Frühlingskonzert von Blasorchester und Honterus-Chor begeisterte Zuschauer

Ein herrlicher Frühlingstag, ein Sonntag fürs Herz. Und als Krönung Musik mit bunten Melodien, die das Wonnegefühl noch steigerten. Das Blasorchester Siebenbürgen-Drabenderhöhe unter Leitung von Michael Schumachers und der Honterus-Chor unter Leitung von Regine Melzer präsentierten gemeinsam im Kulturhaus ein Frühjahrskonzert, das einige Hundert Zuschauer von Anfang an begeisterte.


Foto: Christian Melzer

Der „Olympiade Marsch“, mit dem das Blasorchester den genussreichen Nachmittag eröffnete, klang wie ein Donnerhall durch den Saal und löste bei den Besuchern den ersten Beifallssturm aus. Gleich danach traten die Sängerinnen und Sänger um Regine Melzer mit dem „Frühlingsgruß“ von Hoffmann von Fallersleben auf und die Dirigentin hauchte ins Mikro: „Willkommen hier in diesem Tal, holder Frühling Tausendmal.“ Freunde der siebenbürgisch-sächsischen Mundart kamen ebenfalls auf ihre Kosten mit dem Lied „Die Schnigleckelchen blähn“ (Die Schneeglöckchen blüh´n). Melodie und Text stammen von Grete Zultner-Lihnert, die in ihren Zeilen an ein liebliches Tal in der Nähe von Schäßburg erinnert. Über die Freunde im Leben, die uns viel geben, erzählt das Lied „Freude und Freunde“ nach einem Satz von Manfred Bühler, den der Chor bei einem Auftritt persönlich kennen lernte und dessen Frau aus dem siebenbürgischen Roseln stammt.

Tuba, Posaune und Horn hatten ihren großen Auftritt bei der „Studentenleben Polka“ von Markus Radiske, mit der das Blasorchester weiter machte. Das nicht leichte Stück riss Altmusiker Michael Hartig bei den Proben zu der Bemerkung hin: „Das Studentenleben ist ein schweres Leben.“ Den Gästen verraten hat dies Jürgen Poschner, der mit launigen Worten durch das Programm führte. Ganz kurz stellte er noch einmal Michael Schumachers vor, der seit Frühjahr 2016 das Orchester leitet: „Eigentlich ist er gelernter Konditor. Wir warten immer noch auf die Torte.“ Schumachers spielt als Klarinettist beim Musikkorps der Bundeswehr in Siegburg.

Mit „Mausi“, einem Walzer von Claus Bottner überraschte das Blasorchester und Tenorhornspieler Roland Hienz seine Mutter Susanne Hienz, die im Saal saß und Geburtstag hatte. Hunderte von Gästen sangen anschließend „Zum Geburtstag viel Glück.“ Neben bekannten Stücken von Ernst Mosch und seinen Egerländer Musikanten kamen auch andere Komponisten und Arrangeure zu Gehör. Flöten und Klarinetten jagten bei der Solopolka „Launische Mädchen“ durch eine turbulente Ehe, die Jan Kelnar einst über die Launen der Ehefrauen schrieb. Viel Beifall gab´s für „Nessaja“ aus dem Album Tabaluga von Peter Maffay und eine der bekanntesten Melodien „Ich wollte nie erwachsen sein“. Dazu Poschner: „Maffay ist einer von uns. Er wurde im siebenbürgischen Kronstadt geboren.

Wunderschön in einem vierstimmigen Satz vorgetragen wurde anschließend vom Honterus-Chor „Über sieben Brücken musst du geh´n“, einer der schönsten Hits von Peter Maffay, den er sich bei der ehemaligen DDR-Rockband Karat ausgeliehen hat. Die Herzen der Zuschauer rührte „Die kleine Bergkirche“ mit dem klangvollen „Ave Maria“ nach der Musik von Walter Geiger. Mit „Sweet Caroline“ von Neil Diamond , der mit diesem Song 1969 über Nacht weltberühmt wurde, verabschiedeten sich das Blasorchester und sein Dirigent, der augenscheinlich mit den Leistungen seiner Musiker zufrieden schien. Als der letzte Ton verklungen war, applaudierte Schumachers seinen Musikern für die hervorragende Leistung. Ein besonderes Schmankerl bekamen die Zuhörer noch von Janis Külchen auf dem Xylophon zu hören, der mit den Löffeln meisterhaft klimperte, donnernden Beifall und Zugaberufe erntete. Er gehört ebenfalls zum Musikkorps der Bundeswehr.

