 1979 und 1983 nach Drabenderhöhe, zeigt sich in ihren Werken. Besonders Andreas Mathes malte rund 100 Kirchenburgen, darunter auch die Kirche seines Heimatortes. Zu sehen ist auch das Elternhaus, als Mittelpunkt ihres Lebens in dem siebenbürgischen Dorf. Die bunten und realistischen Bilder strahlen Ruhe und Frieden aus. Auch ohne Erklärung kann der Betrachter erkennen, welches Bild von wem gemalt wurde. Zuletzt ausgestellt wurden die Arbeiten der Künstler Ende 2011. In den fünf Jahren sind einige neue Werke dazu gekommen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 15. April zu sehen. Veranstalter sind der Adele-Zay-Hilfsverein, das Haus Siebenbürgen, Alten- und Pflegeheim, sowie die Kreisgruppe Drabenderhöhe. Ulrike Horwarth, Vorsitzende des Adele-Zay-Vereins, betonte in ihrer Begrüßung die seit fast 50 Jahren bestehende gute Zusammenarbeit zwischen Altenheim und Kreisgruppe. Sie freute sich über die "bunten Bilder", bei deren Anblick man meine in einem Blumengarten zu stehen. Hella Tausch trug noch ihr Gedicht "Frühlingserwachen" vor, in dem "Kinder die schönsten Lieder singen" und "neues Leben in unsere Seelen zieht".

Ursula Schenker

07.04.2016 - Veranstaltungen/Termine
Hexenfest im Jugendheim Drabenderhöhe

Am Freitag, den 29. April, findet wieder das berühmt-berüchtigte Hexenfest im Jugendheim Drabenderhöhe statt. Ab 17.30 Uhr sind alle Mädchen im Alter von 5 bis 12 Jahren eingeladen, um scheußliche Schminke und Hexenröcke herzustellen, Zauberschrift und professionelle Hexentänze zu erlernen und Spaß zu haben. Selbstverständlich gibt es zur Stärkung ein scheußlich buntes Gruselbüffet und erfrischende Zaubertränke. Zur Teilnahme am Hexenfest ist eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen gibt es im städtischen Jugendheim Drabenderhöhe persönlich oder unter der Rufnummer 02262-1249.

06.04.2016 - Jugend
Ein Abenteuer der anderen Art

Die Tagestour mit den jugendlichen Helferinnen und Helfer aus dem Jugendheim Drabenderhöhe war schon fast beendet, bevor sie überhaupt richtig begonnen hatte.



Jugendheimleiterin Martina Kalkum: „Wie immer, in-fast-letzter Minute, erreichten wir den Bahnhof in Overath. Zum Glück fanden sich noch freie Parkplätze und mit den bereits besorgten Gruppentickets stiegen wir nach Überwindung der vielen Treppen in den soeben eingefahrenen Zug in Richtung Köln. In nur 30 Minuten sollte er uns zum Hauptbahnhof bringen, doch das blieb ein Wunsch! Nach gefühlten Stunden und mehreren Umstiegen in den sogenannten Schienenersatzverkehr, erreichten wir unser erstes Ziel, den Hauptbahnhof, um von dort mit der U- und S-Bahn unserem nächsten Tageshöhepunkt entgegen zu fahren. Gestärkt mit gesponserten Kaffee aus einem Telefonladen, in dem man uns zwar den Weg nicht beschreiben konnte, dafür aber Getränke und kleine Naschereien mit gab, fanden wir dank Handy-GPS noch Sekunden vor der vereinbarten Zeit unseren „QUEST-ROOM“. In zwei Teams zu jeweils sechs Personen hatten wir die einmalige Möglichkeit, in einer Stunde als Team aus einer Gefängniszelle auszubrechen. Mit Handschellen aneinandergeschlossen ging das Spiel im Dunkeln los. Gefragt waren die Lösungsideen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Ob logisches Denken, handwerkliches Geschick oder verrückte Einfälle: Gemeinsam schafften wir den Gefängnisausbruch! Wir erlebten ein echtes Abenteuer ohne Risiko und mit jeder Menge Spaß! Nach einer Stärkung und einem weiteren Fußmarsch durch Köln, entspannten wir gemeinsam im Kino. Der Ausfall von mehreren Zügen in Richtung Heimat konnte uns dann nicht wirklich mehr überraschen. Wir waren uns einig: Was für ein schöner und aufregender Tag!“

06.04.2016 - Jugend
Glänzende Schmuckstücke aus Stein im Jugendheim Drabenderhöhe hergestellt

Kinder und Jugendliche hatten sich zur Herstellung von Handschmeichlern im Jugendheim Drabenderhöhe getroffen. Zwischenzeitlich war der Innenhof des städtischen Jugendheims in eine feine Staubwolke gehüllt.



Handschmeichler sind Steine, die der Größe nach bequem in eine Hand passen, keine Kanten haben und sich durch ihre angenehme Glätte wunderbar anfühlen. Die Teilnehmer/-innen raspelten erst grob den Speckstein, bevor dann anschließend mit immer feinerem Schmirgelpapier gearbeitet wurde. Zum Abschluss ölten und polierten die Mädchen und Jungen ihre individuell gestalteten Steine, unter denen keiner dem anderen glich. Die begeisterten jungen Handwerkerinnen und Handwerker stellten fest, dass sich alle Steine in kleine Kunstwerke verwandelt hatten.

05.04.2016 - Veranstaltungen/Termine
Kinderbibeltag im Gemeindehaus

Am Sonntag, den 10. April 2016 findet der nächste Kinderbibeltag im Jugendbereich des Ev. Gemeindehaus Drabenderhöhe statt. Eingeladen sind alle Kinder von 5 bis 11 Jahren, die sich auf ein gemeinsames Frühstück freuen können. In diesem Kindergottesdienst wird sich alles um das wichtige Symbol, nämlich das Kreuz, drehen. Eine spannende Geschichte und ein tolles Kreativangebot runden die gemeinsame Zeit ab. Los geht es wie immer um 10.00 Uhr, Ende ist um 12.00 Uhr.

04.04.2016 - Jugend
Kinder- und Jugendarbeit der Ev. Kirchengemeinde Drabenderhöhe: "Freude schenken und an andere denken"

"Freude schenken und an Andere denken" das war das Motto der Jungscharkinder in der Woche vor den Osterferien. Fleißig wurden unzählige Eier zusammen gefärbt, die dann gemeinsam ins Altenheim gebracht wurden.



Dort trafen die Jungscharkinder bei der Übergabe im Pavillon auf viele Bewohner, die sich sehr über die kleine Osterüberraschung gefreut haben. Außerdem durften die Kinder auch über die Stationen gehen und dort die Menschen in ihren Zimmern besuchen. So kam man schnell miteinander ins Gespräch und die Kinder übten sich zusammen mit den Bewohnern im "Eierkitschen".



Es war ein gelungener Nachmittag, der tolle Eindrücke bei allen großen und kleinen Menschen hinterlassen hat. In Zukunft wird die Ev. Jugend Drabenderhöhe in regelmäßigen Abständen gemeinsame Angebote wie z.B. Bastelaktionen zusammen mit dem Altenheim durchführen. Das erste gemeinsame Treffen zwischen der Jugendarbeit und dem Altenheim wird es am 6. Mai geben, in dessen Rahmen miteinander getöpfert wird.

Und so geht es nach den Osterferien im Jugendbereich des Gemeindehauses weiter:

Jungschar-Programm bis zu den Sommerferien im Jugendbereich des Ev. Gemeindehaus Drabenderhöhe

Mädchenjungschar: montags von 16.30 bis 18.00 Uhr

04.04. Hübsche Blumenkinder
11.04. Jagd nach ???
18.04. Rund um´s Mosaik (Achtung! Generationsübergreifendes Angebot zusammen mit dem Creativ-Café; eine Anmeldung ist erforderlich. Die MJS fängt bereits um 16.00 Uhr an; Ende ist gegen 18.30 Uhr.)
25.04. Hand in Hand

02.05. In geheimer Mission
09.05. Der Himmel auf Erden
16.05. entfällt wegen Pfingstmontag
23.05. Jetzt wird´s frisch
30.05. Alles aus Pappe

06.06. In der Jungscharbäckerei
13.06. spielerisches Allerlei
20.06. Ich sage NEIN!
27.06. Bastelwerkstatt

04.07. Für Herz und Seele….

Jungenjungschar: freitags von 17.00 - 18.30 Uhr

08.04. 1. Hilfe fürs Herz
15.04. Das große Hockey-Turnier
22.04. Jetzt wird's bunt! Bitte alte Klamotten anziehen!!!
29.04. In geheimer Mission

06.05. entfällt wegen Brückentag
13.05. Jagd nach Agent 1.00
20.05. Tolle Dosen
27.05. entfällt wegen Brückentag

03.06. Backe, backe…?
10.06. Glibber-Flibber
17.06. Hand in Hand
24.06. Wie das duftet!

01.07. Wir laden ein!

Termine für den Kinderbibeltag im zweiten Quartal 2016: 10.04.; 29.05.; 26.06.