Blasorchester und Chor machten noch eine Reise „In die weite Welt“ und setzen über das phantastische Konzert einen gemeinsamen Schlusspunkt mit dem Wanderlied „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“. Auch sie mussten Zugaben liefern.

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Unterhaltsames Frühjahrskonzert des Akkordeon-Orchesters

Bereits zum fünften Mal lud das Akkordeon-Orchester Drabenderhöhe-Bergisch Land in die Aggertalklinik in Engelskirchen zum Frühjahrskonzert ein. Durch die Regelmäßigkeit des Konzertes gewinnt die Kleine Philharmonie zunehmend mehr an Zuschauer.

Mit dem Nachwuchsorchester begann ein unterhaltsamer Nachmittag. „Antons Reggae“, ein rhythmisch anspruchsvolles Stück, bildet den Anfang des Vortrags. Gefolgt von „Happy“ aus den Charts und „Hanging Tree“ aus der Filmmusikszene vollendeten die Jugendlichen eine sehr gute Darstellung, auf die man stolz sein kann. Besonders glücklich konnte Silvia Steinmetzler, Leiterin des Jugendorchesters, auf Finn Janzen sein, der in nur einer Probe zuvor das Jugendorchester auf seinem Cachon begleitet hat. Die jungen Spieler im Alter von 9 bis 17 Jahren spielten sehr konzentriert und souverän ihre Akkordeons.

Unter der Leitung von Roswitha Schneider eröffnete das Hauptorchester mit 24 Musikern den zweiten Teil. Beginnend mit der Ouvertüre über zwei finnische Themen wurde eindrucksvolle Akkordeonmusik präsentiert. Auch Axel Hackbarth und Florian Sträßer glänzten in dem Solistenstück mit Begleitung des Orchesters in „Potz Blitz“. Wie leicht und locker die Finger über die Tasten blitzen können, wurde hier eindrucksvoll bewiesen.

Den dritten Teil des Nachmittages präsentierte Leiter und Dirigent Axel Hackbarth. Durch das Medley bekannter Strauß Melodien bekommt das Publikum Lust auf frühlingshafte Temperaturen in Wiener Kaffees. Hierzu passend schien bei „Walking on Sunshine“ tatsächlich die Sonne durch die Fenster auf die Bühne. Mit „Berliner Luft“ verabschiedete sich das Akkordeon-Orchester Drabenderhöhe-Bergisch Land. Doch das Publikum verlangte mit heftigem Applaus eine Zugabe, welche mit „Sway“ stattgegeben wurde. Diese Melodie begleitete das Publikum zufrieden nach Hause.

Am 12. November 2017 kann man das Akkordeon-Orchester Drabenderhöhe-Bergisch Land anlässlich des Jahreskonzertes in Drabenderhöhe mit neu einstudierten Stücken hören.

Unterhaltsames Konzert des Drabenderhöher Frauenchores: Regine Melzer für 20 Jahre Chorleitung geehrt

Ein kurzweiliges und unterhaltsames Konzert boten die Sängerinnen des Frauenchores Drabenderhöhe zu Ehren ihrer Dirigentin Regine Melzer für 20 Jahre Chorleitung am Sonntag, den 12. März 2017 im Gemeindehaus Drabenderhöhe.


Foto: Christian Melzer

20 Jahre Regine Melzer, das ist ein Grund sich zu erinnern und entsprechend zu würdigen, deshalb wurde das Konzert unter das Motto „Jahre kommen – Jahre gehen“ gestellt.

Sämtliche Beiträge des Frauenchores wurden auf Wunsch von Regine Melzer ausgesucht, eine Zeitreise der vergangenen 20 Jahre.

Gestartet wurde mit dem Chorwerk „Die Welt ist voller Wunder“, es folgten „Zeit ist ein Geschenk“ und „Die Bimmelbahn“, immer ein Garant für Begeisterung im Saal. Mit „Lieber Mann im Monde“ war der erste Teil des Konzertes für die Sängerinnen abgeschlossen.