Wegen den Konfirmationen findet der Kinderbibeltag im April bereits schon am Sonntag, den 10.04. statt.

Gerne möchte die Ev. Jugend ihre Zusammenarbeit mit dem Creativ-Café, dass montags im Gemeindehaus stattfindet, ausbauen. Dafür werden zukünftig einige Angebote gemeinsam und generationsübergreifend stattfinden. Der erste Termin hiefür ist am Montag, den 18.04.2016. Anders wie gewohnt, treffen sich die Kinder der Mädchenjungschar schon um 16.00 Uhr im Jugendbereich. An diesem Tag werden schöne Schalen mit Mosaik gestaltet. Damit alle Teilnehmerinnen auch eine tolle Erinnerung mit nach Hause nehmen können, geht die Jungschar an diesem Montag bis um 18.30 Uhr.

Da viele Frauen jeder Altersgruppe fester Bestandteil des Creativ-Cafés sind und wir gerne, dass Material so planen möchten dass genügend vorhanden ist, ist für dieses Angebot eine Anmeldung erforderlich bis zum 11.04. bei Andrea Plajer unter 0174-5963603. Für Getränke und die ein oder andere Nascherei wird gesorgt sein.

Die Ev. Jugend und das Team des Creativ-Cafés freuen sich schon jetzt auf einen schönen Nachmittag, an dem sich jung und alt begegnen und mit viel Freude gemeinsam Zeit verbringen werden.

02.04.2016 - Sport
Abteilung Turnen des BV 09: Erfolgreiche Nachwuchsarbeit bei den Wettkampfmädchen

Der "Karl-Wirth-Pokal" ist nun im 6. Jahr ununterbrochen in der Hand der Turner-Bärchen des BV 09 Drabenderhöhe.


Auf dem Bild sind die Bärchen aus dem Jahr 2015 mit Trainerin Martina Friedemann und Jürgen Brandsch-Böhm zu sehen. In der Mitte der Karl-Wirth-Pokal.

Jürgen Brandsch-Böhm: "2015 jubelten wir alle im BV, da unser Nachwuchs (6 bis 8 jährige Mädchen) nun zum 5. Mal den 'Großen Bärchen-Pokal' (Namensgebung einer unserer Bärchen) gewonnen hatte. Dieser Wanderpokal ist offiziell der 'Karl-Wirth-Pokal'. Karl Wirth war ein hervorragender Turner des Turnverbandes Aggertal-Oberberg und ist auch der Stifter der Pokale. Dieser Mannschafts-Wander-Pokal wird dem Verein mit den besten Bärchen überreicht. Ermittelt wird dieser indem das beste Ergebnis je Jahrgang und je Verein addiert wird. Der Verein mit der höchsten Punktzahl erlangt den Pokal."

Der Karl-Wirth-Pokal wird seit 1999 ausgelobt. Wenn ein Verein ihn fünfmal hintereinander hatte, bekommt er vom Turnverband Aggertal-Oberberg einen Erinnerungspokal überreicht. In den ersten Jahren hat der TV Rodt-Müllenbach viermal hintereinander den Pokal gewonnen, er war der erste Verein. Die Serie wurde dann aber von der Mannschaft aus Drabenderhöhe gestoppt. Drabenderhöhe hat den Pokal seit 2011 ununterbrochen gewonnen und 2015 als erster Verein den Erinnerungspokal überreicht bekommen.

In den 18 Jahren, in denen der Karl-Wirth-Pokal vergeben wurde, dominierte der BV 09 mit 8 Gewinn-Jahren (2003, 2007 und ab 2011 bis jetzt). Auf dem 2. Platz landet der TV Rodt-Müllenbach mit 5 Gewinnen (von 1999 bis 2002 und 2005). 2 Vereine haben den Pokal 2 Mal erkämpft (SSV Nümbrecht-Turnen - 2006 und 2008 - und der TSV Much - 2009 und 2010). Der Vfl Engelskirchen war im Jahr 2004 erfolgreich.

Wie konnte sich der BV 09, Abt. Turnen zu solch einer Dominanz entwickeln? Als Jürgen Brandsch-Böhm im Jahr 1992 den Vorsitz der Turnabteilung übernahm, organisierte er gezielt die Turnabteilung neu. Das Motto war "durchgängig" zu werden. Ein "Reklamebild" aus der damaligen Zeit zeigte auf einer Treppe stehend das Krabbelkind (unten) und am Ende (oben) den Greis mit grauem Bart. Als Unterschrift "Turnen für Alle". Dieses Motto wurde gelebt. In der Eltern/Kind-Gruppe krabbelten die jüngsten Geschwisterkinder, während die größeren mit den Eltern turnten. Wer ohne Eltern auskam, konnte in der Kleinkinder-Gruppe mitmachen. Besonders "turnwütige" konnten in der Wettkampfgruppe (Mädchen oder Jungen) seiner Leidenschaft nachkommen oder verblieb in den allgemeinen Turngruppen (Gerätturnen und Spiele). Für die Älteren wurden dann noch Spezial-Gruppen (Rhönrad und Großtrampolien) angeboten. Die jungen Mütter aus den EK-Gruppen konnten sich in den "Power-Gruppen" (Stepp-Aerobic und Nordic-Walking, später in der Fitness-Gruppe) beteiligen. Für die Männer gab es eine Männerriege. Die Gruppe für Senioren wurde dann aber erst in 2015 realisiert.

Diese Durchgängigkeit hat sich trotz Vorstand- und Trainerwechsel bis heute erhalten. Der damaligen Umorganisation verdanken wir bis heute, dass uns der Zustrom des Turn-Nachwuchses nicht versiegt. Im Jahr 2000 (nachdem der Wettkampf-Haupt-Trainer Viktor Gündisch sein Wirken mit 80 Jahren einstellte) wurde die Trainings-Intensivität der Wettkampfgruppen erheblich gesteigert. Es wurden 2 Trainingseinheiten je Woche eingeführt und die Trainingszeit je nach Gruppe zwischen 2 bis 4 Wochenstunden ausgeweitet. Nach 2001 wurde auch die Trainer-Qualität gesteigert. Nach und nach verstärkten ältere Wettkampf-Kinder (als Helfer und Trainer) das Trainerteam. So wurde der Übergang aus den Kindergruppen zur Wettkampf-Klasse erleichtert.

Jürgen Brandsch-Böhm: "Wir wünschen unseren nächsten Bärchen, mit der Haupttrainerin Martina Friedemann, dass sie noch lange den Pokal verteidigen können."

01.04.2016 - Veranstaltungen/Termine
9. KuDraCup in Drabenderhöhe

Das traditionelle Fußballturnier für Freizeit- Betriebsmannschaften findet am Freitag den 24. Juni 2016 auf dem Kunstrasen in Drabenderhöhe, In der Landwehr, statt.

Anmeldegebühr: 25,00 Euro, Kaution: 25,00 Euro, Beginn: 17.30 Uhr. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Ansprechpartner: Kai Bergerhoff, Herrenhofer Str. 47, Tel.: 0171/5469781, E-Mail: kaibergerhoff@gmx.de

01.04.2016 - Veranstaltungen/Termine
Drabenderhöhe hält Hausputz

Am Samstag, den 16. April 2016 findet die diesjährige Müllaktion statt. Der Vorstand des Heimatvereins teilt mit: "Wir treffen uns um 10.00 Uhr am Sportheim. Nachdem uns im letzten Jahr einige Hinweise aus der Bevölkerung erreichten, bitten wir, dass neben dem Sammeln von Müll auch die Straßennamen-Schilder von Dreck gereinigt werden. Im Anschluss laden wir traditionell zu einem Imbiss bei der Firma Trömpert, Zeitstraße, ein. Wir freuen uns über eine rege Beteiligung."

01.04.2016 - Veranstaltungen/Termine
Schnuppertraining der BV 09 Jugendfußballabteilung für Mädchen und Jungen

Der BV 09 Drabenderhöhe bietet in diesem Jahr wieder ein Schnuppertraining für Jungen und Mädchen an.Teilnehmen können Mädchen der Jahrgänge 2000 bis 2004 sowie Jungen der Jahrgänge 2004 bis 2007.

Termin: Samstag, 9. April 2016 für Jungen und Mädchen um 15:00 Uhr. Veranstaltungsort: Sportplatz in Drabenderhöhe.

Ansprechpartner: Jugendleiter Lothar Klein Tel.: 02262/691622 oder 0160/96863484.

Archiv
Weitere Berichte finden Sie hier...