Die eingeladenen Gäste, das Dominial Quartett der Firma Kind & Co. unter der Leitung von Konrad Ossig und das Blechbläser-Ensemble der Musikschule der Homburgischen Gemeinden unter der Leitung von Johann Salmen trugen erheblich zur guten Unterhaltung und zu musikalischem Hochgenuss bei.

Insbesondere die Vorträge der jungen Musiker des Blechbläser-Ensembles erinnerten schon fast an einen Bigband-Sound und die Solo-Sänger des Dominial Quartetts eroberten sofort die Herzen der Sängerinnen und des Publikums.

Im zweiten Teil trugen die Sängerinnen neueres Repertoire vor; das waren „Wir alle sind Engel füreinander“ (Schürzenjäger) und „I have a dream“ von Abba. Zudem studierte Regine Melzer mit den Sängerinnen innerhalb weniger Wochen zwei weitere neue Stücke ein, die konzertreif vorgetragen wurden: „Hallelulja“ von Leonard Cohen und „Ein Likörchen für das Frauenchörchen“ von Grote/Thibaut. Hier hatten die Sängerinnen plötzlich dermaßen trockene Kehlen, so dass doch tatsächlich noch ein echtes Likörchen zur Linderung auf die Bühne gebracht werden musste.

Nach Beendigung des Konzertes gab es im Foyer des Gemeindehauses einen gemeinsamen feuchtfröhlichen Ausklang mit allen Gästen, Freunden und Besuchern.

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„Auf nach Afrika!“

Unter dem Motto „Auf nach Afrika!“ erlebten über 80 Kinder am Sonntag, 5. März den diesjährigen Kindererlebnistag der Freien evangelischen Gemeinde, der nun schon zum vierten Mal stattfand.

Ob Wasser transportieren wie ein Elefant oder Baumkronen erklimmen wie eine Giraffe – von A wie Affenspiel bis Z wie Zebras zählen waren die 5- bis 12-Jährigen mit Feuereifer bei den Spielstationen in der Turnhalle dabei. Auch die Gruppenrallye am Nachmittag, die Theaterstücke und das Singen auf Afrikanisch machten allen großen Spaß.

Wie immer mit dabei: das Erdmännchen Keck, das auf der Suche nach seiner Familie neue Freunde fand und Hilfe von anderen Tieren erhielt. Dass Gott sich um uns Menschen kümmert, uns auch in schwierigen Situationen nicht allein lässt und man darum auch anderen helfen kann, erfuhren die Kinder aus der Bibelgeschichte vom barmherzigen Samariter.

Nach der Siegerehrung um 16 Uhr verabschiedete Keck sich von den Kindern – bis zu seiner nächsten Reise…

Kinderkarneval im Jugendheim Drabenderhöhe

Auch im närrischen Jahr 2017 wurde im städtischen Jugendheim Drabenderhöhe wieder kräftig Karneval gefeiert.

Pünktlich an Weiberfastnacht startete die große Kinderkarnevalsparty in der Teestube. Martina Kalkum und Holger Ehrhardt aus dem Jugendheim wurden vom Ansturm der kleinen Jecken fast überrollt.

In den bunt geschmückten Räumen warteten jede Menge Überraschungen und Spiele auf die Kinder, die in fantasievollen Kostümen erschienen waren. So ließen sich zauberhafte Feen, Rotkäppchen und Spiderman schminken. Eisbären, Kühe, Einhörner und andere Fantasiewesen fertigten sich tolle Glitzerbroschen und verschönerten sich mit Tattoos.

Neben den Basteleien und Spielen hatten die jugendlichen Helfer und Helferinnen noch viele scheußlich bunte Leckereien und Getränke aufgefahren.

Frisch gestärkt stürzten sich die kleinen Närrinnen und Narren auf die Tanzfläche, um an Tanzspielen und anderen lustigen Wettbewerben teilzunehmen.

Bestens gelaunt freuten sich alle Feierlustigen über den kurzweiligen und abwechslungsreichen Nachmittag, der perfekt in die tollen Tage einstimmte.